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  • Urban Reign im Gamezone-Test

    Gute Ideen und ihre Ausführungen sind das A und O eines Spiels - aber auch Namco ist hier nicht immer mit Zielwasser ausgestattet.

    In Zeiten von "Tekken 5" oder "Dead or Alive 4" ist es schwer für neue bzw. andere Beat'em Ups ein Bein auf den Boden zu bekommen. Daher müssen die Entwickler fast schon unweigerliche neue Wege gehen, um die Spielergemeinschaft davon zu überzeugen, dass auch andere Haudraufspielchen einen gewissen Reiz haben und für Stunden begeistern können. So auch im Falle von Namco's neustem Exklusivstreich für die Play Station 2, der eher ungewöhnliche Wege geht und sich nicht dem üblichen One-to-One Fight unterworfen hat. Die Ghettos rufen und fordern auf, den harten Straßenkampf zu überleben. Ordentlich austeilen und einstecken ist angesagt. Und ob es am Ende ein Volltreffer ist oder doch nur ein Fehlschlag, haben wir für euch herausgefunden.

    Urban Reign Urban Reign Immer hungrig auf Ärger und eine gute Prügelei ist Brad Hawk in den Straßen und Hinterhöfen seiner Stadt unterwegs. Gestählte Muskeln, eine dicke Lippe und keine Angst vor irgendwas stellt er sich jeder Herausforderung mit nur einem Ziel: Er ist der Sieger und daran wird sich auch so schnell nichts ändern! Oder doch? Eine der lokalen Gangs hat den guten Brad angeheuert ihre Boss zu beschützen, der sich einmal zu viel und zu weit aus dem Fenster gelehnt hat. Immer ordentlich auf die Nuschel gebend begleitet Brad den Gangboss durch die zwielichtigen Straßen, Parkplätze, Kellergewölbe, Bars und sorgt dafür, dass die Zielscheibe Nr. 1 nicht unter die Räder kommt.

    Missionsbasierter Survivialmode

    Urban Reign Urban Reign Eher schmückendes Beiwerk, könnt ihr die Geschichte, die man Urban Reign zugrunde gelegt hat, getrost vergessen. Es geht einzig und allein darum, seinen Hintern in Sicherheit zu bringen und dafür allem, was einem begegnet gescheit auf die Nuss zu brezeln. Erst wenn der Gegner am Boden liegt und sich nicht mehr rührt, ist das gut für euch. Bis es aber so weit ist, müsst ihr ordentlich austeilen und das schnell und möglichst gekonnt. Was sich so einfach anhört, ist es zumindest auch in der Theorie. Das Grundrepertoire von Brad, dessen Rolle ihr spielt, ist zunächst einmal recht einfach gestrickt. Schlag, Tritt, Wurf, Block - mehr braucht ihr erst einmal nicht wissen und auch nicht anwenden, um den Einstieg in eure Prügelkarriere erfolgreich zu meistern. Missionsbasiert stürzt ihr euch nun in den Ring und trefft nacheinander auf die zwielichtigsten Schurken, die alle nur drauf warten, von euch vermöbelt zu werden. Am Anfang wird euch das Sieg erringen auch noch sehr leicht fallen, da die Gegner unterm Strich recht einfach gestrickt sind und eure Attacken sie auch so weit mühelos aus den Latschen hauen. Natürlich steigt die Anforderung mit der Zeit, wenn auch nicht in der Form, dass eure Widersacher immer besser werden. Vielmehr werden die kampfeslustigen Typen immer mehr und in den meisten Fällen müsst ihr euch dann allein zur Wehr setzen und schauen, dass ihr Brads Hintern da sauber wieder raus bekommt. In machen Situationen, und zwar vor Missionsanwahl, könnt ihr Computer gesteuerte Unterstützung mitnehmen, d.h. ihr wählt einen weiteren Charakter aus, der hilfreich zur Seite steht und euch dann und wann mal den Rücken frei hält. Diese Burschen agieren in den meisten Fällen vollkommen selbständig (wenn auf den CPU-Kandidaten zurück gegriffen wird), lassen sich aber dennoch ein paar kleine Befehle erteilen. Im hier beschriebenen Fall blendet das System die möglichen Auswahlmöglichkeiten ein, spielt ihr mit einem Freund, solltet ihr die Befehle vorher vielleicht auswendig lernen, da der Kumpel zwar selbstständig spielen kann, aber für bestimmte Situationen gerufen werden soll und muss. Um aber - im Falle der CPU-Anwendung - darauf zurückgreifen zu können, müssen erst ein paar Erfolge auf dem eigenen Konto verbucht sein. Auch steht sie nicht in jeder Mission zur Verfügung und auch nicht jeder Charakter ist gleich verfügbar, so dass man sich immer besser auf seine eigenen Fähigkeiten verlassen sollte. Und damit ihr in diesem Fall nicht aufgeschmissen seid, werden nun die Richtungstasten eure besten Freunde werden. Mit diesen bestimmt ihr nämlich, wie der auszuführende Schlag, Tritt oder aber der Wurf auszusehen hat. Hierbei ist dann auch so etwas wie eine Kombo möglich, die ihr - so bald sie einmal angesetzt ist - nicht mehr wirklich beeinflussen könnt. Vielmehr läuft sie dann als kleines selbstlaufendes Filmchen ab, nach dessen Ende ihr dann wieder eingreifen könnt. Klingt zusammenfassend auf jeden Fall anspruchsvoll, ist aber in der spielenden Praxis eher klassisches Button smashen, wie man so schön sagt. Wirklich überlegte Züge kommen nicht zustande und in den allermeisten Fällen scheitert man ohnehin daran, dass die schlaglustigen Gegnerscharen einen gern und oft in die Zange nehmen. Hier helfen dann nur noch beinahe panische Befreiungsschläge, um dem vorzeitigen eigenen virtuellen Tod zu entrinnen. Das dieses Vorhaben auch nicht so ganz einfach ist, liegt auch daran, dass Brad wie benommen wird, wenn er Schläge kassiert. Heißt im Klartext: Wenn ihr einen auf die Mütze bekommt, einen Tritt in den Hintern oder Brad die Beine weg gefegt werden, erscheint eine Art Sternchennebel, der anzeigt, dass ihr im Moment dezent kampfesunfähig seid. In dieser Zeit setzen natürlich eure Gegner oft und sehr treffsicher nach, so dass ihr wie paralysiert nur an Ort und Stelle verharren könnt ohne euch wirklich zu wehren. Während euer Protagonist schwankend auf dem Bildschirm zu sehen ist, ist nicht viel mehr drin als warten. Daher ist empfehlenswert, den streitlustigen Gesellen möglichst nie den Rücken zuzukehren und so bald die Fieslinge in Gruppen anzutreffen sind, sich die Jungs, so weit eben möglich, allein zu schnappen. Ist zwar nicht ganz einfach, aber die effektiv sicherere Version, seinen Hintern da heil raus zu bekommen und in die nächste Mission einzusteigen. Für jeden Erfolg, den ihr verbuchen könnt, werden Erfahrungs- bzw. Fähigkeitspunkte ausgeteilt, die ihr dann wiederum dem guten Brad zuführen müsst. Damit macht ihr ihn stärker und resistenter gegenüber den kommenden Gegner, die aber natürlich auch an Fertigkeiten zunehmen. Außerdem sind die so gewonnenen Punkte die Basis um weitere Kampftechniken sowie weitere Charaktere verfügbar zu machen - gesamt sollten 60 Stück freispielbar sein, inklusive der Tekkenstars Marshall Law und Paul Phoenix.

    Der Teufel ist ein Eichhörnchen

    Urban Reign Urban Reign Bis es aber so weit ist, könnt und solltet ihr euch mit den kleinen Feinheiten auseinandersetzen. Offenkundig nicht wirklich ersichtlich, sind speziell experimentelle Naturen ganz klar im Vorteil. Neben der Tatsache, dass man Brad und sein Können mit jedem Sieg ein wenig weiter ausbauen kann, sollte man sich vielleicht auch an sein gewonnenes anatomisches Wissen aus dem einstigen Biologieunterricht erinnern. Sämtliche Gegner - und man selbst ist hierbei natürlich eingeschlossen - wird aufgrund von Körperzonen bewertet. D.h. jede Region am Körper, die getroffen wird, ruft unterschiedlichen Schaden hervor. Das der Kopf hierbei z.B. um einiges mehr bringt als nur ein Fußfeger, sollte damit auf der Hand liegen. Aber nicht das einfache auf die Nuss kloppen ist der Schlüssel zum Erfolg, vielmehr die Tatsache, dass eine geschickt gesetzte Kombination (Richtungstasten + wahlweise Tritt, Schlag oder Wurftaste) viel schneller die Bösewichte auf den Asphalt schickt. Um das passende Gefühl dafür zu bekommen, wie das am Ende im Kampf aussehen kann, sollte man daher auf jeden Fall vorher ein paar Trainingseinheiten abspulen. Bekanntlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und Übung schadet selten. Dann gilt es am Ende nur noch sein eigenes Timing unter Beweis zu stellen und dann kann dem Sieg fast nichts mehr im Weg stehen. Wer aber dann dennoch irgendwie scheitert oder mit den möglichen Techniken nicht so ganz zu Rande kommt, der darf auch gerne auf Waffen zurückgreifen. Die Umgebungen sind so weit interaktiv gestaltet, dass ihr gerne mal Flaschen, Holzbretter, Stahlrohre oder Baseballschlager zweckentfremden dürft. Flugs die jeweiligen Gegenstände aufgehoben und auf die Gegner niedergeschmettert. Aber was für euch gilt, gilt auch für eure Widersacher, denn die können ebenfalls auf die netten Mittelchen zurückgreifen und damit euch das Leben schwer machen. Dennoch soll das im Bestfall nicht euer Schaden sein, denn wenn jemand was aufhebt, kann er euch nichts tun. Ergo ist das Ausloten solcher Situationen ebenfalls ein guter Freund eurerseits. Damit immer hübsch die Augen offen gehalten!

    Urban Reign Urban Reign Natürlich und beinahe schon leider bleibt es nicht aus, dass man mit schönster Regelmäßigkeit ganz gewaltig verdroschen wird. Die Gegner meinen es allesamt nicht wirklich gut mit einem, und scheinen einen recht netten Hass auf den guten Brad zu haben. Daher sollte man sich nicht immer nur stets gescheit zur Wehr setzen sondern fix zugreifen, wenn die Prügelknaben von uns über den Jordan geschickt wurden. Da man nicht über unendlich Energie verfügt, muss diese logisch wieder aufgefüllt werden. Besiegte Naturen hinterlassen oft mal ein paar nützliche Gegenstände, die helfen, das eigene Wohlbefinden wieder auf Vordermann zu bringen. Sollte es einem selbst mal besser gehen als erwartet, kann man - so fern dabei und angeschlagen - seinem Helfershelfer ebenfalls medizinische Hilfe zukommen lassen. Ausgestattet mit diesen Infos solltet ihr dann so weit bereit sein, die 100 Missionen schlagkräftig zu meistern.

  • Urban Reign
    Urban Reign
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Release
    08.02.2006

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Urban Reign
Urban Reign im Gamezone-Test
Gute Ideen und ihre Ausführungen sind das A und O eines Spiels - aber auch Namco ist hier nicht immer mit Zielwasser ausgestattet.
http://www.gamezone.de/Urban-Reign-Spiel-40730/Tests/Urban-Reign-im-Gamezone-Test-990624/
30.01.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/01/23662.jpg
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