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  • Wanted: Weapons of Fate - Waffen der Verzweiflung - Leser-Test von alpha_omega

    Wanted: Weapons of Fate - Waffen der Verzweiflung - Leser-Test von alpha_omega Quelle: Warner Bros. Interactive Entertainment Bevor GRIN Entertainment im Sommer dieses Jahres aufgrund von finanziellen Nöten die Pforten schließen musste, produzierte das schwedische Entwicklerstudio mit Wanted: Weapons of Fate, Terminator: Salvation sowie der Neuauflage zu Capcoms Bionic Commando in beachtlich kurzer Zeit noch drei Titel, welche wohl letzten Endes aufgrund der nicht all zu berauschenden Verkaufszahlen einen Teil dazu beigetragen haben, dass das Grinsen des auffälligen Firmenlogos wohl fortan nicht mehr vor Beginn eines weiteren Videospieles auf dem Bildschirm flimmern wird. Nachdem ich mich bereits vor geraumer Zeit ein wenig mit dem Spiel Terminator: Salvation beschäftigt habe, wollte ich nun auch einen kleinen Einblick in eben jenes andere Lizenzspiel Wanted werfen, welches hierzulande im April dieses Jahres für den PC sowie die HD-Konsolen Xbox360 sowie Playstation 3 erschien. Ob es sich bei dem 3rd Person Shooter ähnlich wie bei der aktuellen Terminator Versoftung um eher eine lahme Bleipumpe handelt? In folgendem Artikel erfahrt ihr mehr.

    Im Gegensatz zu Terminator: Salvation, wo die Story des Spiels ja die Ereignisse vor den Geschehnissen des Filmes aufwirft und eventuelle Fragen beantwortet, erzählt Wanted: Weapons of Fate die Geschichte des Filmes weiter, also werfen wir kurz einen kleinen Blick in den Film. Wesley Gibson, ein unauffälliger junger Mann, der von seiner Chefin schikaniert und von seiner Freundin betrogen wird, führt ein bis dato unspektakuläres Leben, bis er eines Tages einer Frau namens Fox, gespielt von Angelina Jolie, aufgespürt wird. Von ihr erfährt er, dass sein Vater, ein ehemaliger Auftragskiller, den er nicht kannte, von einem anderen Killer getötet wurde. Wesley soll nun in die Fußstapfen seines Vater treten und dessen Tod rächen. Fox sowie der Vater von Wesley gehören einer Weber-Bruderschaft an, die seit Jahrhunderten Auftragsmörder ausbildet. Während im Film also Wesley nun damit beschäftigt war, den Mörder seines Vaters zu töten, gilt das Augenmerk der Geschichte des Spiels nun dem Mörder seiner Mutter, die ebenfalls in den Strudel der Bruderschaft geriet. Und somit treffen wir bereits hier auf den ersten dicken Kritikpunkt des Spieles, denn wer den Film nicht kennt, wird in Sachen Story ein wenig im Regen stehen gelassen. Zudem wird die Geschichte eher unspektakulär und ohne tiefere Eindrücke oder gar in Erinnerung bleibenden Emotionen mit viel zu kurzen Rendersequenzen vorgetragen. Zwar werden eben jene Cutscenes nicht ganz so grausam aufgetischt, wie beim später erschienenen Terminator: Salvation, in Begeisterungstürme wird man beim Anblick der Einspieler allerdings nicht verfallen.

    Der Spieler schlüpft also nun zum einen natürlich in die Rolle von Wesley, als auch in derer seines Vaters, der die Geschehnisse in der Vergangenheit aufzeigt. Abwechselnd agiert man also nun in der Rolle der beiden Hauptakteure, deren spezielle Fähigkeiten das "Um die Ecke Schießen" ist. Bevor wir das Erlernen, bekommen wir in einem Unterschlupf der Bruderschaft erst einmal die grundlegenden Dinge beigebracht. So lernen wir zum einen das recht gut funktionierende Deckungsfeature, welches kurz darauf im Terminator-Spiel wieder zu finden war, oder schießen (in der übel geschnittenen deutschen Fassung) auf geschlachtete Schweinekörper. Wie bei fast jedem anderen Spiel dieses Genres, so ist auch bei Wanted das Ziel sich durch möglichst viele Gegnerhorden zu ballern, um vom Punkt A nach Punkt B zu gelangen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Shootern, erhalten wir zur Eliminierung der stets anrückenden Bruderschaft, lediglich Pistole und gegen Ende zwei MP's, auf großkalibrige Wummen verzichtet das Spiel hingegen komplett, was allerdings durch Nahkampfangriffe und den Sonderfähigkeiten ausgeglichen wird. Eben jene Spezialmoves, wie das "Um die Ecke Schießen" aus der Deckung oder auch einen Bullet-Time-Effekt, können wir hervorrufen, wenn unser Adrenalinspiegel steigt, der in Form von runden Emblemen in der rechten oberen Bildschirmecke angezeigt wird. Die flotte Steuerung macht zudem einen ordentlichen Eindruck, auch wenn das Fadenkreuz sich als ein wenig träge erweist, was aber aufgrund des sehr guten Deckungsfeatures locker ausgeglichen wird.

  • Wanted: Weapons of Fate
    Wanted: Weapons of Fate
    Publisher
    Warner Bros. Home Entertainment Group
    Developer
    Grin
    Release
    08.05.2009
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1009201
Wanted: Weapons of Fate
Wanted: Weapons of Fate - Waffen der Verzweiflung - Leser-Test von alpha_omega
http://www.gamezone.de/Wanted-Weapons-of-Fate-Spiel-14934/Lesertests/Wanted-Weapons-of-Fate-Waffen-der-Verzweiflung-Leser-Test-von-alpha-omega-1009201/
27.12.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/08/wanted__5_.jpg
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