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  • Vampire Night: mit oder ohne Lightgun.... - Leser-Test von feuergolem

    Vampire Night: mit oder ohne Lightgun.... - Leser-Test von feuergolem Gar grausige Dinge gehen in einem kleinen mittelalterlichen Dorf zu. In der winterlichen Schneelandschaft hat sich ein ganzer Clan Vampire eingenistet und versetzt die Bewohner mit gemeingefährlichen Parasiten in Angst und Schrecken. Doch glücklicherweise ist der Spieler zur Stelle und kommt mit gezückter Pistole in Form der Vampirjäger Shadow und Light zur Hilfe geeilt.
    Dieser kleine Prolog sollte euch auf knapp eine Stunde grausame Dialoge, grottenschlechte Synchronstimmen und natürlich eine ganze Menge Action einstimmen. Mit Vampire Night arbeiten erstmals die Arcade-Spezialisten von SEGA und Namco zusammen, um den Playstation2-Spielern ein nie da gewesenes Lightgun-Spektakel präsentieren zu können. Was am Ende dabei jedoch raus gekommen ist - soviel nur schon vorab - stellt leider einmal mehr nur gewohnte SEGA-Hausmannskost dar.

    Entsprechend geht es bei Vampire Night auch recht klassisch zur Sache. Auf Wunsch mit Gamepad oder Lightgun ausgestattet, macht sich der Spieler durch fünf Level auf, um einer Gegnerwelle nach der anderen virtuell das Leben auszuhauchen. Der Weg, den euer Protagonist dabei läuft, ist strikt vorgeben. Einzig an diversen Schlüsselstellen könnt ihr der Geschichte mit dem nötigen Zielgeschick eine neue Wendung geben.
    Hierfür müsst ihr beispielsweise bestimmte Bewohner des Dorfes vor ihrem fatalen Schicksal retten. Anstatt wie es das Klischee verlangt, ihren Opfern das Blut auszusaugen, verwandeln die Vampire in Vampire Night die Dorfbevölkerung mittels Parasiten in willenlose Werwölfe. Um dies zu verhindern, muss der Spieler zielgenau den Parasiten vom Körper des Wirts mit Hilfe eines Schuss ablösen. Trefft ihr aus Versehen den Dorfbewohner, so verwandelt sich dieser umgehend und unwiderruflich in einen Wolf und ihr müsst ihn mit einem ganzen Magazin von Schüssen davon abhalten, über euch herzufallen.

    Doch nicht nur hier legt Vampire Night deutlich stärkeren Wert auf Zielgenauigkeit beim Spieler. Galt es bei House of the Dead noch, die Gegner mittels möglichst vieler Schüsse ins Jenseits zu verfrachten, hat jeder Gegner von SEGAs neustem Lightgun-Streich einen wunden Punkt, mit welchem ihr ihn besonders elegant ausschalten könnt. Ist solch taktisches Vorgehen bei den Standardgegnern noch optional, so gilt es spätestens bei den fünf Endgegnern des Titels, mit Bedacht um sich zu schießen.
    Grafisch ist die Vampirejagd extrem ansprechend gelungen. Zwar hat auch Vampire Night mit dem hässlichen Kantenflimmern der Playstation2 zu kämpfen, jedoch ist dieser Punkt angesichts der ausladenden mittelalterlichen Bauten und den vielen Effekten schnell wieder vergessen. Vor allem letztere können zu den Besten gezählt werden, welche es momentan auf der Playstation2 zu bestaunen gibt.

    Nicht ganz so fantastisch ist die akustische Umsetzung des Titels gelungen. Ist SEGA schon seit jeher für die schon beinah berüchtigte Synchronisierung ihrer Arcade-Titel bekannt, so scheinen die Mannen von WOW Entertainment wohl noch einmal eins auf die Leistungen von House of the Dead haben drauflegen wollen. Die Dialoge sind größtenteils pathetisch bis niveaulos und die deutschen Sprecher der Dorfbewohner so stark bei der Sache, dass man nicht selten absichtlich für ihr Ableben sorgt, nur um nicht in den Genuss eines Dialogs zu kommen. Immerhin sind die Soundeffekte auf gewohnt hohem Niveau und auch die Musik passend zum Spielgeschehen.
    Wem der verhältnismäßig umfangreiche Arcade-Modus auf Dauer nicht ausreicht, darf zudem noch im Trainings- oder Spezial-Modus sein Glück versuchen. Während es bei Ersteren darum geht, siebzehn knackige Mini-Spielchen zu meistern, dürft ihr im Spezial-Modus nochmals die Geschichte des Ursprungtitels mit allerlei Rollenspielanleihen und diversen Subquests in Angriff nehmen. Zwar bieten euch beide Modi keine wirklich neuen Gegner oder Levelabschnitte, jedoch sorgen sie dank unterschiedlicher Aufgabenstellung zumindest für etwas Abwechslung im ansonsten klassischen Lightgun-Shooter-Dasein.

    Negative Aspekte:
    Sound

    Positive Aspekte:
    Grafik ist gelungen

    Infos zur Spielzeit:
    feuergolem hat sich 0-1 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Vampire Night

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: feuergolem
    7.0
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    7/10
    Sound
    6/10
    Gameplay
    7/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    7.0/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Vampire Night
    Vampire Night
    Developer
    WOW Entertainment
    Release
    20.11.2001

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999608
Vampire Night
Vampire Night: mit oder ohne Lightgun.... - Leser-Test von feuergolem
http://www.gamezone.de/Vampire-Night-Spiel-40875/Lesertests/Vampire-Night-mit-oder-ohne-Lightgun-Leser-Test-von-feuergolem-999608/
11.03.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/06/tv000032_73_.jpg
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