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  • V-Rally 3: Von Staub, Sand, Eis und Co-Piloten - Leser-Test von Stig

    V-Rally 3: Von Staub, Sand, Eis und Co-Piloten - Leser-Test von Stig Publisher Atari präsentierte 2003 das von den Eden-Studios entwickelte V-Rally 3 für Nintendos Gamecube und stellte an alle Möchtegern-Rallyepiloten folgende Frage: "Sind sie schnell, talentiert und haben Nerven aus Stahl?" Und diese Frage war nicht unberechtigt, denn V-Rally 3 ist nicht gerade in die Kategorie der Rennspiele für Anfänger einzuordnen. Übrigens durften sich auch Besitzer von PS2, Gameboy Advance, Xbox und PC über die Fortsetzung der bekannten Rally-Serie freuen, die ihren Ursprung in der Urfassung V-Rally findet, dass erstmals 1997 für die PSX erschien.

    Obwohl "V-Rally 3" nur einen Karriere- sowie den Freie-Fahrt-Modus bietet, macht es doch unheimlichen Spaß, mit hochgezüchteten Rallyeboliden äußerst schikanen- und abwechslungsreiche Schlamm-, Schotter-, Schnee- und Asphaltpisten in Deutschland, Afrika, England, Frankreich und Schweden unsicher zu machen. Während im Freie Fahrt Modus, wie der Name bereits vermuten lässt, die Strecke und der Bolide frei wählbar sind und man ohne Druck einfach drauslosfahren kann, fordert der Karrieremodus den Spieler zur Gänze, denn wer denkt, dass man bei "V-Rally 3" schon in der ersten Saison einfach so Meister werden kann, wie man es von einigen Konkurrenztiteln kennt, der täuscht sich gewaltig. Denn schon beim ersten Antesten merkt man, dass bei "V-Rally 3" viel Wert auf Realitätsnähe gelegt wurde. Die sehr gute Fahrphysik der Boliden spielt perfekt mit den Beschaffenheiten der Strecke zusammen und bestraft jeden Fahrfehler sofort, wer also erfolgreich sein will, muss das Verhältnis Vollgas, Bremsen, Kurvenbehandlung und Zwischengas nahezu perfektionieren, da einem sonst die Konkurrenz um die Ohren fährt und man sich im abschließenden Ranking dann meist im hinteren Drittel wieder findet. Aber kommen wir zurück zum eigentlichen Ziel des Karrieremodus. Der Spieler erstellt ein Alter Ego mit Aussehen, Nationalität und einem Wunschnamen. Hat man die Charaktererstellung abgeschlossen, findet man sich in seinem virtuellen Büro wieder in dem wir Emails, Vertragsangebote, aktuelle Rekorde und die aktuelle Entwicklung des Charakters begutachten können. Zu Beginn erhält man von drei kleinen Teams der 2-WD Anfängerliga Einladungen zu Testfahrten. Schließt man eine Testfahrt positiv ab, erhält man vom jeweiligen Team ein Vertragsangebot für die nächsten Rallyesaison (4 Rallyes zu je 5 Etappen). Je nachdem wie man sich im Verlaufe der ersten Saison anstellt, werden andere, vielleicht sogar bessere oder Top-Teams, auf den Spieler aufmerksam und laden vielleicht erneut zu einer Testfahrt ein.

    Das interessante und innovative am Karrieremodus, das fast schon Rollenspielercharakter hat, ist die Möglichkeit, die Fähigkeiten eines Fahrers und die des zugehörigen Teams zu steigern. Der Wert eines jeden Fahrers im Rennzirkus begründet sich in den Attributen Geschwindigkeit (wie schnell ist der Fahrer), Regelmäßigkeit (konstante Leistung oder auf und ab?) und Ziele (ist das Ziel der Meistertitel oder Platz 15?). Zusätzlich wird noch jeder Fahrer für in die Kategorien A (sehr gut), B (mittelmäßig) und C (schlecht) in Hinblick auf die Pistenverhältnisse (Schnee, Schotter, Asphalt) eingeteilt. So gibt es Fahrer, die z.B. auf besonders gute Schneepiloten (Kat. A) sind, jedoch auf Asphalt überhaupt nicht zurechtkommen (Kat. B oder C). Die Attribute steigen mit dem Erfolg und dem Fahrverhalten des Piloten und wirken sich auch direkt auf das jeweilige Team aus für das man Rennen fährt. So wird ein gutes Team , wie bereits der Fahrer, auf Grund seiner Attribute Zuverlässigkeit (viele Rennausfälle wegen technischen Mängeln?), Teammoral (Gute oder schlechte Fahrer?), Leistung (guter Rallyewagen?) und Budget (Mehr Geld für Reperaturen und Ausrüstung) ermittelt. Und das interessante ist, dass die Attribute des Teams und die des Fahrers voneinander abhängig sind. Ist der Fahrer gut und fährt vielleicht um den Meistertitel mit, steigen die Attribute des Teams was leistungsfähigere Wagen und mehr Budget bedeutet und das wiederum bedeutet Vorteile gegenüber der Konkurrenz und mehr Chancen erfolgreich zu sein - womit sich der Kreislauf wieder schließt. Natürlich kann dieser Kreislauf auch negativ sein. Schlechter Fahrer, schlechte Ergebnisse, geringes Budget, schlechte Technik und Wagen, keine Erfolge. Man ist also gefordert sein bestes zu geben, sich in einem kleinen Rennteam zu profilieren um sich zu einem besseren Team hochzuarbeiten, bis man irgendwann an der Spitze steht.

  • V-Rally 3
    V-Rally 3
    Developer
    Eden Games
    Release
    25.06.2003
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V-Rally 3
V-Rally 3: Von Staub, Sand, Eis und Co-Piloten - Leser-Test von Stig
http://www.gamezone.de/V-Rally-3-Classic-41538/Lesertests/V-Rally-3-Von-Staub-Sand-Eis-und-Co-Piloten-Leser-Test-von-Stig-1006679/
03.11.2007
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