"Hallo, wollen Sie 500 E-Mailadressen kaufen?" - Ubisoft entschuldigt sich für die Datenschutz-Panne [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Vor wenigen Tagen hat Ubisoft aus Versehen den Newsletter zum neuangekündigten Watch Dogs mit einem offenen Verteiler verschickt. Etwa 500 E-Mailadressen waren so für jeden Empfänger offen einsehbar. Nun entschuldigt sich Ubisoft für diesen Fauxpas und bietet Abhilfe an. Als Vorsichtsmaßnahme hat der französische Publisher alle betroffenen Mailadressen aus der eigenen Datenbank gelöscht und die Opfer per Mail kontaktiert.
Aus dem Schreiben geht hervor, dass Ubisoft Datenschutz und Privatsphäre sehr ernst nimmt. Wer daher trotzdem auch weiterhin Informationen zu Watch Dogs erhalten möchte, muss dies in seinem Uplay-Account einstellen. Der versehentliche Versand der Adressen wird zwar nicht ausdrücklich entschuldigt, jedoch ein Fehler eingestanden.
Einen faden Beigeschmack hat die Aktion für Fans aber noch immer. Watch Dogs spielt mit Ideen von Datenhandel, Allverfügbarkeit von persönlichen Daten und spielt mit einem Setting, das als Albtraum für Datenschützer durchgehen könnte. Der Held des Spieles kann nämlich auf die riesige Datenbank zugreifen, die in der nahen Zukunft von der Ampelschaltung bis zur Krankenkasse alles regelt und weiß. Internetuser vermuten noch immer, dass Ubisoft mit der Aktion auch einfach eine virale Werbekampagne gestartet haben könnte.






