Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • True Crime: Streets of L.A. - Krawall in Los Angeles - Leser-Test von sinfortuna

    True Crime: Streets of L.A. - Krawall in Los Angeles - Leser-Test von sinfortuna Eine ganz bestimmte Machart an Videospielen ist in den letzten Jahren immer mehr in Mode gekommen, bei denen eines blitzschnell klar wird: es ist Gangster-Time. Ähnlich wie in der Musikbranche sind auch hier die Erfolge riesengroß, wobei es sich darüber streiten lässt, ob die Zielgruppe wirklich etwas mit dem "obercoolen, abgefahrenen Gangster-Style" etwas anfangen kann bzw. überhaupt begriffen hat, was eigentlich Sache ist. Dies soll aber nun keine Rolle spielen. Fakt ist, dass die Serie Grand Theft Auto überwältigende Verkaufszahlen erzielen konnte, die völlig neue Dimensionen verkörperten. Im Windschatten jener Hits wurde "True Crime - Streets of L.A." quasi flächendeckend (für die Sony Playstation 2, Microsoft X-Box, den PC und Nintendo Gamecube) auf den Markt gebracht, was dann auch tatsächlich in dieselbe Kerbe haut wie sein (offensichtliches) Vorbild. Doch es wurde nicht (nur) mies geklaut, sondern erfreulicherweise interessante Ideen mit in das Gameplay eingebaut und letztlich stellen wir fest: in der Tat, wir haben es mit einem echten Hit zu tun! Ich berichte Euch nun über die PS2-Fassung.

    Im Blickpunkt des Geschehens steht jedenfalls Nick Kang. Er ist Halbasiate und zur anderen Hälfte Amerikaner und versteht sich auf im wahrsten Sinne des Wortes "schlagkräftige" Argumente. Da er den Job des Polizisten auserkoren hatte, gab es des Öfteren arge Probleme, da er regelmäßig eine zu harte Gangart einschlug und nicht selten die Grenzen des Erlaubten bei seinen Aktionen überschritten wurden. Es kam schließlich so, wie es kommen musste: Nick wurde vom Dienst suspendiert, er war für seine Arbeitgeber - die Polizei von Los Angeles - ein zu großes Sicherheitsrisiko geworden. Flexibel wie unser Protagonist aber nun einmal ist, lässt er nicht lange den Kopf hängen und bläst keineswegs über einen längeren Zeitraum Trübsal, sondern heuert bei einer Spezialeinheit an, die nichts gegen seinen Hang zum notfalls auch sehr gewalttätigen Durchsetzen seines Willens hat. Nichtsdestotrotz steht unser Held auf der Seite der Guten, versteht sich. Seine neuen Auftraggeber begrüßen jedenfalls die rabiaten Handlungen ihres Neuzugangs, soll er für sie doch regelmäßig sehr heikle und nicht minder gefährliche Aufträge erledigen. Erwartungsgemäß sind wir es, die in die Haut von Nick Cang schlüpfen und so werden wir innerhalb kürzester Zeit mit den ersten Schergen übler Verbrechersyndikate konfrontiert. Denen wir natürlich ordentlich Saures geben. Und dies auf unsere Art, versteht sich.

    Das Betätigungsfeld erstreckt sich auf ganz Los Angeles und wenn ich "ganz" sage, so bedeutet dies tatsächlich, dass der original komplette Raum von Los Angeles dabei erfasst ist. Von Downtown im Osten bis in den Westen zu Venice Beach erstreckt sich das Spielgebiet, was einfach großartig ist, da wir auf diese Art und Weise völlig überraschend die abwechslungsreiche Gestaltung der Metropole "so ganz nebenbei" auch noch kennen lernen. Das Areal ist somit riesengroß. Ohne Auto wären wir völlig aufgeschmissen und auch mit diesem geraten wir regelmäßig ins Verkehrschaos. Eine kleine Übersichtskarte plus Wegweiser weist uns dabei - meistens sehr gekonnt - den Weg zum nächsten Zielort, so dass wir trotz des gewaltigen Ausmaßes des Terrains so gut wie nie den Überblick zu verlieren drohen. Sollten wir feststecken oder momentan einfach nicht auf einen fahrbaren Untersatz zurückgreifen können, dies aber die jeweilige Situation augenblicklich erforderlich macht, schnappen wir uns einfach eines, was sich in näherer Umgebung gerade anbietet. Nicht selten fragen wir - mehr oder weniger freundlich - den Fahrzeugführer und drängen ihn zum Aussteigen. Als Überredungskünstler scheinen wir jedenfalls außerordentlich begabt zu sein, wie sich bereits nach kurzer Zeit herauskristallisiert. Dass wir dabei immer noch ein kleines Faible für Recht und Ordnung haben, merken wir daran, dass wir den Polizeifunk (weiterhin) abhören und ab und an die Möglichkeit haben, etwas Gutes zu tun: Verfolgungsjagden, Befreiungen von Geiseln oder einfach nur das Schlichten von Streitigkeiten stehen dann nicht selten auf der Tagesordnung. Nicht immer kommt es dabei gleich zu wüsten Schlägerein oder gar Schießereien, zuweilen geben die Kriminellen schon frühzeitig auf. Aber natürlich nicht immer. Dies hat zur Folge,, dass der Alltag in "True Crime - Streets of L.A. erstaunlich realistisch rüberkommt. Wer übrigens glaubt, dass Mr.Kang sich von weiblichen Reizen ablenken lassen könnte, der irrt: selbst sexy Stripperinnen werden bei Bedarf ordentlich verdroschen, sollte ihr Verhalten danach geradezu lechzen.

  • True Crime: Streets of L.A.
    True Crime: Streets of L.A.
    Developer
    Luxoflux
    Release
    04.11.2003
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 03/2017 PC Games Hardware 04/2017 PC Games MMore 04/2017 play³ 04/2017 Games Aktuell 04/2017 buffed 12/2016 XBG Games 04/2017 N-Zone 04/2017 WideScreen 04/2017 SpieleFilmeTechnik 03/2017
    PC Games 03/2017 PCGH Magazin 04/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1005575
True Crime: Streets of L.A.
True Crime: Streets of L.A. - Krawall in Los Angeles - Leser-Test von sinfortuna
http://www.gamezone.de/True-Crime-Streets-of-LA-Spiel-39964/Lesertests/True-Crime-Streets-of-LA-Krawall-in-Los-Angeles-Leser-Test-von-sinfortuna-1005575/
16.01.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/12/4_138.jpg
lesertests