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  • USS John Young: Schiffe versenken - Leser-Test von alpha_omega

    USS John Young: Schiffe versenken - Leser-Test von alpha_omega Ich gebe zu, dass Flug- oder auch Schiffsimulationen nicht unbedingt zu den Spielen gehören, mit denen ich mich Stunden- oder gar Tagelang beschäftigen kann. Allerdings gab es Anfang der Neunziger Jahre eines dieser Spiele, den man sich trotz aller Abwendungen immer wieder gerne hingab. Dem Spiel USS John Young, welches im Jahre 1990 sowohl auf dem Amiga, als auch auf dessen Vorgänger Model dem Commodore 64 erschien. In USS John Young leitete man das Kommando eines US Kriegschiffes, um genauer zu sein einen Zerstörer, der mit Kanonen, Torpedos oder auch Zielsuchenden Raketen bestückt war. Die USS John Young war übrigens keine Videospielerfindung. Gebaut wurde sie im Jahre 1972, fertig gestellt im Jahre 1975 und ihre erste Jungfernfahrt bestritt sie im Jahre 1976. Die USS John Young (DD-973), so übrigens der komplette Name, verdankte selbigen übrigens dem Kapitän John Young, der im 18. Jahrhundert seine Dienste in der Continental Navy leistete. Neben einem gewaltigen Waffenarsenal verfügte der Zerstörer des Weiteren über eine enorme Höchstgeschwindigkeit, die bei 32,5 Knoten, das sind ca. 60 km/h, lag. Im Jahre 2002 lief die USS John Young das letzte mal aus, ehe sie im Jahre 2004 als Übungsobjekt von der USS Pasadena mit einem Torpedo versenkt wurde.

    Im Spiel steuert man also diesen gewaltigen und dennoch wendigen Zerstörer. Ziel ist es die verschiedensten Mission zu erfüllen, um dann bei entsprechender Punktzahl befördert zu werden und aufzusteigen. Uns stehen insgesamt vier verschiedene Missionen zur Verfügung, in denen wir die unterschiedlichsten feindlichen Objekte versenken müssen. Des Weiteren wählen wir aus vier verschiedenen Gewässern, die sich zumeist im nahen Osten befinden. Unter anderen können wir auch im persischen Golf unser Unwesen treiben. Außerdem können wir Spielbeginn wählen, ob wir bei Tag oder bei Nacht uns Seegefechte liefern möchten. Die USS John Young fungiert im Spiel als eine Art Prellbock, der den Weg für die Landtruppen, wie Panzer- und Infanterieeinheiten frei machen soll. Im Spiel bekommen wir einen geteilten Bildschirm optisch dargestellt. Auf der oberen Hälfe erkennen wir die See, auf die wir blicken und die uns bei Feindkontakt die verschiedensten Objekte optisch darstellt. Diese Objekte sind unter anderen Tanker, Cruiser, Kriegsschiffe oder Ölplattformen, die man dann beschießen muss, bzw versenken muss. Unsere Besatzung besteht aus insgesamt 30 Mann. Werden wir hin und wieder von einem Feind beschossen, verlieren wir hin und wieder einen unserer Leute, was aber nicht so tragisch ist. Des Weiteren müssen wir auch auf unseren Nahrungsvorrat, sowie auf unseren Sprit achten, den wir ebenso wie die Lebensmittel in einem Hafengebiet auffrischen können.

    Auf der unteren Bildschirmhälfte erkennen wir die Armaturen unseres Kriegschiffes. Auf der rechten Seite befindet sich eine Art Leiste, mit der wir unsere Geschwindigkeit regulieren können. In der Bildmitte hilft uns eine Art Navigationsgerät, um den Kahn in die jeweilige Richtung zu lenken. Auf der linken Seite erkennen wir insgesamt zehn Untermenüpunkte, die in kleinen schmalen Leisten angezeigt werden. Unter diesen Leisten gelangen wir zu den einzelnen Waffen, zu einer Seekarte, die uns anzeigt wo wir uns befinden und welche feindlichen Objekte sich um uns befinden. Um das Spielgeschehen ein wenig schneller zu gestalten kann man auf dieser Karte eine Zeitskala aktivieren, die uns dann das Spielgeschehen schneller voran laufen lässt. Wie bereits erwähnt verfügt die USS John Young über ein gewaltiges Waffenarsenal. Um einzelne Waffen zu benutzen, nutzt man ebenfalls wieder die einzelnen Untermenüpunkte. An erster Stelle stehen eine Bordkanone sowie die Zielsuchende Raketen. Klickt man auf diesen Punkt, bekommt man ein Fadenkreuz geboten, mit dem man auf die feindlichen Objekte zielen kann und mit der Feuertaste oder der linken Maustaste feuern kann. Um zwischen Bordkanonen und Raketen hin und her zu schalten muss man eine Schaltfläche bedienen, die die Raketen aktiviert und deaktiviert. Von den Raketen besitzen wir übrigens 16 Stück, die wir jeweils im Doppelpack abfeuern können. Bei den Bordkanonen wählt man zwischen 180mm und 400mm Geschossen. Von denen stehen uns insgesamt 300 Stück zur Verfügung. Alternativ zu den Kanonen und Raketen kann man aber auch mit Torpedos den feindlichen Schiffen großen Schaden zufügen. Von denen besitzen wir insgesamt 38 Stück vor Beginn jeder Mission. Die Torpedos müssen von uns nur lediglich geladen und abgefeuert werden. Uns steht als Zielanvisierung ein Flächendeckender Balken zur Verfügung, der uns vier kleine schmale Balken auf dem Meeresspiegel anzeigt. Das heißt also wir können mit den Torpedos ein kleines Flächendeckendes Dauerfeuer erzeugen und somit vier Torpedos an einem Stück, in einer Flucht verlaufend abschicken. Was sich natürlich auch auf die Trefferfrequenz entscheidend auswirken wird. Hin und wieder kommt es auch vor, dass wir von lästigen U-Booten angegriffen werden. Diese versenken wir mit Wasserbomben. Um diese Zielgenau einsetzen zu können, gehen wir in den Menüpunkt Tiefenmesser, in dem wir auch das Verhältnis zum Meeresboden erkennen können. Wenn wir unter Beschuss geraten, kommt es hin und wieder vor, dass uns einzelne Funktionen nicht mehr zur Verfügung stehen, da sie aufgrund der feindlichen Detonationen einen technischen Defekt erlitten haben. So kommt es zum Bespiel vor, dass wir nicht mehr lenken können, weil unser Ruder kaputt ist, oder unsere Bordkanonen nicht mehr feuern will, obwohl wir ständig nachladen. Um die technischen Mängel abzustellen müssen wir in eine Art Reparatur Menüpunkt. In diesem können wir die einzelnen Defekte reparieren. Allerdings stehen uns von diesen Diensten nur insgesamt vierzig zur Verfügung. Man sollte aufpassen, dass man nicht all so oft getroffen wird. Ist der Beschuss des Feindes so extrem und von langer Dauer, dass man es nicht mehr schafft alles rechtzeitig zu reparieren, so hat dies zur Folge, dass wir selbst versenkt werden und das Spiel mit einem Game Over enden wird. Weitere Menüpunkte, die uns im Spiel zur Verfügung stehen sind unter anderem eine Navigationskarte für Wetter und Wassertiefe, auf die wir vor allem schauen sollten, wenn wir einzelne Hafen anfahren. Da bei zu hoher Geschwindigkeit wir ansonsten auf eine Sandbank auffahren und das Spiel dann ebenso beendet ist. Außerdem können wir einen Blick in den Motorkontrollraum werfen, in dem wir unter anderem unsere Tankanzeige erkennen. Für jedes abgeschossene Objekt erhalten wir neben einer gewissen Punktezahl, auch eine finanzielle Spritze. Mit dem Geld können wir in den Häfen Nahrung, Treibstoff und neue Munition der einzelnen Waffen ergattern.

  • USS John Young
    USS John Young
    Publisher
    Magic Bytes
    Developer
    Magic Bytes
    Release
    1990
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USS John Young
USS John Young: Schiffe versenken - Leser-Test von alpha_omega
http://www.gamezone.de/USS-John-Young-Classic-40781/Lesertests/USS-John-Young-Schiffe-versenken-Leser-Test-von-alpha-omega-1005970/
08.05.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/03/USSJohnYoung006.jpg
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