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  • War of the Monsters: Monster-Massaker - Leser-Test von sinfortuna

    War of the Monsters: Monster-Massaker - Leser-Test von sinfortuna Abseits der ganz großen Prügelhits kam "War of the Monsters" im Jahr 2003 hierzulande auf den Markt. Sowohl das Design als auch der Spielverlauf unterscheiden sich erheblich von so Vorzeigekrachern wie "Soul Calibur", "Dead or Alive", "Tekken" oder "Virtua Fighter". Hintergrund dieses ungewöhnlichen Monstermassakers sind Horrorfilme, die in den Kinos vor mehreren Jahrzehnten erschienen. Wenn man so will, könnte man diesen PS2-Titel als Persiflage auf jene Streifen der 50er, 60er und 70er-Jahre ansehen, möglicherweise führt eine solche Interpretation aber auch ein bisschen zu weit. Wie dem auch so, die knallharte Action steht jedenfalls unzweifelhaft im Vordergrund, Fans des Beat'em-Up-Genres sollen sich in erster Linie angesprochen fühlen. Dass nicht nur an unterschiedliche Solospielermodi, sondern auch an den Zweispielerspaß gedacht wurde, ist sicherlich löblich, aber bei einem Beat'em Up eigentlich auch selbstverständlich. Interessant ist dabei insbesondere, dass auch zu mehreren (also nicht nur zu zweit) geprügelt werden bzw. ein Turnier im K.-O.-System bestritten werden darf, jedoch immer nur zwei Akteure gleichzeitig im Splitscreen-Modus (der Bildschirm ist dabei vertikal in zwei Hälften geteilt) zu Werke gehen. Kommt Ihr Euch dabei sehr nahe, verschmelzen beide Bildschirmhälften und Ihr beharkt Euch vorübergehend im Nahkampf auf einem gemeinsamen Bildschirmausschnitt. Nicht zuletzt der angesprochene Turniermodus macht Laune und sorgt für eine angenehm hohe Langlebigkeit dieses PS2-Titels.

    Die Story an sich ist - wie eigentlich fast immer bei Actionspielen - vernachlässigenswert. Basiert auf den Jahrzehnte alten Kinostreifen bzw. Horrorklassikern haben wieder einmal böse Außerirdische unseren blauen Planeten überfallen und sorgen traditionsgemäß für Angst und Schrecken. Selber machen sich die Aliens vornehmlich nicht die Hände schmutzig - immerhin ist das ja einmal etwas halbwegs Neues - denn sie erschaffen zehn riesig große Ungeheuer, die sich gegenseitig zerfetzen (sollen). Die Action tobt dabei in einem noch heftigeren Maße, als es die Meisten von Euch gewohnt sein dürften: die gegnerischen Monster sind oft ein Vielfaches größer als wir - und wir sind immerhin schon so groß bzw. hoch wie ein mehrstöckiges Haus - und ganz abgesehen von den unzähligen Spezialattacken, die jedes Ungetüm parat hat, schleudern wir mit einem normalen Wurf die Kontrahenten schon mehrere Häuserblocks weit. Sämtliche Elementarkräfte kommen dabei selbstverständlich auch zum Tragen: Energieblitze, Feuerstürme oder Tornados sind nur wenige von ihnen. Jedes Monster hat darüber hinaus spezielle Talente, ob dabei Säure versprüht wird, Feuer gespuckt, Felsen zerdonnert oder saftige Kopfnüsse verteilt werden: abwechslungsreiche Mega-Action gibt es hier ohne Ende. Dass der Tiefgang dabei "ein wenig" auf der Strecke bleibt, ist wenig überraschend. Man kann eben nicht alles haben, schätze ich.

    Die jeweiligen Schauplätze, in denen das Chaos tobt, sind nicht nur abwechslungsreich, sondern werden stellenweise zwangsweise umfunktioniert: Autos, Hubschrauber und Stromleitungen werden als Wurfgeschoss missbraucht, Shopping-Center und Tankstellen in Grund und Boden gestampft und auch ansonsten alles zerstampft, was uns zufälligerweise im Weg ist. Sicherlich ist halbwegs nachvollziehbar, dass der Bildschirm die meiste Zeit über bedeckt ist von Feuersäulen, Rauchwolken und tonnenweise Staub, überall explodiert oder zerbröselt etwas und wenn wir Glück haben, erwischen wir dabei sogar den Feind. Abgesehen vom anfangs erwähnten Multiplayerspektakel ("Free-for-All") existiert ein Adventure-Modus, der uns mit unterschiedlichen Missionen beauftragt, insgesamt ungefähr zehn an der Zahl, wenn ich mich recht erinnere. Pro Spielabschnitt bekämpfen wir ein bis drei Ungeheuer und müssen selbstverständlich als letztes Individuum überleben. Zwischendurch sorgt der ein oder andere Obermotz für eine mehr oder weniger freudige Überraschung und auch vor teils sehr deftigem Kanonengeböller, Kampfhubschraubern und mächtigen Panzern müssen wir auf der Hut sein. Ein Survival-Modus, in dem "nur" die zehn Monster am Start sind, rundet dieses gewaltige Actionspektakel stimmungsvoll ab. Auffallend ist jedenfalls, dass der Schwierigkeitsgrad nicht zu verachten ist und erfreulicherweise mit einem stumpfsinnigen Tastengehämmer den CPU-Gegnern nicht beizukommen ist. Die richtige Taktik ist der Schlüssel zum Erfolg, schließlich stehen uns unterschiedlich Nahkampfmanöver, Distanzwaffen und umzufunktionierende Gegenstände aus der unmittelbaren Umgebung zur Verfügung.

  • War of the Monsters
    War of the Monsters
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Release
    15.04.2003
    Leserwertung
     
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War of the Monsters
War of the Monsters: Monster-Massaker - Leser-Test von sinfortuna
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01.12.2006
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