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  • Trauma Center: New Blood im Gamezone-Test

    Auf der Wii darf diesmal auch im Coop-Mode nach Herzenslust geschnitten und genäht werden.

    Nachdem Trauma Center (Under the Knife) vor einigen Jahren auf dem Nintendo DS erschienen ist und daraufhin auch für die Wii ein Trauma Center (Second Opinion) veröffentlicht wurde, geht die OP-Simulation nun sogar schon in Runde 3. Schauplatz ist abermals die Wii. Das Konzept war offensichtlich erfolgreich und mittels Wii-Remote und Nunchuk lassen sich die Tätigkeiten beim Operieren definitiv besser nachahmen, als mit einem Xbox360- oder Playstation 3 Controller. Ob der Exklusivtitel auch zum dritten Mal noch Spaß macht und mit spannenden Features auffahren kann, haben wir mit Mundschutz und Gummihandschuhen untersucht.

    OPs in Alaska

    Trauma Center: New Blood Trauma Center: New Blood Alaska ist dafür bekannt, dass der Winter sehr hart ist und viele endlose Nächte auf der Tagesordnung stehen. Ganz in der Nähe von Fairbanks, einer verträumten Kleinstadt, gibt es ein Krankenhaus. Im Montgomery Memorial Hospital, das sich ein wenig entlegen der Zivilisation befindet, arbeiten zwei sehr professionelle und erfahrene Ärzte: Markus Vaughn und Valerie Blaylock. Er - stur, zynisch, aber immer am Wohl des Patienten interessiert und fähig die Technik der "Heilenden Hände" einzusetzen. Sie - intelligent, mitfühlend und eifrig dabei, ebenfalls die Technik der "Heilenden Hände" zu erlernen. Die beiden sind ein sehr gutes Team, lassen sich nicht reinreden und erledigen ihre Arbeit mit Leidenschaft und Herz. Auch inmitten einer eisigen und einsamen Landschaft verrichten sie ihren Job mit Bravour und bestreiten so manche Operation. Schlussendlich werden sie aber versetzt und treffen auf alte Bekannte und neue Herausforderungen. Es gibt einiges zu tun, also auf in den OP!

    Wie es einem gerade beliebt kann man einmal in die Rolle von Markus Vaughn oder seiner Kollegin Valerie Blaylock schlüpfen. Die beiden unterscheiden sich nur in einer Sache, doch dazu später mehr. Hin und wieder bleibt einem aber keine Wahl, da man storybedingt einen der beiden spielen muss.

    Verschiedene Werkzeuge und Patienten

    Trauma Center: New Blood Trauma Center: New Blood Nachdem Fans der Serie schon fleißig auf dem Nintendo DS und der Wii üben konnten, wissen sie was sie auch dieses Mal wieder erwartet. Das Schema läuft immer gleich ab: Ein Patient wird eingeliefert und möchte, dass ihr seine Wehwehchen behandelt. Vor der OP wird der Fall genau besprochen. Was gibt es zu tun, auf was muss geachtet werden und wie geht man vor? Dies geschieht in Form eines Briefings. Tauscht euch kurz mit Kollegen und der assistierenden Schwester aus und schon kann es losgehen. Die Operationen verlaufen von Fall zu Fall natürlich unterschiedlich, aber einige Handgriffe gehören zum Standardrepertoire. Die Ausrüstung, die euch zur Verfügung steht, bleibt stets die gleiche. Ihr müsst für sämtliche Eingriffe mit gut zehn Instrumenten hantieren: Dem Laser, antibiotischem Gel, der Drainage-Pumpe, einer Zange, dem Ultraschall, Nadel und Faden, der Spritze, dem Verband und schließlich dem Skalpell und euren eigenen Händen. Von Fall zu Fall bekommt man auch kurzzeitig ein weiteres Instrument zur Verfügung gestellt. Es gibt auch wieder einen Defibrillator. Mit ihm werden Patienten zurück ins Leben gerufen, indem man im richtigen Moment den Z- und B-Button gleichzeitig drückt. Die verschiedenen Werkzeuge werden mittels Wii-Remote bedient und mit dem Nunchuk lassen sie sich übersichtlich in einem Ring-Menü auswählen. Das ist simpel, funktioniert prima und kann besonders in hektischen Augenblicken eine Menge Zeit sparen.

    Neben vielen gewöhnlichen Operationen gibt es aber auch immer wieder ganz besondere Fälle, beispielsweise Elena Salazar. Sie war ehemals eine Patientin von Dr. Vaughn und hat abermals Probleme mit ihrer Gesundheit. Ihre Krankheit ist einzigartig und vor einigen Jahren mussten ihr deshalb spezielle Chips eingesetzt werden, die nun jedoch nicht mehr richtig funktionieren. Es gilt also das Skalpell anzusetzen, die alten Chips wegzulasern, an deren Stellen neue einzubauen, Blut abzusaugen, wenn es zu Komplikationen kommt und alles wieder zu vernähen und zu verbinden. Dabei müssen stets die Vitalwerte des Patienten im Auge behalten werden. Sinken diese, muss eine heilende Injektion verabreicht werden, sonst kommt es zum Herzstillstand.

    Im OP-Saal

    Trauma Center: New Blood Trauma Center: New Blood Zu Beginn einer jeden OP wird das antibiotische Gel ausgewählt, um dieses schließlich auf eine gestrichelte Linie zu schmieren und den Bereich zu desinfizieren, der aufgeschnitten werden muss. Ein kurzes Geräusch und die Bemerkung "ok" sagen uns, dass es reicht. Nun setzt man das Skalpell entlang der gestrichelten Linie an, um sie mittels Wii-Fernbedienung nachzufahren. Auch hier wieder eine Bemerkung, je nachdem wie schnell und sorgfältig gearbeitet wurde. "Gut", "schlecht"... - diese Bewertungen werden immer nach einer erfolgten Handlung abgegeben. Der Patient ist nun offen. Je nach Krankheit sieht man nun das offene Herz, den Magen oder andere Innereien. Geht es darum einen Tumor zu entfernen, muss dieser erst einmal gefunden werden. Hat man etwas Verdächtiges entdeckt, kommt der Ultraschall ins Spiel. Nur damit sind Tumore erkennbar. Zunächst muss das Blut dräniert werden. Hierzu benötigt man die Drainage-Pumpe. Das Blut wird vorsichtig abgesaugt. Ist das geschafft, muss der Tumor mit dem Skalpell herausgeschnitten und schließlich mit der Pinzette entfernt werden. Nun kann es zu Polypenanhäufung kommen, welche es mit dem Laser herauszubrennen gilt. Schnappt euch den Laser und fahrt mit der Wii-Remote über die Polypen. Dummerweise kann es immer wieder anfangen zu bluten. Also stets die gleiche Prozedur: Absaugen, Lasern, Absaugen, Lasern. Wenn alle Polypen verbrannt wurden, müssen sie mit antibiotischem Gel desinfiziert werden und es ist geschafft. Sind alle Problemstellen versorgt, muss der Patient wieder zugenäht werden. Dazu wird Nadel und Faden ausgewählt und die Wunde im Zickzack vernäht. Abschließend nochmals antibiotisches Gel auf die Narbe pinseln und schließlich noch einen Verband darüber ziehen. Fertig! Operation erfolgreich! Im Anschluss bekommt ihr eine Gesamtwertung, die sich in einem Rang äußert. Es kommt dabei auf die Schnelligkeit, Genauigkeit und Fehlerlosigkeit an. Achtet außerdem immer auf den Puls des Patienten, denn dieser darf auf keinen Fall auf Null sinken. Bei zu vielen Fehlern misslingt die OP und muss nochmals komplett bestritten werden.

    Trauma Center: New Blood Trauma Center: New Blood Schon in "Trauma Center - Second Opinion" war der Schwierigkeitsgrad äußerst knackig und forderte vollste Konzentration. Es gibt zum Glück wieder die drei verschiedenen Stufen. Von "einfach" bis "hart". Dennoch muss auf vieles geachtet werden - Wann brauche ich welches Instrument? Wie setze ich es richtig ein? Arbeite ich präzise und schnell genug? Ist der Puls des Patienten noch hoch genug? Habe ich noch genügend Zeit? Dazu kommen unerwartete Turbulenzen, welche die Lage urplötzlich dramatisch verschlechtern. Hier platzt ein Gefäß, dort tritt auf einmal Blut aus... Zum Glück verfügt Dr. Vaughn über eine ganz spezielle Gabe, die er schon einige Zeit beherrscht. Auch Valerie versucht sich daran und erlernt diese zu Beginn des Spiels. Sie nennt sich "Heilende Hände". Mittels Wii-Remote muss möglichst schnell und genau ein Stern auf den Bildschirm gezeichnet werden. Gelingt euch dies, so verlangsamt sich die Zeit ein wenig, sofern ihr mit Dr. Vaughn spielt. Das ist eure Chance Sekunden zu gewinnen. Dieser Zustand hält nicht lange an und kann nur ein einziges Mal in jeder OP verwendet werden. Wenn Dr. Blaylock die Gabe einsetzt, dann kann der Patient für einen Moment keinen Schaden nehmen, sein Puls bleibt konstant und somit hat man kurze Zeit die Freiheit Fehler zu machen und den Puls nicht überwachen zu müssen. Das erleichtert eure schwierige Lage zwar ungemein, aber dennoch solltet ihr euch nicht zu sehr zurücklehnen. Anfangs steht euch die Schwester noch mit hilfreichen Tipps und genauen Anweisungen zur Seite, doch mit der Zeit müsst ihr immer mehr selbst ausführen. An der Steuerung dürfte ein Versagen eher selten liegen, denn diese ist genau und präzise. Jeder Schnitt wird punktgenau umgesetzt. Allerdings verlangt sie viel Feingefühl vom Spieler ab und reagiert ziemlich empfindlich.

  • Trauma Center: New Blood
    Trauma Center: New Blood
    Publisher
    Nintendo
    Developer
    Atlus
    Release
    07.11.2008

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Trauma Center: New Blood
Trauma Center: New Blood im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/Trauma-Center-New-Blood-Spiel-39737/Tests/Trauma-Center-New-Blood-im-Gamezone-Test-992056/
15.12.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/12/wii_trauma_center_new_blood_de__4_.jpg
tests