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  • Virtua Tennis 3: Advantage Virtua Tennis - Leser-Test von alpha_omega

    Virtua Tennis 3: Advantage Virtua Tennis - Leser-Test von alpha_omega Es kommt eigentlich relativ selten vor, dass ich mir von virtuellen Sportgames einen direkten Nachfolger anschaffe. Zumeist gibt es zu wenig Veränderungen und Innovationen, die einen Kauf wirklich lohnenswert machen und man den Eindruck gewinnt, sein Geld nicht wirklich gut investiert zu haben. So zählte bis vor einer gewissen Zeit nur die Sensible Soccer Serie aus den frühen 90er Jahren zu deren Titeln, von denen ich unbedingt jeden Teil mein Eigen nennen wollte, denn wirklich gute Fußballspiele musste man damals akribisch mit Lupe suchen. Ähnliches galt übrigens auch für den virtuellen Tennissport, der nun allerdings, ähnlich wie die heute veröffentlichten Fußballsimulationen, nur so glanzvoll erscheint, wie sonst nur auf der aufpolierte Wimbledon-Pokal. Deswegen gab es für mich auch keinerlei Zweifel, mir nach dem Zweiten Teil der Virtua Tennis Serie, auch den dritten Teil im letzten Jahr zuzulegen. Da eben jenes Spiel allerdings nicht mehr für die PS2 erschien, sondern nur noch für die damaligen Next Gen Konsolen sowie für Sony's PSP, wagte ich mit Bedenken den Kauf der Handheld Umsetzung. Ob ich den Kauf bereut habe oder ob mir mit Virtua Tennis 3 ein weiteres Tennis Highlight von Sega präsentiert wurde, erfahrt ihr in folgendem Artikel.

    Am grundlegenden Spielprinzip hat sich bei Virtua Tennis 3 nichts verändert. Noch immer gilt es, die gelben Filzbälle im eher arcadelastigen Gameplay über die Netzkante zu dreschen und nach Möglichkeit stets mehr Spiele und Sätze zu gewinnen als der Gegner. Mit insgesamt 13 männlichen Topstars der Tour, darunter auch solch Größen wie Roger Federer oder Rafael Nadal, und 6 weiblichen Spielerinnen lassen sich erneut diverse Turniere, Einzelpartien oder auch Multiplayerpartien mit bis zu vier Spielern gleichzeitig absolvieren. Erstmalig können in diesen Matches endlich auch mehrere Sätze in Angriff genommen werden, sodass unter Umständen Stundenlange und knüppelharte Wettkämpfe die Folge sind, so wie wir sie früher noch von John McEnroe und Boris Becker kannten. Das Herzstück des Spieles ist allerdings, wie schon in den Vorgängern, der Welttour-Modus, bei dem wir unseren eigenen Charakter erstellen und ihn bis zur Spitze der Tennisweltrangliste führen müssen. Dabei gilt es ebenso wieder, nicht nur in Turnieren seinen Mann auf dem Platz zu stehen, sondern auch in den so heiß begehrten Minispielen, die erneut einen spaßigen und großen Anteil des Gameplays darstellen und zu denen ich im Detail noch einmal kommen werde. Je nach gewonnenen Turnier oder Erreichen eines gewissen Weltranglistenplatz, werden wir erneut mit diversen Extras belohnt wie beispielsweise neuen Turnschuhen, besseren Tennisschlägern oder auch ausgefallenen Klamotten sowie Accessoires wie zum Beispiel Sonnenbrillen. Auf die Preisgelder und die dazugehörigen nervigen Einkäufe wurde dagegen verzichtet.

    Wie bereits erwähnt nehmen vor allem die für die Virtua Tennis typischen Mingames einen großen Spielpart ein. Hier gilt es seinen Charakter mittels den lustigsten Trainingseinheiten zu formen und entsprechend fit zu machen. So trainieren wir unsere Beinarbeit, in dem wir Äpfel und Birnen bei einem Obstlauf aufsammeln, bewahren Steaks vor gefräßigen Alligatoren um unser Volleyspiel zu verbessern, oder müssen uns gegen eine eindringende Alienarmee im Grundlinienspiel erwehren. Insgesamt ist die Auswahl eben jener Trainingsspielchen noch einen Tick besser als beim Vorgänger, sodass man hier Sega ein Kompliment aussprechen darf. Als Ergänzung bzw. Alternative zu den Minigames spendiert uns Virtua Tennis 3 zudem eine Tennisakademie, in der vor allem Neulinge sich intensiv mit den Grundschlagarten beschäftigen können. Doch auch gestandene Spieler werden mit Sicherheit des Öfteren eben jene Tennisschule besuchen. Die zu absolvierenden Einheiten bieten neben den Grundzügen wie zum Beispiel dem Serve and Volley Spiel auch knifflige Disziplinen, die in einem gewissen Zeitlimit stets dreimal absolviert werden müssen. Speziell das Erreichen von Gold (bei drei gültigen Versuchen innerhalb des Zeitlimits), sowie das Freischalten von neuen Herausforderungen machen die Tennisakademie zu einer willkommenen Abwechslung zu den Turnieren und Minigames, die ebenfalls mit dem Aufleveln der einzelnen Fähigkeiten belohnt wird. Und wem das nicht genügt, der darf sich auch in einzelnen Trainingseinheiten mit den Stars der Tour messen.

  • Virtua Tennis 3
    Virtua Tennis 3
    Developer
    Sumo Digital Ltd. (UK)
    Release
    21.03.2007

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Virtua Tennis 3
Virtua Tennis 3: Advantage Virtua Tennis - Leser-Test von alpha_omega
http://www.gamezone.de/Virtua-Tennis-3-Spiel-41370/Lesertests/Virtua-Tennis-3-Advantage-Virtua-Tennis-Leser-Test-von-alpha-omega-1007876/
30.10.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/03/8122screen_00074.jpg
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