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  • Vexx: Vexx, die letzte Hoffnung für Astaras - Leser-Test von Roger

    Vexx: Vexx, die letzte Hoffnung für Astaras - Leser-Test von Roger Mit Vexx kam ein Jump and Run mit einer grossen Chance auf Erfolg. Allein die Vorstellung was man alles mit den Kriegkrallen anstellen könnte liess einen hoffen, dass es endlich mal ein richtig gutes Jump and Run geben wird. Potenzial hatte der Titel auf jeden Fall.

    Zu Beginn bekommt man ein kleines Filmchen zu sehen. Hier wird kurz die Story erklärt. Dark Yabu landet mit seiner Flotte auf Astaras und versklavt alle Einwohner inklusive Vexx. Dem kurz darauf die Flucht gelingt und auf einem Schiff von Dark Yabu die Kreigkrallen von Astani findet. Man hat das Gefühl, dass die Story möglichst schnell hinter sich gebracht werden muss, was ziemlich schade ist. Auch im späteren Spielverlauf bekommt man sehr wenig zu sehen, nur ein paar einzelne Filme die einen ein wenig aufklären. Da hätte man ruhig etwas mehr bringen können.

    Als Vexx an einem unbekannten Ort aufwacht und er beginnt seine Fähigkeiten zu lernen(Tutioral), kommt die nächste Enttäuschung. Alle Tricks wie der Aufwärtshaken, greifen, Rückwärtskick, an einer Wand entlangklettern und der Oberflächensprung sind ja ganz nett, aber besonders für den Kampf wären ein paar Techniken mehr Lobenwert gewesen. Hier vermisst man coole aneinander hängende Moves am meisten. Eigentlich sind alles was Vexx kann Grundattacken ausser einer. Gegen Energie im Balken könnt ihr starke Geschosse abfeuern, da der Balken aber schnell leer ist, sollte diese Technik nur für Notfälle gebraucht werden.

    Was die Jump and Run Einlagen betrifft, kann man wirklich nicht viel meckern. Hier ist viel abwechslung angesagt, grundsätzlich sind die vielen verschiedenen und grossen Welt auch dafür verantwortlich. Keine Welt gleicht der anderen. Ob Wüste, Eisberg, Schattenreich oder die grosse Wasserkugel, überall gibt es genug abwechslung und kaum langeweile. Dafür enttäuschen die Kämpfe gegen Gegner. Während die normalen Gegner mit einfachem reinhauen zu besiegen sind, braucht es bei den Schattenkriegern und Endgegnern ein wenig Taktik. Jedoch ist das kaum Nennenswert. Anstatt Spass zu haben beim vernichten von den Kreaturen, versucht man mit der Zeit sie einfach zu umgehen, weil die Kämpfe überhaupt nicht reizen können.
    In dem Spiel gibt es nur eine Aufgabe: Alle Geisterherze einzufangen und im Zentraltor einzufügen. Beim Zentraltor stehen alle Eingänge zu den Welten und man hat einen guten Überblick über alle Welten und die bereits geholten Geisterherzen. Irgendwelche Nebenaufgaben gibt es grundsätzlich nicht, höchstens die Suche nach den Tagebucheinträgen von Reia könntet ihr noch machen. Von denen ist jeweils einer in jeder Welt. Sie berichten über die Ereignisse auf Astaras. Die Einträge sind aber nicht schwer zu finden, meistens stolpert ihr auf der Suche nach einem Geisterherz sowieso darüber. Insgesamt 81 Herzen gibt es zu holen, 60 braucht man um zum Endgegner zu kommen.

    Während dem spielen gibt es kaum Probleme mit der Steuerung. Die Tastenverteilung wurde gut gewählt und funktioniert immer einwandfrei. Nur die Kamera ist manchmal etwas nervend. Zwar könnt ihr im Normalfall die Kamera selbst drehen und einstellen, in engen Gassen oder Räumen will es nicht immer funktionieren und die Kamera ist oft an einem unpassenden Ort angelegt.

    Beim betreten der ersten Welt wird schnell klar, grafisch ist der Tiel kein Aushängeschild. Die Figuren wie Vexx sehen noch ganz ordentlich aus, aber die Landschaft nicht. Besonders weit entfernte grosse Flächen sehen einfach nur schrecklich aus. Vieles ist auch verschwommen oder verzerrt. Hinzu kommt noch, dass es ständig Ruckler gibt, an gewissen Stellen heisst das tschau tschau Vexx. Einfach nur frustrierend kurz vor dem Schluss wegen sowas ins Loch zu stürzen. Die Grafik und ihre Ruckler sind eindeutig die grösste Enttäuschung an dem Spiel.

    Fazit:
    Wer über die nicht gelungene Grafik und die grossen und kleinen Mängeln hinwegsehen kann, sollte Vexx mal genauer Anschauen. Besonders Jump and Run-Fans könnten gefallen an dem Spiel finden. Trotz der oft auftauchenden Frustmomenten hat Vexx ein gewisses Suchtpotenzial, man möchte vor dem ausschalten immer noch ein Geisterherz ergattern. Das ist ein grosser Grund warum es bei mir trotzdem eine eher gute Wertung bekommt.

    Negative Aspekte:
    teils schreckliche Grafik, nervende Kameraführung, ständige Ruckler, Kämpfe mit Gegnern

    Positive Aspekte:
    Grosse und abwechslungsreiche Welten, ordentlicher Umfang

    Infos zur Spielzeit:
    Roger hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Vexx

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Roger
    8.3
    Multiplayer
    -
    Grafik
    5/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Vexx
    Vexx
    Publisher
    Acclaim Entertainment
    Developer
    Acclaim Entertainment
    Release
    03.04.2003
    Leserwertung
     
    Meine Wertung
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1007233
Vexx
Vexx: Vexx, die letzte Hoffnung für Astaras - Leser-Test von Roger
http://www.gamezone.de/Vexx-Classic-41120/Lesertests/Vexx-Vexx-die-letzte-Hoffnung-fuer-Astaras-Leser-Test-von-Roger-1007233/
22.03.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/04/TV2003040411304300.jpg
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