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  • Trapt im Gamezone-Test

    Wer hilft der Prinzessin Allura dabei sich noch wirksamere und schnellere Fallen für ihre Feinde auszudenken?

    Es gibt sie eben doch noch, die etwas anderen Videospiele. Denn auch wenn die Idee durchaus schon einmal versoftet wurde, stellt sie in dieser Art doch etwas Neues und vor allem vom Gameplay bis dato noch nicht gespieltes dar. Denn im Grunde haben die Entwickler einfach bekannte Gameplay-Mechaniken genommen und ins Gegenteil verkehrt. Statt irgendwelche dunklen Dungeons zu durchstreifen und alle Monster die einem begegnen niederzumetzeln, sind wir dieses Mal in der Rolle des Burgbewohners der sich der Eindringlinge erwehren muss. Und weil wir kein starker Ritter mit großen Waffen sind, sondern eine junge Prinzessin die mehr von ihrem Outfit versteht als vom rohen Waffengebrauch, müssen wir indirekt vorgehen, indem wir Fallen für die Eindringlinge aufstellen.

    Auf der Flucht

    Die Hauptdarstellerin Prinzessin Allura Die Hauptdarstellerin Prinzessin Allura Doch wie kam es überhaupt zu solch einer Situation? Wie so oft in der Geschichte durch einen Mord, nämlich dem Mord am König selbst, den man nun der Prinzessin anlastet. So sieht sie keine andere Möglichkeit als zu fliehen, bis sich die Wogen geglättet haben und eine Chance auf Klärung besteht. Doch flüchtet sie ausgerechnet in ein Schloss im Schwarzwald, welches bereits von einer seltsamen Macht bewohnt wird. Diese Macht ist es, welche die Prinzessin Allura in ihrem Kampf gegen die Eindringlinge unterstützt und als Belohnung die Seelen der Niedergestreckten bekommt. Das ist die Ausgangssituation in der wir als Spieler gefragt sind.

    Fallen bauen, Fallen legen

    Der Fallen-Editor Der Fallen-Editor Zu Beginn stehen uns erst wenige Räume im Schloss für unsere Fallen zur Verfügung. Derweil sind wir grundsätzlich auf drei Fallen pro Raum begrenzt, nämlich eine Falle an der Decke, eine an der Wand und eine im Boden. Von der Decke können wir beispielsweise einen Stein fallen lassen, aus der Wand können wir Speere schießen lassen und auf dem Boden können wir eine Bärenfalle aufstellen. Dies geschieht entweder direkt vor dem Spiel, oder auch währenddessen, denn einmal gesetzte Fallen können jederzeit versetzt oder getauscht werden, wozu man das Spiel in den Pausemode versetzt und nun in aller Ruhe die Fallen setzen kann. Der Trick an der Sache ist nun, die Fallen miteinander zu kombinieren, um mehr Punkte zu bekommen und vielleicht auch um einen Gegner mit einem einzigen Schlag auszulöschen. So ist es zum Beispiel möglich eine Wandfalle zu bauen welche das Opfer direkt in die Bärenfalle schiebt, wo es festgeklemmt nicht mehr dem schwingendem Messer entfliehen kann. Oder wir lassen ihm einen mit kochendem Öl gefüllten Topf auf den Kopf fallen, der ihn gleichzeitig für einige Zeit blind macht, hoffen dass er in die Wandsäge hineinläuft die ihn wiederum in das elektrisch geladene Wasserbecken bugsiert.

    Die Bärenfalle schnappt zu Die Bärenfalle schnappt zu Die Punkte die wir im Laufe des Spiels ernten können wir sodann in neue Fallen investieren, die natürlich immer grausamer und schneller werden, was auch dringend notwendig ist, denn auch unsere Gegner werden immer stärker und belästigen uns mit ihren Fernwaffen oder Zaubersprüchen. Zusätzlich gibt es für die Punkte auch Schlüssel zu kaufen, welche weitere Räume im Schloss zugänglich machen. Denn auch während eines Kampfes sind wir nicht auf einen einzigen Raum angewiesen, wir können diesen jederzeit verlassen und weitere Fallen in den Nachbarräumen oder Gängen aufstellen. Und weil die nachkommenden Gegner immer brav die Türen benutzen, empfiehlt es sich diese ganz besonders abzusichern. Denn es ist schon ein ganz besonderer Spaß dem großmäuligem Ritter noch während er seine Sprüche ablässt das Fallbeil zu schicken, damit er erst gar nicht auf dumme Ideen kommt. Besonders viele Punkte gibt es neben den Combo-Bonus dafür, wenn wir mit einer Falle gleich mehrere Gegner erwischen. Besonders solche Gemeinheiten wie die springende Wand eignen sich hervorragend dafür.

    Neue Fallen kaufen Neue Fallen kaufen Neben unseren eigenen Fallen kommen wir auch bald in Räume in denen schon fertige Fallen installiert sind. Diese werden per Schalter in den Level ausgelöst, was einem Anfangs etwas ungeschickt erscheint, denn es ist kaum möglich den Gegner an eine Stelle zur Falle zu locken, wenn sich der zugehörige Schalter ganz am anderen Ende des Raumes befindet. Der Trick an der Sache ist, dass wir besagte Schalter auch mit anderen Fallen auslösen können, beispielsweise der springenden Wand. Es genügt also vor dem Schalter eine unserer Fallen aufzustellen die wir dann per Knopfdruck auslösen können, egal wo wir uns eben befinden. Der Idealfall besteht natürlich aus einer Kombination aller Fallen, also der eigenen sowie der fest installierten, nur so kommt man an den maximalen Combo-Bonus.

    In die eigene Falle gelaufen In die eigene Falle gelaufen Ganze 15 Level sind es die uns geboten werden bis wir eines der drei Enden erleben können, wobei es mitten im Spiel auch ein "böses Ende" gibt, welches man vermeiden sollte, will man das Ende der Geschichte erleben. Wenn es gut geht, kann man einen Level in wenigen Minuten beenden, wobei der Anspruch mit fortlaufendem Spiel natürlich steigt, trotzdem ist der Umfang der kredenzten Story nicht allzu groß. Wohl deswegen gib es in jedem Kapitel des Spiels auch eine sogenannte Side-Story, die man optional spielen kann. Das verdoppelt die Spielzeit fast, trotzdem kommt man sicher auf keine zehn Stunden bis man den Abspann sieht. Das umfangreichste Spiel ist Trapt also nicht. Dafür macht es umso mehr Spaß sich immer wieder neue Fallen auszudenken die noch tödlicher wirken als die vorhergehenden.

    Viel Blah mit wenig Gehalt Viel Blah mit wenig Gehalt Denn unter uns gesagt ist die erzählte Geschichte recht flach, mitunter sogar etwas lächerlich, wenn die sterbenden Ritter beispielsweise noch um die Hand der Prinzessin anhalten, die sie eben noch umbringen wollten. Und so gelungen auch das Charakterdesign der Protagonisten ist, wirken sie doch kaum glaubwürdig. Auch ist es schade, dass man das Spiel überhaupt nicht lokalisiert hat, gesprochen wird in japanischer Sprache und die Texte und die Menüs sind in Englisch.

  • Trapt
    Trapt
    Publisher
    Take-Two Interactive
    Developer
    Tecmo Inc.
    Release
    24.02.2006

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Trapt
Trapt im Gamezone-Test
Wer hilft der Prinzessin Allura dabei sich noch wirksamere und schnellere Fallen für ihre Feinde auszudenken?
http://www.gamezone.de/Trapt-Spiel-39733/Tests/Trapt-im-Gamezone-Test-990660/
03.03.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/03/TV2006030212162500.jpg
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