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  • War and Peace: Soldat, Diplomat und Bauherr - Leser-Test von BigJim

    War and Peace: Soldat, Diplomat und Bauherr - Leser-Test von BigJim WAR AND PEACE ist ein klassisches Echtzeitstrategie-Spiel und handelt während der Zeit der Napoleonischen Kriege. Europas Großmächte ringen um die Vormachtstellung auf dem Kontinent und streben zudem nach weltweiten Einflüssen. Das Ganze erinnert vom Spielprinzip und der Thematik her an Titel wie IMPERIAL GLORY. Allerdings verzichtet WAR AND PEACE auf den rundenstrategischen Part und beschränkt sich auf die Darstellung mittels "Risiko"-ähnlicher Übersichtskarten sowie dazugehöriger Echtzeit-Gefechte auf 3D-Terrain. Im Vergleich zu diversen Genre-Konkurrenten schneidet WAR AND PEACE dabei allerdings relativ schlecht ab.

    Die Europa-Feldzüge, die im ausgehenden 18. Jahrhundert ausbrachen, gehörten zu den blutigsten Kapiteln der Weltgeschichte. WAR AND PEACE umfasst insgesamt acht Kampagnen. Sechs davon orientieren sich an historischen Tatsachen, die beiden übrigen dienen mehr als Beiwerk. Der Spieler kann zwischen verschiedenen Nationen wählen. Je nach Vorliebe entscheidet er sich für Preußen, Österreich, Frankreich, Russland, Großbritannien oder das Osmanische Reich. Die Ausgangsposition ist dabei je nach gewählter Nation anders. Beispielsweise besaß England schon damals (1796-1815) eine stärkere Flotte als seine europäischen Nachbarn. Daher besitzt es schon von Kampagnenbeginn an die absolute Seeüberlegenheit.

    WAR AND PEACE lässt sich in drei Bezugspunkte, den sogenannten "Siegbedingungen" unterscheiden: Die "Besetzung der Hauptstädte" ist der kleinste Rahmen, bei dem es darum geht, die Großstädte des Gegners einzunehmen. Der "Imperiale Krieg" umfasst ganz Europa, während die "Eroberung der Welt" das Geschehen auch auf andere Kontinente ausdehnt. Hier kann der Spieler seine imperialen Gelüste weltweit ausleben. Die Dauer der Feldzüge hängt dementsprechend vom geografischen Bezugsrahmen ab. Einzelne europäische Riegierungsstädte lassen sich eben schneller erobern als die ganze Welt. Kriegsentscheidend ist aber grundsätzlich die Anzahl der eigenen Städte. Davon existieren in WAR AND PEACE knapp 180. Verlieren wir zu viele Städte, unterschreitet die Städtezahl der eigenen Nation ein bestimmtes Minimum, gilt der Krieg als verloren. Folglich bilden Bau, Ausbau und Sicherung der Städte die zentralen Schwerpunkte des Spiels.

    Städte bestehen aus Menschen und Gebäuden. Davon benötigen wir reichlich. Und alles kostet Geld. Landwirtschaftliche Betriebe müssen geschaffen, Armeen produziert sowie ausgebildet und die Forschung vorangetrieben werden. Anfangs besitzt unsere Nation nur wenig Geld bzw. Goldstücke. Mit zunehmenden militärischen, ökonomischen und wissenschaftlichen Erfolgen aber steigt dann das Budget. Einige Gebäude wie Handelsposten, Akademien oder Fabriken lassen sich allerdings nur in bestimmten Städten errichten, auch ist deren Zahl begrenzt. Nicht überall lassen sich Kasernen oder Werften positionieren. Daher hat der Spieler in jedem Fall eine Auswahl zu treffen. Wo erbaue ich was und zu welchem Zweck? Welche Städte sind besonders schützenswert? Die Beantwortung dieser Fragen fällt natürlich je nach Lage und weiterer strategischer Vorgehensweise anders aus. Nicht immer ist Krieg der einzige Weg zum Erfolg. Man kann sich auch als Diplomat versuchen. So schmieren wir andere Länder mit großzügigen Gütergeschenken oder schließen Bündnisse. Tatsächlich lassen sich ganze Spielabschnitte völlig friedlich bewältigen.

    Optisch und soundtechnisch präsentiert sich WAR AND PEACE sehr dröge. Die Echt-zeitschlachten, Einheiten und Gerät wirken absolut unspektakulär. Ähnliches gilt für den sparsam eingesetzten Sound. Die Karten sind übersichtlich, das Interface dagegen nicht. Die Menüs sind so wirr angeordnet, dass man lange suchen muß, um die benötigten Fenster zu finden. Das ist ausgesprochen ärgerlich und wurde in anderen vergleichbaren Strategie-Titeln wesentlich besser gemacht. WAR AND PEACE ist somit nur für Spieler interessant, die solche Mängel zu tolerieren bereit sind.

    Negative Aspekte:
    technisch unterdurchschnittlich, unübersichtliche Bedienung (Interface)

    Positive Aspekte:
    kriegerische und diplomatische Lösungen möglich

    Infos zur Spielzeit:
    BigJim hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • War and Peace
    War and Peace
    Publisher
    Vivendi
    Developer
    Microids (FR)
    Release
    11.12.2002
    Leserwertung
     
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War and Peace
War and Peace: Soldat, Diplomat und Bauherr - Leser-Test von BigJim
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17.08.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/02/ACFA8E.jpg
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