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  • Trauma Center: Under the Knife - Operationen auf dem Touchscreen - Leser-Test von larf

    Trauma Center: Under the Knife - Operationen auf dem Touchscreen - Leser-Test von larf Was wolltet ihr als Kind werden? Pilot, Cowboy, Detektiv oder Arzt?
    Wenn letzteres zutrifft, habt ihr bei diesem Titel sicherlich Freudentränen in den Augen: "Trauma Center - Under the Knife".

    Das Spielprinzip ist einfach und schnell erklärt: ihr schlüpft in die Rolle des jungen und unerfahrenen Chirurgen Derek Stiles, der an einem Institut seinen ersten Job bekommen hat. Er ist nun dafür verantwortlich, einen Virus, der eine unbekannte und geheimnisvolle Krankheit hervorruft, zu bekämpfen. Dieses Vorhaben ist in eine kleine Handlung mit 6 Kapiteln verpackt, in denen euch immer neue Patienten mit unterschiedlichen Symptomen begegnen bzw. auf eurem Operationstisch liegen.

    Egal ob ihr nun Spritze, Skalpell oder Laser für eure Behandlung benötigt: die komplette Steuerung ist dabei auf den Touchscreen ausgelegt. Hier könnt ihr die verschiedenen Instrumente auswählen und anwenden. So werden Spritzen beispielsweise zunächst mit einer gezielten Bewegung nach oben mit dem jeweils passenden Medikament aufgezogen und dann zur gewünschten Stelle bewegt, um sie dann mit einer gezielten Bewegung nach unten zu injizieren. Das nutzt das komplette Potential des DS Touchscreens aus und ist wirklich innovativ. Auch die Verwendung der beiden Bildschirme des DS ist hübsch gelöst: während ihr auf dem unteren Bildschirm den Patienten behandelt, könnt ihr auf dem oberen seine Daten und eure Aufgabe lesen. Auch werden euch darüber zumindest am Anfang noch praktische Hinweise von Kollegen gegeben.

    Obwohl die Hintergrundgeschichte vielleicht etwas an den Haaren herbeigezogen ist, bleibt die Behandlung doch immernoch realistisch. So muss bei Glassplittern darauf geachtet werden, in welche Richtung man sie aus der Wunde zieht, dann müssen die Wunden gereinigt und genäht und schließlich mit einem Verband versorgt werden.
    Nebenbei muss auch stets auf die Vitalfunktionen des Patienten geachtet werden. So kann es durchaus passieren, dass zunächst eine Herzmassage nötig ist, bevor ihr bei der Operation fortschreiten könnt.
    Jedes einzelne Level bietet neue Herausforderungen und so lernt Derek schließlich auch die sogenannte "Heilende Hand"-Technik kennen, mit der er das Geschehen kurz verlangsamen kann, um besonders hartnäckige Viren und ähnliches zu bekämpfen.

    Insgesamt macht die Behandlung auch nach dem 10. Patienten noch wirklich Spaß. Kritisch muss allerdings dabei erwähnt werden, dass die einzelnen Aufgaben im Verlauf des Spiels sehr schnell sehr schwierig werden und eine immer geübtere Handhabung des Stylus nötig ist. Dabei ist in den höheren Leveln leider durchaus auch ein recht stupides und wildes Hämmern und Wischen auf dem Touchscreen nötig, was sicherlich nicht jedem Freude bereitet. Auch dürfte sich bei der ein oder anderen Operation schnell ein gewisser Frust einstellen, da oftmals gleichzeitig gegen verschiedene Faktoren "gekämpft" werden muss. Dabei wird es auch geübten Spielern nicht stets beim ersten Versuch gelingen, z.B. gleichzeitig die Herztöne und die Verletzungen eines Patienten im Auge zu behalten.

    Die Grafik ist dabei nicht weiter bemerkenswert, aber durchaus angemessen. Egal ob blutende Wunden, bösartige Tumore oder herumwuselnde Viren - trotz ihres eigentlich nicht besonders bemerkenswerten Aussehens sind sie doch schön dargestellt.
    Der Sound passt jederzeit zum Spielgeschehen und betont sehr gut spannende Spielszenen.

    Insgesamt bietet das Spiel vorallem eines: Innovation. Und damit dürfte die Zielgruppe nicht nur auf verkannte Hobby-Chirurgen beschränkt sein, sondern auf alle, die ein etwas anderes Spielprinzip mögen. Die Bedienung mit Stylus und Touchscreen macht auf jeden Fall Freude. Lobenswert ist nicht zuletzt auch die Spielidee und die gelungene Umsetzung.
    Fazit: für Touchscreen-Fans ein absolutes Muß!

    Diese Rezension bezieht sich auf die US-Version des Spiels. Die deutsche Version ist ab April 2006 im Handel erhältlich.

    Negative Aspekte:
    schnell sehr schwierig

    Positive Aspekte:
    Spielprinzip, Umsetzung, Innovationsfaktor

    Infos zur Spielzeit:
    larf hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Trauma Center: Under the Knife

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: larf
    8.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    10/10
    Sound
    7/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.0/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Trauma Center: Under the Knife
    Trauma Center: Under the Knife
    Publisher
    Nintendo
    Release
    27.04.2006

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1003798
Trauma Center: Under the Knife
Trauma Center: Under the Knife - Operationen auf dem Touchscreen - Leser-Test von larf
http://www.gamezone.de/Trauma-Center-Under-the-Knife-Spiel-39738/Lesertests/Trauma-Center-Under-the-Knife-Operationen-auf-dem-Touchscreen-Leser-Test-von-larf-1003798/
10.03.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/06/9_2__120531135903.jpg
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