Trials Evolution ist spielbares Crack zum Downloaden. Es macht mich total fertig, ruiniert mir den Tag, macht mich süchtig. Obwohl ich das weiß, greife ich immer wieder zum "Stoff" und fahr nochmal schnell eine Runde. Warum das XBLA-Spiel einen so sehr zur Verzweiflung bringt und trotzdem Spaß macht, erfahrt ihr in unserem Gamezone-Test!
Unheimlicher Umfang
Neben dem unheimlich süchtig machenden Wiederspielwert und dem ewigen Wettbewerb sticht Trials schon seit jeher durch seinen Umfang aus der Masse an XBLA-Spielen hervor. So liegt dem Spiel ein interner Streckeneditor bei, mit dem man mit wenigen Controllergriffen eigene Karten erstellen und mit Freunden und der ganzen Welt teilen kann. Von Haus aus bekommt schon weit über 50 Strecken geliefert, die so durch eine schier unendliche Anzahl Karten erweitert werden kann.
Quelle: Videogameszone.de
Trials Evolution ist ein XBLA-Pflichtkauf (5)
Grafisch wirkt Trials auf den ersten Blick eher zweckmäßig. Doch bis auf die eher mittelmäßige Physikengine tut man dem Spiel damit Unrecht. In Wirklichkeit ist es nur die Sidescroll-Perspektive, die einem "Retro" entgegenschreit, ansonsten sind die Level hübsch animiert und voller kleiner Details. Da explodiert es im Hintergrund oder man wechselt permanent die Fahrebene, was zusätzlich zur hohen Spielgeschwindigkeit für einen erhöhten Schwierigkeitsgrad sorgt. Besonders gefallen haben uns spezielle Levels. In einem wird an den Schwarz-Weiß-Hit Limbo erinnert und man fährt auf einer Art dunklem Scherenschnitt entlang, dann wieder vertauscht man Motorrad mit Skiern oder darf mal nicht bremsen oder hat ein "Benzinlimit".
Unterlegt wird das Ganze durch ordentliche Rockmusik. Übrigens muss man nicht allein spielen: Bis zu vier Mann können auf der Strecke gegeneinander antreten, entweder lokal an einer Konsole oder via Xbox Live. Aber Vorsicht beim Veranstalten von Trials Partys daheim: Danach könnte man den ein oder anderen Freund weniger haben.
