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  • Um die Welt in 80 Tagen im Gamezone-Test

    Die Reise dauert zwar nur ein paar Stunden an, bietet aber durchaus kurzweilige Knobelunterhaltung für Puzzlefreaks.

    Die abenteuerliche Geschichte "In 80 Tagen um die Welt" aus der Feder des bekannten Schriftstellers Jules Verne ist jedem zumindest ein Begriff, auch dank zahlloser Buchfassungen, Hörbücher und Verfilmungen. Dieser Erzählung hat sich der Publisher Purple Hills Entertainment nun angenommen und liefert mit "Um die Welt in 80 Tagen" ein mehr oder weniger passendes Spiel dazu ab. Denn ungewohnt verpackt im klassischen Match-3 Puzzleprinzip - bekannt durch diverse andere Titel wie dem hauseigenen "Jewel Match" - wird eine ganz eigenwillige Interpretation abgeliefert.

    Um die Welt in 80 Tagen Um die Welt in 80 Tagen Völlig unüblich startet das Puzzle-Abenteuer mit der einleitenden Story aus dem Buche Jules Vernes, welche uns in das späte 19. Jahrhundert entführt. Inmitten der englischen Metropole London wird eine gar wahnwitzige Wette zwischen dem Gentleman Phileas Fogg und dem Vorsitzenden des Reform-Clubs abgeschlossen. In nur achtzig Tagen um die Welt - daran glauben nur wirklich verrückte Menschen! Zusammen mit seinem neu eingestellten Diener Passepartout tritt Phileas sogleich die unvorstellbare Reise an. Schnell wird klar, dass der Ausflug rund um den Globus über Paris, Ägypten, Indien und die USA wieder zurück nach London durchaus machbar ist, währen da nicht zahllose unvorhersehbare Probleme sowie Gegenspieler, die nicht einmal vor einer Manipulation der Wette zurückschrecken!

    Über den Sinn einer umfangreichen Story in einem klassischen Puzzlespiel mag man sich streiten, die Aufmachung ist aber wirklich nett. Neben zahlreichen Unterhaltungen, die leider nur in textlicher Form ablaufen, sorgen die Einträge in Phileas Foggs Tagebuch für den nötigen Zusammenhalt während der knapp über 80 Aufgaben im Spiel. Ihr bekommt nach jedem gelösten Puzzle nicht nur neue Informationen, sondern könnt auch wahllos im Tagebuch herumblättern. Leider haben sich hier ein paar Käfer eingenistet, welche nicht nur allzu gern wertvolles Papier knappern, sondern ganze Codezeilen verschlucken. Hin und wieder bleibt man nämlich auf einigen Seiten hängen, bekommt nicht mehr den vollen Text zu sehen und kann auch nicht mehr zurückblättern. Schade, denn so kann die komplette Geschichte nicht am Stück gelesen werden!

    Klassisches Kombinationspuzzleprinzip

    Um die Welt in 80 Tagen Um die Welt in 80 Tagen Der tatsächliche Ablauf bietet aber kein Abenteuerspiel, wie man eigentlich vermuten könnte, sondern ein ganz klassisches Knobelprinzip. Die nicht immer ganz quadratische Spielfläche wird mit unterschiedlich farbigen Steinen aufgefüllt und ihr müsst nun zwei nebeneinander liegende Objekte so tauschen, dass sich Reihen aus drei oder mehr gleichfarbiger bilden. Diese lösen sich auf und machen Platz für neue Steine, die stets von oben nachrücken. Im Gegensatz zu z. B. "Jewel Match" werden tatsächlich nur in vertikaler Ausrichtung neue Blöcke nachgereicht und nicht seitlich in die erzeugten Lücken geschoben. Sorgen spezielle Spielsteine für blockierte Pfade, so gehen die Flächen darunter bisweilen sogar leer aus und erschweren euch aufgrund mangelnder Tauschobjekte zeitweise das Spiel.

    Ziel ist es, quer über die Fläche verteilte Artefakte bzw. Bruchstücke derer einzusammeln, in dem diese unter Zeitdruck nach unten gespielt werden, bis sie aus dem Bildschirm fallen und somit aufgelesen werden. Die Sammelobjekte rutschen dabei wie neue Steine stets mit dem Auflösen von Reihen mit nach unten. Was anfänglich flott und in Sekundenschnelle von der Hand geht, wird aber spätestens nach 20-30 Abschnitten zu einer kniffligen und dank der tickenden Uhr auch schweißtreibender Angelegenheit. Einerseits sorgen stark verwinkelte Konstrukte der Spielfläche mit stellenweise nur wenig Kombinationsfreiraum für schwierige Passagen, andererseits gibt es auch in "Um die Welt in 80 Tage" spezielle Spielsteine, die entweder gar nicht getauscht werden können oder dank Vorhängeschlösser bzw. aufgrund Vereisung mehrfach in gleichfarbigen Reihen kombiniert werden müssen, bis sie bersten und endlich von der Bildfläche verschwinden.

    Um die Welt in 80 Tagen Um die Welt in 80 Tagen Gespielt wird übrigens nur auf dem Touchscreen, wobei der Nintendo DS wie ein Buch gehalten wird (entsprechend auch einstellbar für Rechts- und Linkshänder). Die Eingaben werden im Gegensatz zum hauseigenen "Jewel Match" deutlich besser vom System aufgenommen und sorgen für ein präziseres Spiel. Nun stellen die Aufgaben und die teils knapp bemessene Zeit die Hauptprobleme dar. Als kleine Hilfeunterstützung stehen euch aber auch wieder diverse Power-Ups zur Verfügung. Dazu müssen Reihen kombiniert werden, die aus vier oder mehr Spielsteinen bestehen, welche alsdann eine Energieleiste auffüllen. Dieses kann anschließend mit Zuhilfenahme des Mikrofons eingesetzt werden und zerstört zum Beispiel als Hammer einige Steine.

  • Um die Welt in 80 Tagen
    Um die Welt in 80 Tagen
    Publisher
    Purple Hills Entertainment
    Release
    15.10.2009
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Um die Welt in 80 Tagen
Um die Welt in 80 Tagen im Gamezone-Test
Die Reise dauert zwar nur ein paar Stunden an, bietet aber durchaus kurzweilige Knobelunterhaltung für Puzzlefreaks.
http://www.gamezone.de/Um-die-Welt-in-80-Tagen-Spiel-40468/Tests/Um-die-Welt-in-80-Tagen-im-Gamezone-Test-992462/
26.10.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/10/640_480_f6c9dc70ecfd8f90ba8598aa2401cd1a.jpg
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