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  • Under the Skin im Gamezone-Test

    Wer vom Planet der Störenfriede kommt, darf zumindest einmal im Leben so richtig dicken Ärger machen: Am dritten Geburtstag muss jeder der seltsamen Bewohner zu anderen Welten reisen und das harte "Training für Störenfriede" absolvieren, denn nur so lernt man, wie man als harmloses Alien ganze Zivilisationen fremder Welten ins unkontrollierte Chaos stürzen kann.

    Kosmisches Chaos

    Ihr schlüpft in die Rolle von Cosmi, der sich für sein Training ausgerechnet unsere Erde ausgesucht hat. In Capcoms "Under the Skin" wird der Menschheit endlich mal gezeigt, was ein richtiges Chaos ist. Doch dies gilt leider nicht nur für die virtuellen Menschen im Spiel, sondern auch für die armen Käufer dieses chaotischen Machwerks.

    Zu einfach gestrickt

    Under the Skin Under the Skin Das Spielprinzip von "Under the Skin" ist schnell erklärt: Als Alien könnt ihr mit eurer Strahlenpistole jederzeit das Aussehen argloser Passanten annehmen und euch somit getarnt durch die Straßen der Städte bewegen. Jeder assimilierte Bürger verfügt über verschiedene Stunts und Streiche, welche ihr einfach per Knopfdruck auf die Personen in der Umgebung loslassen könnt. Das eigentliche Ziel besteht darin, so viele Menschen wir möglich mit den chaotischen Streichen zu erwischen und das von ihnen fallen gelassene Geld aufzusammeln. Die Streiche reichen von simplen Reisnägeln über Boxhandschuhe bis hin zu ferngesteuerten Bomben. Jeder Bürger verfügt über maximal fünf mögliche Angriffe, welche nach ihrer Anwendung aus dem Repertoire verschwinden. So kommt ihr regelmäßig in die Situation eine neue Person übernehmen zu müssen, um somit an weitere Waffen zu gelangen. Außerdem fallt ihr natürlich irgendwann als Störenfried auf und müsst ohnehin das Aussehen wechseln. Werdet ihr nämlich zu oft von Gesetzeshütern oder dem CPU-Gegnern getroffen, fliegt eure Tarnung auf und ihr verliert viel vom bisher eingesammelten Geld.

    In der Kürze liegt hier keine Würze

    Under the Skin Under the Skin Das Spielprinzip wird somit schnell zur Routine, denn es läuft eigentlich immer nach demselben Muster ab: Person übernehmen, alle Streiche und Waffen benutzen, nächste Person übernehmen. Die einzige Abwechslung wird euch durch verschiedene Zielvorgaben gegönnt, denn in jedem der insgesamt acht Levels ist auch ein Computergegner vorhanden, den ihr entweder nur ausweichen, oder durch fleißiges Geldsammeln besiegen müsst. Auch verfügt jeder Level über eine so genannte "Panic Time", in der die Umgebung meist für kurze Zeit etwas gefährlicher wird, aber auch die möglichen Erträge höher sein können.

    Dieses recht arcadelastige Gameplay wäre ja gar nicht mal so übel, aber was einem nach ca. 1-2 Stunden auffallen wird, ist der extrem dünne Umfang des Spiels. Denn genau in dieser Zeitspanne hat man den Titel auf "Easy" bereits durchgespielt, von neuen Missionen oder entschädigenden Bonusmaterial fehlt leider jede Spur. Einzig und allein der Versus-Modus sorgt nach dieser viel zu kurzen Spielzeit noch für etwas Motivation, denn gegen einen menschlichen Mitspieler wird der chaotische Amoklauf zu einem wirklich gelungenen Zeitvertreib.

    Bunt, chaotisch und abgedreht

    Under the Skin Under the Skin So chaotisch und abgefahren wie das Spielprinzip gibt sich auch die knallbunte Präsentation des Titels. Die überaus witzigen Charaktere eiern durch eine völlig abgedrehte Cell-shading-Grafik, welche knalliger gar nicht mehr sein könnte. Zum Gameplay passt die Optik auf jeden Fall und man weiß bereits auf den ersten Blick, dass sich dieses Spiel selbst nicht allzu ernst nimmt. Auch an die echten Capcom-Fans hat man gedacht und einen ganzen Level im Stil von "Resident Evil" gestaltet. Hier blüht das Herz des Spielers für kurze Zeit wieder auf, denn einen "Nemesis" samt grunzendem Zombie-Anhang hat man noch nie in solch einer abgedrehten Inszenierung erleben dürfen. Großes Problem: Die automatische Kameraführung ist absolut unbrauchbar und wer den Blickwinkel manuell nachjustieren möchte, lernt das auf der Packung angepriesene Chaos erst richtig kennen.

    Under the Skin (PS2)

    Singleplayer
    5,2 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    6/10
    Steuerung
    6/10
    Gameplay
    4/10
    Leserwertung:
     
    Bewerte dieses Spiel!
    Pro & Contra
    witzige Grafik
    abgedrehte Inszenierung
    der Resident Evil-Level
    gelungener Mehrspielermodus
    viel zu geringer Umfang
    bereits nach ca.1-2 Stunden durchgespielt
    flaches und abwechslungsarmes Gameplay
    Kamerasteuerung unbrauchbar
  • Under the Skin
    Under the Skin
    Publisher
    Capcom
    Developer
    Capcom
    Release
    22.10.2004
    Leserwertung
     
    Bewerte dieses Spiel!

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Under the Skin
Under the Skin im Gamezone-Test
Wer vom Planet der Störenfriede kommt, darf zumindest einmal im Leben so richtig dicken Ärger machen: Am dritten Geburtstag muss jeder der seltsamen Bewohner zu anderen Welten reisen und das harte "Training für Störenfriede" absolvieren, denn nur so lernt man, wie man als harmloses Alien ganze Zivilisationen fremder Welten ins unkontrollierte Chaos stürzen kann.
http://www.gamezone.de/Under-the-Skin-Spiel-40553/Tests/Under-the-Skin-im-Gamezone-Test-990034/
18.10.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/10/TV2004101114471800.jpg
tests