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  • Virtua Fighter 5 im Gamezone-Test

    Jetzt darf sich auch online geprügelt werden, ohne auf das bekannt erstklassige Kampfsystem verzichten zu müssen.

    Die große Zeit der Prügelspiele ist vorbei, nur noch vereinzelt erscheinen heutzutage Vertreter dieses Genres. Und wenn es welche sind, dann sind es meistens neue Ableger zu etablierten Serien wie der Tekken-Serie aus dem Hause Namco, der Dead or Alive-Serie aus dem Hause Tecmo oder aber der Virtua Fighter-Serie aus dem Hause Sega. Die großen Drei der Szene, wenn man so will. Seit jeher führen Fans der Serien hitzige Diskussionen, welcher denn nun der Klassenprimus ist. Während die Einen auf das effektgeladene Tekken aus dem Hause Namco schwören, fühlen sich die Anderen bei Tecmos schnellem und wilden Prügler Dead or Alive wohl und wiederum anderen geht nichts über das eher realistisch veranlagte Virtua Fighter, dem Urgestein des Genres. Anhänger der Serie dürfen sich nun darüber freuen, das der längst überfällige fünfte Teil, welcher vor einem halben Jahr bereits für Sony's Playstation 3 veröffentlicht wurde nun auch den Weg auf die Xbox 360 gefunden hat. Auch auf der Xbox 360 macht Virtua Fighter 5 einen umwerfenden Eindruck, was sich im Vergleich zur Playstation 3 Version verändert hat wird auf den folgenden Zeilen geklärt...

    Virtua Fighter 5 Virtua Fighter 5 Wie Eingangs bereits erwähnt fechten die Fans der klassischen Prügelspiel-Serien seit jeher einen Glaubenskrieg aus, welches Spiel denn nun der Klassenprimus ist. Jedes Spiel setzt dabei auf ein komplett eigenes Kampfsystem und Setting und hier erwartet den geneigten Virtua Fighter Fan wieder die gewohnte Kost. Dies ist allerdings keinesfalls Negativ zu verstehen, denn Sega setzt bei ihrem Vorzeigeprügler seit jeher auf bewährte Kost. Seit Teil Eins blieb die bis heute erstklassige Spielmechanik fast gänzlich unberührt, was Fans der Serie mit Sicherheit jedoch kaum stören wird. Geboten wird also die übliche Update-Kost. Virtua Fighter 5 bietet zwei neue Charaktere, natürlich verbesserte Grafik im eindrucksvollen Next-Gen-Gewand und ein paar kleine Änderung des Spiels im Detail.

    Das Kampfsystem, Taktik ist Alles

    Virtua Fighter 5 Virtua Fighter 5 Etwas das Virtua Fighter auszeichnet und identifiziert ist das ausgeklügelte und perfekt ausbalancierte Kampfsystem. Anders als einige Genre-Kollegen setzt Virtua Fighter auf ein Arcade-lastiges, realistischeres Kampfsystem als zum Beispiel der auf der Xbox 360 direkte Konkurrent Dead or Alive 4. Während man in Tecmos Vorzeigeprügler mit einer brachialen Geschwindigkeit Schlag- und Tritt-Kombos austeilt, die für den menschlichen Körper oft unmöglich erscheinen, setzt das Kampfsystem von Segas Virtua Fighter eher auf Realismus und eine gehörige Portion Taktik. Das soll jedoch nicht heißen, das hier nicht auch einige spektakuläre Angriffe möglich sind. Oft kann auch schon ein einziger Schlag den Ausgang des ganzen Kampfes bestimmen. Die Tastenbelegung ist dabei sehr gut gelungen und wurde Intuitiv umgesetzt. Neueinsteiger sollten sich auch zu aller Erst einen Charakter heraussuchen und diesen im Dojo trainieren, denn bei Virtua Fighter sieht man mit Button-Smashing definitiv kein Land. Das soll zwar nicht heißen, dass das Spiel nicht Einsteigerfreundlich ist, allerdings feiert man mit wildem unkontrolliertem Knöpfchen drücken sicher keine großen Erfolge. Da das Spiel, wie bereits erwähnt, sehr auf ein taktisches, bedachtes Gameplay ausgelegt ist, heißt es hier ganz klar Tasten-Kombis auswendig lernen. Auch Timing spielt dabei eine äußerst wichtige Rolle. Denn wer vor allem gegen menschliche Widersacher Land sehen will kommt um intensives Charakter-Training nicht herum. Das Kampfsystem selbst spart auch an der Effekthascherei und orientiert sich sehr stilistisch an authentischen Kampfsportarten, welche allesamt Bravourös umgesetzt wurden.

    Das Setting von Virtua Fighter 5

    Virtua Fighter 5 Virtua Fighter 5 Neben einem ausgefeilten Kampfsystem benötigt ein Kampfspiel natürlich auch noch potentielle Charaktere, die sich gegenseitig ordentlich eins auf die Rübe geben. Davon bietet Virtua Fighter 5 insgesamt 17 Stück, darunter zwei Neuzugänge. Im Vergleich mit anderen Genre-Vertretern mag diese Anzahl vielleicht nicht so Hoch sein, allerdings sind die Protagonisten hier perfekt ausbalanciert. Die beiden Neuzugänge sind das junge Mädchen Eileen, die mit dem fernöstlichen Kampfstil Kou Ken aufwartet. Zweiter im Bunde ist der mexikanische Wrestler El Blaze der in direkter Konkurrenz zu Wrestler Wolf steht. Natürlich befinden sich unter den 17 Haudegen auch alte Bekannte wie Sarah Bryant, Akira Yuki und der Meister des Drunken-Kung-Fu Shun Di. Aber auch an den bereits bekannten Charakteren wurde ordentlich weitergearbeitet, so gesellen sich zu den bereits bekannten Schlagvariationen wieder einige neue Varianten und Techniken hinzu, welche allesamt erlernt und eingesetzt werden wollen. Jede Figur verfügt dabei über unterschiedliche Kampftechniken- und Stile, welche von den Entwicklern bestens ausgearbeitet und alle mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen ausgestattet wurden, um ein faires Spielerlebnis zu ermöglichen.

    Virtua Fighter 5 Virtua Fighter 5 Und natürlich brauchen solch kontaktfreudige Kämpfer auch diverse Austragungsorte für ihre Differenzen. Hier tut sich ebenfalls ein großer Unterschied zu den anderen Genre-Vertretern wie Dead or Alive oder Def Jam: Icon auf, denn anders als die Kollegen aus dem Hause Tecmo und EA bietet Virtua Fighter 5 keine interaktiven Stages, in denen man Gegner durch Fenster schleudern, vor Autos werfen oder in brennende Tankstellen schmeißen darf. Der Edel-Prügler aus dem Hause Sega setzt seit Teil Eins auf die altbewährten Kampfarenen auf denen man sich gegenseitig die Schädeldecke malträtiert. Dabei ist es auch Möglich, den Kampf zu gewinnen, indem man seinen Gegner aus der Kampfarena schmeißt und somit ein Ringout erzielt. Allerdings wurden die Stages dennoch in einigen Punkten ausgearbeitet. Schmeißt man also seinen Gegner besonders hart auf den Boden kann es durchaus sein, das die Bodenplatten zerbrechen, was übrigens sehr schön aussieht. In einer anderen Arena tretet ihr während des Kampfes den Schnee Platt und wiederum sind einige andere Schauplätze mit einem niedrigen Zaun abgegrenzt worden, welcher ebenfalls zerbrechen kann und gleichzeitig auch die Chance auf ein Ringout in diesen Arenen minimiert. Dennoch ist das Gesamtbild der verschiedenen Schauplätze eher Schwach, was jedoch nicht unbedingt an dem niedrigen Interaktionsgrad, sondern vielmehr an den so Steril wirkenden Umgebungen liegt. Zwar gibt es auch hier schön anzusehende Ausnahmen wie die dynamischen Wasserfälle oder den detailreichen Schrein, aber das wars auch schon wieder. Der Großteil der Arenen kommt mit ein paar Felsen und Bäumen im Hintergrund ohne weiteres aus. Schade, denn hier wäre deutlich mehr Möglich gewesen und hätte es lediglich dazu beigetragen, die Arenen lebendiger wirken zu lassen.

    Die Features der Xbox 360 Fassung

    Virtua Fighter 5 Virtua Fighter 5 Auch in Sachen Spielmodi geht Virtua Fighter 5 seinen eigenen Weg, denn die Auswahlmöglichkeiten sind auch in Segas fünftem Teil eher Nüchtern ausgefallen. Zum Einen bietet das Spiel natürlich den klassischen Arcade-Modus, in dem man gegen eine Reihe von Widersachern antritt und am Ende in einem Bonus-Kampf gegen die altbekannte und besonders knifflige Dural antreten darf, welche alle Kampfstile in sich vereint. Der Arcade-Modus unterteilt sich dabei noch in zwei Kategorien, einmal den klassischen Modus, in dem man einfach vom ersten bis zum letzten Gegner kämpft und den Punkteangriff, in dem man auf Highscore-Jagd ist um in der Tabelle die höchstmögliche Platzierung zu erreichen. Um Erfolgreich zu sein bietet es sich jedoch an, seinen Lieblingskämpfer erst einmal zu trainieren. Dies macht man ganz einfach im enthaltenen Dojo des Spiels. Neben dem freien Training, in dem man nach belieben verschiedene Tastenkombinationen ausprobieren kann, gibt es auch die Möglichkeit auf festes Training. Hier gibt einem das Spiel sämtliche Schlagvariationen der Figur vor und man muss diese ausführen. Das ist besonders hilfreich, wenn es darum geht, sich mit der Figur die man steuert vertraut zu machen und die Kombinationen auswendig zu lernen um später eine Chance zu haben. Findige Spieler, die sich bereits mit den Tastenkombinationen ihres Lieblings-Protagonisten auskennen können im Dojo zudem die Schlag- und Trittvariationen auf Zeit ausführen. Je schneller, desto besser.

  • Virtua Fighter 5
    Virtua Fighter 5
    Release
    10.10.2007
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991516
Virtua Fighter 5
Virtua Fighter 5 im Gamezone-Test
Jetzt darf sich auch online geprügelt werden, ohne auf das bekannt erstklassige Kampfsystem verzichten zu müssen.
http://www.gamezone.de/Virtua-Fighter-5-Spiel-41308/Tests/Virtua-Fighter-5-im-Gamezone-Test-991516/
29.10.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/10/screen2_large_17__120531154158.jpg
tests