Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Wanted: Weapons of Fate im Gamezone-Test

    Wir haben uns die ungeschnittene Import-Version des spektakulär inszenierten Shooters einmal näher angeschaut.

    Ein Lizenz-Produkt ist im Anmarsch, Köpfe runter oder am besten regungslos den Tod vortäuschen. Wanted: Weapons of Fate misshandelt die Konsole allerdings nicht, denn immerhin kam das Spiel weder zum Kino- noch zum DVD-Start auf den Markt. Der übliche Termindruck scheint demnach nicht so stark ausgeprägt gewesen zu sein und mit den GRIN Studios, die momentan auch an Bionic Commando werkeln, ist zudem ein fähiger Entwickler zu verzeichnen.

    Film endet, Spiel beginnt

    Wanted: Weapons of Fate Wanted: Weapons of Fate Wanted: Weapons of Fate sieht sich als direkt Fortsetzung zum Film, weswegen die Handlung nur wenige Stunden nach dem Kino-Blockbuster ansetzt. Als Wesley müssen wir erneut gegen die Bruderschaft antreten und dabei den Tod der eigenen Mutter rächen. In Flashbacks steuern wir in einem Teil des Spiels auch Wesleys Vater. Leider ist die extrem flache Geschichte nur Mittel zum Zweck. Sie ist schwach inszeniert, während die statischen Ingame-Videosequenzen kaum überzeugen können. Zudem ist die Handlung so angelegt, dass man den Film eigentlich gesehen haben muss, da man sonst kaum hinter die Beweggründe des Hauptdarstellers kommt. Auch erfährt man nicht, warum Angelina Jolie nicht mehr dabei ist. Eine kurze Zusammenfassung wäre sehr hilfreich gewesen. Immerhin überzeugt Wesley mit seinen trockenen Sprüchen. So fällt das F-Wort relativ häufig und auch der beißende Sarkasmus ist nicht zu verachten. Dieser Umstand rettet das ganze Drumherum ein wenig.

    Wanted: Weapons of Fate ist ein waschechter Third Person Shooter, der sich mit seinem Deckungssystem stark an Gears of War und anderen ähnlichen Genre-Vertretern orientiert. Wanted: Weapons of Fate spielt sich allerdings derart flott, dass man eher von einem Gears of War auf Speed sprechen sollte. So sprintet Wesley von Deckung zu Deckung und feuert auf den heranstürmenden Feind. Neben gezielten Schüssen kann man auch blind aus der Deckung feuern. Das führt dazu, dass die Gegner in Schach gehalten werden, während man gefahrloser zur nächsten, schützenden Möglichkeit sprinten kann. Die Bedienung funktioniert hervorragend und lässt keine Wünsche offen. Nur ganz selten will Wesley nicht so, wie man es eigentlich vorgesehen hat.

    Der junge Max Payne

    Wanted: Weapons of Fate Wanted: Weapons of Fate Wer Wanted als Film kennt, der wird wissen, dass Wesley auch einige Special-Moves im Repertoire hat. So kann er die Patronen geschickt um die Kurven schlenzen, was auch im Spiel wunderbar funktioniert. Anhand eines Kurvenverlaufs können wir auf einfachste Weise bestimmen, welche Flugbahn die Kugel nehmen soll. Der anvisierte Gegner wird dabei durch Hindernisse hinweg angezeigt, wobei anhand der Umrandung sichtbar ist, ob wir mit der gewählten Flugbahn treffen oder nicht. In vielen Fällen können wir nach dem erfolgreichen Abfeuern in Zeitlupe beobachten, wie die Patrone in Richtung Opfer fliegt. Später werden auch explosive Geschosse benutzt, die gleich mehrere Kontrahenten erledigen. Zudem kann Wesley in Zeitlupe von Deckung zu Deckung hechten, während man in diesem Moment den Feind unter Feuer nehmen darf. Alle diese Aktionen kosten allerdings unterschiedlich viel Adrenalin, das man für erledigte Bösewichte erhält.

    Wanted: Weapons of Fate Wanted: Weapons of Fate So kämpft man sich also durch Lagerhallen, eine Seilbahnstation, ein abstürzendes Flugzeug oder eine mittelalterlich wirkende Stadt, inklusive einer riesigen Kirche. Obwohl sich das Setting in den neun Abschnitten stets ändert, Gamplay-Variationen gibt es spätestens nach dem dritten Level nicht mehr. Hauptsächlich muss man sich dabei von Deckung von Deckung kämpfen und ab und zu einen Zwischenboss erledigen, doch auch die sind schnell besiegt und wenig spektakulär ausgefallen. Immerhin, an wenigen Stellen ballern wir uns durch Rail-Shooter-Sequenzen, bei denen wir in Zeitlupe herannahende Kugeln und Feinde ins Visier nehmen. Dann stehen noch Scharfschützen-Abschnitte und kleine Schießereien hinter einem stationären MG auf dem Tagesprogramm. Ein weiterer Kritikpunkt ist die sehr kurze Spielzeit von Wanted: Weapons of Fate, die maximal fünf Stunden andauert. Da das Spiel unheimlich leicht ausgefallen ist, was vor allem daran liegt, dass man Kugeln um Ecken dirigieren kann, sollte man gleich mit dem mittleren Schwierigkeitsgrad beginnen, doch selbst der ist für etwas erfahrenere Spieler ein Witz. Die höchste Schwierigkeitsstufe ist leider nicht von Anfang an verfügbar.

    Wanted: Weapons of Fate Wanted: Weapons of Fate Trotz der wenigen Abwechslung machen die flotten Gefechte derart viel Spaß, dass man Wanted; Weapons of Fate zu gerne ein zweites oder drittes Mal durchspielt, vor allem weil es viele Sammelgegenstände gibt, die ordentlich Bonusmaterial freischalten. Ärgerlich ist allerdings, dass man nur sehr wenige Waffen benutzen kann. Bis auf Pistolen in diversen Variationen ist grundsätzlich nichts mehr drin. Zudem können wir pro Mission maximal zwei verschiedene Knarren benutzen, meist ist es aber nur eine. Da es keinen Multiplayer-Modus gibt, stellt der Umfang am Ende tatsächlich der größte Kritikpunkt bei dem ansonsten sehr gelungenen Third Person Shooter dar.

    Jetzt kracht es ordentlich

    Wanted: Weapons of Fate Wanted: Weapons of Fate Auch technisch wurde Weapons of Fate sehr gut inszeniert: Texturqualität, Lichteffekte sowie Animationen bewegen sich im oberen Bereich, wobei vor allem die Partikeleffekte überzeugen können. Holz zersplittert eindrucksvoll, Scheiben zerbersten realistisch, während fast bildschirmfüllende Explosionen für offene Münder sorgen. Gleichzeit müssen keine größeren Grafikfehler ertragen werden und die Framerate ist grundsätzlich recht konstant ausgefallen. Man kann höchstens bemängeln, dass sich das Spiel zu einem großen Teil recht dunkel zeigt und auch die Ladezeiten innerhalb eines Levels sind etwas nervig.

  • Wanted: Weapons of Fate
    Wanted: Weapons of Fate
    Publisher
    Warner Bros. Home Entertainment Group
    Developer
    Grin
    Release
    08.05.2009

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 01/2017 SpieleFilmeTechnik 12/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
992189
Wanted: Weapons of Fate
Wanted: Weapons of Fate im Gamezone-Test
Wir haben uns die ungeschnittene Import-Version des spektakulär inszenierten Shooters einmal näher angeschaut.
http://www.gamezone.de/Wanted-Weapons-of-Fate-Spiel-14934/Tests/Wanted-Weapons-of-Fate-im-Gamezone-Test-992189/
20.04.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/04/32452345235.jpg
tests