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  • Uno 52 im Gamezone-Test

    Ein Kartenspiel ohne Karten in den Händen zu halten? Wie gut schlägt sich die Mischung aus UNO und Poker in der virtuellen Welt?

    Während sich die Zocker gerne mal vor dem TV oder dem Rechner verschanzen, gibt es neben dieser virtuellen Wirklichkeit aber auch noch ein reales Leben. Hier kann man sich mit Freunden treffen und beispielsweise einen Abend mit Kartenspielen verbringen. Eines der beliebtesten ist zweifelsohne Poker. Meist wird es von Erwachsenen gespielt, während die jüngeren Generationen UNO ganz toll finden und bevorzugen. Was kann man also tun, um eine möglichst breite Masse begeisterter Kartenspieler anzusprechen? Richtig, man nimmt das einfache und leicht zugängliche Prinzip eines UNO und würze es mit einer Prise Poker. Fertig ist "UNO 52". Und auf dem Nintendo DS ist das ganze für unterwegs fast genau so handlich wie die originalen Karten. Doch kann man ein Gesellschaftsspiel, das eigentlich in geselliger Runde mit entsprechender Stammtischstimmung praktiziert wird, so einfach in die virtuelle Welt transferieren? Wir haben für euch herausgefunden wie gut das bei "UNO 52" gelungen ist.

    UNO meets Poker

    Uno 52 Uno 52 In "UNO 52" treffen zwei beliebte Kartenspiele aufeinander: Uno und Poker. Dabei überwiegt der Anteil an UNO-Spielelementen, denn so richtig gepokert wird leider nicht. Es kommt eher am Rande vor. Das Grundkonzept entspricht also UNO: Jeder Spieler bekommt zu Beginn sieben Karten. Es gibt einen Ablegestapel, auf den man seine Karten legt und gleich daneben einen Stapel mit umgedrehten Karten. Die klassischen Farben - gelb, grün, blau, rot - sind vorhanden und ebenso auch die UNO-typischen Spezialkarten, wie etwa der Richtungswechsler. Wenn nun auf dem Ablagestapel eine rote Karte mit der Ziffer "4" liegt, dann kann man darauf entweder eine "4" einer beliebigen Farbe legen oder aber eine beliebige Zahl in roter Farbe. Hat man beides nicht, so muss man eine Karte vom umgedrehten Stapel ziehen. Gewinner ist, wer als Erster all seine Karten losgeworden ist. Hat man nur noch zwei Karten in der Hand und legt die vorletzte auf den Stapel, so muss man ein guthörbares "UNO!" hinausposaunen, ansonsten wird man damit bestraft, zwei Karten ziehen zu müssen. Damit es nicht zu langweilig wird, gibt es noch ganz besondere Karten. Mit dem bereits erwähnten Richtungswechsler lässt sich die Reihenfolge, in der die Spieler ihren Zug machen, umdrehen. Wenn zuvor im Uhrzeigersinn gespielt wurde, dann geht es nun entgegen dem Uhrzeigersinn. Das ist ja noch relativ unspektakulär, aber es gibt auch eine Karte mit dem aussagekräftigen Symbol +2 oder +4. Wer diese Karte vor die Nase gesetzt bekommt, muss zwei bzw. vier Karten ziehen. Außerdem gibt es noch den Farbwechsler, mit dem man sich eine Farbe wünschen darf und den Blocker, der den Nebenmann einmal aussetzen lässt.

    Genau nach diesem Konzept verfährt auch "UNO 52". Allerdings ist das noch nicht alles. Neben den sieben Karten, die man zu Beginn erhält und mit denen man UNO spielt, bekommt man außerdem fünf weitere, die das Poker-Blatt darstellen. Auf diese fünf hat man allerdings keinen direkten Zugriff und kann sie nicht ins Spiel einbringen. Nachdem eine Karte auf den Stapel gelegt wurde, muss eine weitere aus dem aktuellen UNO-Blatt auf das Poker-Blatt verschoben werden. Dies verfährt nach den bekannten UNO-Regeln. Nehmen wir mal an, im Poker-Blatt liegt eine blaue 2. Diese stört einen, denn man hat bereits zwei 10er und möchte gerne einen Drilling daraus machen, da sich im UNO-Blatt der dritte 10er befinden würde. Das Problem an der Sache ist nun, dass auf die blaue 2 nur eine 2 einer beliebigen Farbe oder eine beliebige blaue Zahl gelegt werden darf. Die 10 könnte man also nur auf die 2 legen, wenn diese blau wäre. Ansonsten muss man eine andere Karte aus dem Poker-Blatt finden, die sich dafür eignen würde. Wenn man bereits ein gutes Poker-Blatt hat, dann kann man sich auch dafür entscheiden, es genau so zu belassen. Das Dumme dabei ist dann allerdings, dass man pro Zug immer nur eine Karte loswerden kann. Das klingt nun alles sehr kompliziert, daher noch einmal in kurzen, klaren Worten:
    Sieben Karten auf der Hand, fünf im Poker-Blatt. Eine aus der Hand auf den Stapel legen, eine ins Poker-Blatt (wenn erwünscht). Pro Zug können also gleich zwei Karten abgegeben werden. Es wird nur "aktiv" mit den sieben Karten auf der Hand gespielt und wenn diese alle abgelegt wurden, hat man gewonnen. Ein Sieg bringt zehn Punkte. Wer am Ende das beste Poker-Blatt hat bekommt fünf Punkte. Diese werden in Form von Chips verteilt. Am Anfang jeder Runde muss jeder Spieler Chips in den Pot einbezahlen um mitspielen zu dürfen. Wer sowohl den Sieg nach Hause trägt, als auch das beste Poker-Blatt in den Händen hält, der bekommt die 15 Punkte plus den gesamten Inhalt des Pots. Nach einigen Runden kann sich darin ein ganzer Haufen Chips ansammeln.

    Die verschiedenen Modi

    Uno 52 Uno 52 UNO52 bietet einige verschiedene Modi. Darunter der Schnellspiel-Modus in dem nur minimale Einstellungen gemacht werden müssen, sodass es sofort zur Sache gehen kann. Wer sich für das individuelle Spiel entscheidet, der darf jede Menge Optionen einstellen und beispielsweise darüber bestimmen welche Karten im Spiel vorkommen sollen, wie viele Siege benötigt werden um eine Runde zu gewinnen oder ob es eine Strafe gibt, wenn jemand vergisst "UNO!" zu rufen. Man hat also freie Hand, was Regeln usw. angeht. Vier weitere Modi sind unter dem Begriff Sonder-Modi zusammengefasst. Der erste ist der Herausforderungsmodus. Es gilt sechs Levels zu überstehen und verschiedene Aufgaben zu lösen. In Runde eins muss man sich zwei leichten Gegnern stellen. Runde zwei ist dann gewonnen, wenn man zweimal das beste Poker-Blatt hatte und in Runde drei muss man gegen drei Gegner antreten und erreichen, dass ihre Chipsanzahl auf Null sinkt. Es wird also in jeder Runde schwerer. Im Ausdauer-Modus ist das Ziel mit einem Startkapital von 25 Chips eine möglichst hohe Punktezahl zu erreichen. Mit jedem Sieg gibt es mehr und mehr Punkte, doch zwei Computergegner die dem Schwierigkeitsgrad "normal" entsprechen, wissen das zu verhindern. Der Zeit-Modus setzt euch unter Druck indem ihr in nur zehn Minuten möglichst viele Punkte erreichen sollt. Ein stetiger Kampf gegen die Uhr. Wer gerne Solitaire spielt, der wird sich für den Patience-Modus entscheiden. Das klassische Solitaire wartet auf euch, allerdings unter Berücksichtigung der UNO-Regeln. Ein wenig verwirrend.

    Zweckmäßige Technik

    Uno 52 Uno 52 Was die Grafik von "UNO 52" angeht, hat man sich für eine sehr schlichte Darstellung entschieden. Es gibt die Möglichkeit vor dem Spiel einen Hintergrund zu wählen, sodass entweder kleine Sternchen zu sehen sind oder ständig ein Oval um den Spieltisch kreist, aber allesamt sind technisch äußerst anspruchslos und völlig unspektakulär. Doch was will man schon an grafischem Feuerwerk erwarten, bei einem Kartenspiel? Unter diesem Aspekt kann man sagen, dass die optische Gestaltung wohl ihren Zweck erfüllt. Zuviel wäre nämlich auch verkehrt, da man sich ja auf seine Karten konzentrieren muss. Es ist also nicht weiter tragisch, dass in Sachen Grafik nichts zum Staunen geboten wird. Für den Sound gilt ähnliches. Musikalisch kann man sich dafür entscheiden ob man lieber mit angespannten oder entspannten Klängen konfrontiert werden möchte. Außerdem kann man akustisch auf Reisen geschickt werden oder Wunder erleben. Diese vielversprechenden Bezeichnungen sind allerdings wenig zutreffend, denn so wundervoll ist die Musik leider nicht. Sie dudelt vor sich hin und wird eigentlich nicht weiter beachtet. Also ebenfalls sehr zweckmäßig. Die Steuerung ist hingegen ganz in Ordnung. Ich hätte mir aber einen etwas unverkrampfteren Umgang mit dem Stylus gewünscht. Beispielsweise die Karten damit auf den Stapel schnippen oder sie zumindest darauf ziehen können. Man muss sie allerdings antippen und danach den Stapel berühren, um sie darauf abzulegen. Etwas steif, aber insgesamt funktioniert alles ganz gut.

    Uno 52 (NDS)

    Singleplayer
    6,3 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Sound
    6/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    6/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Interessante Idee UNO und Poker zu verbinden
    UNO für unterwegs ohne Kartengewirr
    Steuerung in Ordnung
    Das Konzept ist insgesamt nicht ganz ausgereift
    schlichte Grafik und dudeliger Sound
    Mehrspieler nur mit mehreren DS-Cards
    kein WiFi-Modus
  • Uno 52
    Uno 52
    Publisher
    Atari
    Release
    30.05.2007
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991323
Uno 52
Uno 52 im Gamezone-Test
Ein Kartenspiel ohne Karten in den Händen zu halten? Wie gut schlägt sich die Mischung aus UNO und Poker in der virtuellen Welt?
http://www.gamezone.de/Uno-52-Spiel-40636/Tests/Uno-52-im-Gamezone-Test-991323/
14.06.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/06/screen3_large_1_.jpg
tests