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Unbound Saga (X360)

Release:
01.12.2010
Genre:
Action
Publisher:
Microsoft

Unbound Saga im Gamezone-Test

10.01.2011 14:48 Uhr
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Neu
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In diesem abgefahrenen Szenario seid ihr in einem Comic gefangen und müsst euch regelrecht rausprügeln - KAWUMM!

Mit Unbound Saga ist auf Xbox Live ein weiteres Beat-em-Up erschienen. Da die Konkurrenz in letzter Zeit nicht gering war, muss sich das Spiel durchaus etwas einfallen lassen. Und tatsächlich hat der Prügler, der zuerst auf der PSP veröffentlicht wurde, einige nette Alleinstellungsmerkmale auf seiner Seite zu verzeichnen, doch ob das reicht?

Rick und Lori lasse die Fäuste sprechen

Unbound Saga Unbound Saga [Quelle: Siehe Bildergalerie] Als Spieler übernimmt man in Unbound Saga die Rolle des Kraftprotzes Rick, dem die agile und attraktive Lori zur Seite steht. Spielt man alleine, darf zwischen beiden Charakteren jederzeit gewechselt werden. Beim Online- oder Offline-Koop-Modus kann ein Kollege ran. Beide Kämpfer haben unterschiedliche Fähigkeiten. Während Rick am Boden bleibt und Gegner werfen kann, darf Lori tatsächlich springen oder wirft Messer in Richtung des Feindes. Zusammengefasst ist Unbound Saga ein typisches Beat-em-Up, in dem man sich durch Gegnermassen prügelt, die von allen Seiten auf uns zu kommen.

Unbound Saga Unbound Saga [Quelle: Siehe Bildergalerie] Spielerisch fühlt man sich sofort an den Klassiker Final Fight erinnert, da sich die Charaktere ähnlich klobig wie ihre Bitmap-Brüder durch die Szenerie bewegen. Das mag kaum noch modern sein, doch wir gehen davon aus, dass das bewusst auf diese Weise umgesetzt wurde. Das hat jedoch auch zur Folge, dass das Gameplay sehr schwerfällig wirkt und man zum Beispiel gerne an Feinden vorbei schlägt, da man sich nicht exakt auf der gleichen Ebene befindet. Zudem drehen sich die Figuren manchmal nicht zum Feind und laufen stattdessen rückwärts. Unbound Saga wirkt in dieser Hinsicht unzeitgemäß und viel zu zäh. An Abwechslung mangelt es auch ein wenig, da man nichts anderes macht, als wild auf die Schlagtasten zu hämmern, wie es in dem Genre nun Mal üblich ist. Der Käufer muss demnach wissen, worauf er sich da gerade einlässt. Immerhin ist die Umgebung in Teilen zerstörbar und explosiv. Zudem kann man als Rick Gegenstände in die Hand nehmen, um sie gegen den Feind einzusetzen. Minimale Schalter-Aufgaben sind ebenfalls vorhanden, genau wie knifflige und zum Teil frustrierende Bossgegner.

Gefangen in einem Comic

Unbound Saga Unbound Saga [Quelle: Siehe Bildergalerie] Bisher ist nichts Ungewöhnliches an Unbound Saga zu vermelden. Immerhin kann man die Charaktere mit eingesammelten Münzen ein wenig verbessern und ihnen neue Kombos oder mehr Lebensenergie verpassen. Viel interessanter ist jedoch das Szenario. Man kämpft sich unter anderem zwar durch eine typische und dreckige Großstadt der Zukunft, in der man sich allerlei Gangstern und Mutanten entledigen muss, doch Rick ist auf ewig in einem Comic gefangen und ist sich dessen sogar bewusst. Aus diesem Grund verflucht er seinen Schöpfer, weil er ihn ständig gegen allerlei Abschaum antreten lässt und ihn von einer ausweglosen Situation in die nächste schickt. Deswegen bewegt man sich auch von Comic-Frame zu Comic-Frame und kann die Feinde zum Beispiel gegen den Rand des Comics donnern. Mal springt man von links nach rechts, dann wieder geht es von oben nach unten weiter.

Unbound Saga Unbound Saga [Quelle: Siehe Bildergalerie] Untermalt wird das Ganze von "BÄM" und "KAWUUUM" Einblendungen, die man vielleicht von der alten Batman-Serie kennt. Noch witziger ist es, wenn plötzlich eine riesige Hand mit einem Stift auftaucht und neue Gegner in den Comic zeichnet. Die wenigen Zwischensequenzen, in denen Rick unter anderem von blutrünstigen Hasen träumt, werden standesgemäß in Comic-Standbildern erzählt. Ansonsten wird sich direkt in Ingame-Grafik unterhalten. Leider sind die Dialoge nicht alle mit englischer Sprachausgabe unterlegt. Ansonsten darf man deutsche Untertitel genießen. Die insgesamt 10 Level sind in 3-4 Stunden durchgespielt. Die Verbesserungen am Charakter können gleich in den nächsten Durchlauf mitgenommen werden. So ist ein höherer Schwierigkeitsgrad nicht ganz so bedrohlich.

Moderation
10.01.2011 14:48 Uhr
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