Ein Meisterwerk zusammengesetzt aus dem Besten mehrerer Genres: Rollenspiel, Hack and Slay und Jump'n'Run par Excellence!
Im Stile des alten Lost Vikings, das Blizzard Entertainment 1992 für SNES, Amiga, PC und Genesis rausbrachte, kam kürzlich Trine daher und verzückte Playstation-Spieler als Network-Titel für 19,99€. Nun, knappe drei Monate später und auf PSN sowie bei Steam schon erfolgreich, kommt der Mix aus Jump'n'Run, Rollenspiel und Hack and Slay auch als Retail-Ware für den PC in den Handel - glücklicherweise ohne Steam. Wir waren daher mit Zoya, Amadeus und Pontius in einer schrillen Welt voller Gefahren unterwegs.
Trine
Leise schleicht sich eine verhüllte Diebin, ihr Name ist nicht umsonst Zoya die Stille, durch den dunklen Gang einer tropfenden Höhle. Irgendwo brennt eine Fackel, so recht geheuer wirkt die Umgebung dadurch aber nicht. Da bricht plötzlich von rechts ein Skelett ins Bild und torkelt auf die Hübsche zu. Ein paar gezielte Pfeile mit dem Bogen hingepfeffert und das Monster aus der Hölle verschwindet wieder dort, wo es herkam. Plötzlich taucht, wie aus dem Nichts, begleitet von einigen züngelnden Flammen, direkt hinter Zoya ein Skelett-Schwertkämpfer auf, der schon zum Schlag ausholt - viel zu nah für einen Bogenschützen. PLOPP! Aus Zoya wird Pontius, ein in die Jahre gekommener aber dennoch stolzer und starker Ritter, der mit seinem Kriegshammer den heimtückischen Angriff von hinten abwehrt. Um jetzt noch aus der misslichen Lage zu fliehen macht es wieder PLOPP und aus Pontius wird Amadeus, der großartige Zauberer. Einige Gesten in der Luft reichen ihm aus, um eine schwebende Rampe in der Luft erscheinen zu lassen, über die man die Senke voller Feinde verlassen kann. Aber... Was ist nur mit Zoya und Pontius?
Der Trine ist schuld!
Trine
Schuld daran, dass Zoya, Pontius und Amadeus allesamt in einem Körper stecken, ist der namensgebende Trine, eine Art Zauberstein in der großen Schatzkammer der Königs, den die drei Protagonisten aus Versehen gleichzeitig berühren und dadurch miteinander verbunden sind. Sie sollen das Böse, das ins Königreich eingafellen ist, zurückdrängen und den König retten! Und weil die drei wissen, was sich gehört, schmieden sie schnell einen Plan, um den Kopf möglichst schnell aus der Schlinge zu kriegen. Indem sie mehrere Artefakte zusammensuchen, die im ganzen Reich verstreut sind, wollen sie den Feind besiegen. Nun ist es Sache des Spielers, die Fähigkeiten der drei gut zu kombinieren und zusammenspielen zu lassen.
Teaser Trailer Dezember 2008
Trine
Ingesamt 13 unterschiedliche Level in mehreren Settings bereist der Spieler in Trine, allesamt liebevoll gestaltet und bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Da reicht das Repertoire von der königlichen Schatzkammer, die zu Beginn noch als dreigliedriges Tutorial dient und erzählt wie es zur Zusammenkunft der drei so unterschiedlichen Charaktere kommt, die angefüllt ist mit Gold, Silber und allerhand anderen Schätzen, bis hin zu einem von Lava umgebenen, dunklen Schloss, das gleichzeitig auch das Ende des Geschichte bildet. Dazwischen bereisen unsere tapferen Recken mehrere kleinere Dörfer und Ruinen, in denen die Artefakte versteckt sein sollen, die unsere Charaktere und das Land, in dem sie leben, auf einen Schlag retten können.
