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  • Ubisoft: Kinect, Move und die Rabbids

    Bei Ubisoft haben wir auf der gamescom viele Titel zu Gesicht bekommen, aber an dieser Stelle soll es überwiegend um den Casual-Bereich gehen - Kinect, Sony Move und Fortsetzungen zu Your Shape und den durchgeknallten Rabbids.

    Kinect: Motion Sports

    Während wir von der Technik von Kinect bei den Microsoft-Titeln begeistert waren und es kaum Probleme mit der Steuerung gab, haben wir bei Ubisoft leider ganz andere Erfahrungen machen müssen. Uns ist natürlich bewusst, dass sich die Spiele noch im Entwicklungszustand befinden, aber bei einer Präsentation von "Motion Sports" funktionierte leider nichts so, wie es eigentlich sollte.


    Das Spiel stellt ein Sammelsurium aus sechs Sportarten dar, die in sich nochmals unterteilt sind und allesamt mit dem Einsatz des Körpers gesteuert werden müssen. Beim Skifahren muss man in die Hocke gehen, sich nach links oder rechts neigen und mit den Händen die virtuellen Skistöcke schwingen. Zunächst schien das auch zu klappen, aber als ein zweiter Spieler in das Geschehen einsteigen wollte, hing dieser ständig in der Bande und konnte nichts dagegen tun. Selbst das Rebooten der Konsole wollte daran nichts ändern.

    Danach zeigte man uns die Sportart Boxen, in der man die Fäuste schwingen muss. Dies hat zwar funktioniert, besonders präzise sah es jedoch nicht gerade aus. Sobald man ein paar schnellere Bewegungen ausführte und "richtig zu boxen" anfing, kam das Spiel nicht mehr hinterher. Hier waren wir von Kinect zum ersten Mal ziemlich enttäuscht, da es nur ziemlich schlecht und mit vielen Aussetzern funktionierte.

    Your Shape - Fitness Evolved

    Auch für Fitnessverrückte hatte Ubisoft etwas in petto. Nachdem Your Shape bereits letztes Jahr auf der Wii viele Fans gefunden hat, ist es nur logisch, dass es einen Nachfolger dazu geben wird. Dieser erscheint aber nicht mehr auf der Wii, sondern für die Xbox 360, da er die neue Technik von Kinect nutzt. Es wird aus drei großen Bereichen bestehen: Personal Training, Gym Activities und Themed Classes.

    Personal Training erlaubt es dem Spieler seinen eigenen Fitnessplan aufzustellen und diesen je nach Bedarf zu verändern und zu erweitern. Dabei werden die einzelnen Fitnessübungen von einem Personal Trainer vorgeführt und man muss sie so gut es geht nachmachen. Der Trainer wird als virtuelles Männlein auf dem Bildschirm dargestellt und man sieht sein eigenes Konterfei direkt daneben. Die Kamera von Kinect überträgt einen ins Spiel. Während man bei EyeToy stets das halbe Wohnzimmer gesehen hat, da der komplette Hintergrund aufgenommen wurde, schneidet einen Kinect quasi aus dem Hintergrund heraus und übertragt einen direkt zu seinem Personal Trainer in die Fitnesshalle. Man steht dann unmittelbar neben ihm auf einer Matte und bekommt seine individuellen Trainingsstunden. Das kommt einem echten Training im Kursraum schon relativ nahe, denn auch dort sieht man sich selbst stets in einem großen Spiegel, damit man seine Pose gegebenenfalls korrigieren kann, wenn diese falsch ausgeführt wird. Sollte das tatsächlich mal der Fall sein, dann wird mittels weißer Linien darauf hingewiesen. Diese färben sich grün, wenn alles korrekt ist, aber bleiben weiß, wenn der Arm beispielsweise nicht ausgestreckt wurde, sondern nur angewinkelt oder die Beine eine falsche Position haben. Anhand der Linien, welche grob die Stellung der Arme und Beine darstellen, kann man gleich sehen was noch verbessert werden muss.
    Die Themed Classes sind spezielle Themenbereiche, unter denen sich beispielsweise Tai Chi und Yoga befinden. Hier kann man beispielsweise verschiedene Atemtechniken und Entspannungsübungen trainieren und praktizieren.


    In den Gym Activities gilt es kleinere Aufgaben zu lösen und Minigames zu bestehen. Bei einer Art Reflextest muss man Steine mit den Fäusten und Füßen so schnell es nur geht zertrümmern, sobald diese auf dem Bildschirm erscheinen. Dies wird mit netten Effekten im Hintergrund aufgewertet, sodass es nicht zu trist und langweilig wirkt.
    "Your Shape - Fitness Evolved" kann man mit bis zu drei weiteren Freunden spielen und unserer Ansicht nach könnte es ein wirklich interessanter Titel werden, wenn man sich für dieses Genre interessiert. Im Gegensatz zu "Motion Sports" hat Kinect hier wieder sehr gut funktioniert. Woran das liegt ist uns leider ebenfalls schleierhaft. Unsere allgemeinen Erfahrungen mit Kinect waren prinzipiell positiv, aber hier und da gab es leider auch ziemliche Ausfälle (wie eben "Motion Sports"), die das Bild ein wenig getrübt haben. Man kann zu diesem Zeitpunkt daher kaum pauschale Aussagen treffen wie etwa: "Kinect funktioniert prima!" oder: "Kinect reagiert total schlecht!" denn unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass dies durchaus unterschiedlich und von Spiel zu Spiel verschieden sein kann.

    Sony Move - Racket Sports

    Kommen wir von Kinect nun zu Sony Move. Für das neue Bewegungskonzept stand das Spiel "Racket Sports" bereit. Wie der Titel es bereits vermuten lässt, werden einem zahlreiche Ballsportarten geboten - unter anderem Tennis, Squash, Tischtennis, Badminton und Beachtennis. Wir spielten das herkömmliche Tennis an und was soll man dazu sagen? Der direkte Vergleich mit "Wii Sports" zwingt sich geradezu auf, denn bis auf die Tatsache, dass es ein wenig genauer reagiert, ist es eine 1:1 Kopie davon. Die Grafik ist natürlich um Welten besser und es ist deutlich umfangreicher und bietet viel mehr Optionen (verschiedene Charaktere, Locations und Schläger), aber es spielt sich wirklich sehr ähnlich wie die Vorlage auf der Wii. Es mag für all jene, die eine Vorliebe für Sportarten mit Schlägern haben, vielleicht reizvoll sein, dass sich ein Spiel nur auf eben solche konzentriert, aber ansonsten werden einem die üblichen Minispiele geboten, die man an einem schönen Sonntagnachmittag mit seinen Kindern spielt.

    Raving Rabbids Travel In Time

    Auch die Hasen dürfen bei Ubisoft natürlich nicht fehlen. Das jährliche Update nennt sich dieses Mal "Travel In Time" und darin reisen die Rabbids in einer Waschmaschine durch die Zeit. Ein Hauptmenü gibt es nicht mehr, denn das wurde durch ein großes Museum ersetzt, das man mit seinem Mümmelmann erkunden darf. Hier muss man an verschiedene Bilder herantreten, um einzelne Minispiele zu starten. Diese sind thematisch auf bestimmte geschichtliche Ereignisse bezogen, wie beispielsweise die Wirtschaftskrise. Viele davon sind um einiges anspruchsvoller geworden und man muss nicht nur simple Aufgaben erledigen, sondern wesentlich mehr. So gibt es etwa Wettrennen mit Flugzeugen, die einem Mario Kart ähneln oder "Shooter", in denen man sein Geschick unter Beweis stellen muss. Obwohl die meisten der von uns angespielten Minigames nur mäßig anspruchsvoll waren, versicherte man uns, dass man dieses Mal mehr in die Tiefe gehen würde. Aber natürlich gibt es auch die total bekloppten Herausforderungen, wie beispielsweise das gemeinsame Singen. Wir durften "The Lion Sleeps Tonight" zu viert mit den schreienden Rabbids nachstellen, was simpel aber äußerst unterhaltsam war. Auf Erklärungen oder langwierige Tutorials hat man nahezu verzichtet, da sich das meiste durch Ausprobieren herausfinden lässt.


    Die Tatsache, dass "Raving Rabbids Travel In Time" einen richtigen Online-Modus bieten wird und man nicht nur mittels Freundescodes spielen kann, hat uns positiv überrascht. Das Spiel ist wieder einmal voll darauf ausgelegt, es mit Freunden zu spielen und durch die herrlich bekloppten Ideen wird das bestimmt wieder jede Menge Spaß machen. Wir freuen uns drauf.

    Quelle: www.gamezone.de

  • Es gibt 8 Kommentare zum Artikel
    Von fairplay
    Hier sind die Erfahrungen von Eurogamer mit beiden System. Sie haben beide mit den ganzen Spielen angetestet…
    Von Garfield1980
    RestrikerOb es da wirklich nur am Blitzlichtgewitter lag?
    Von Restriker
    GarfieldausHN hat folgendes geschrieben:Bei Kinect spielen die Lichtervhältnisse zum Beispiel keine große Rolle. Ja…
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21.08.2010
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