Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Way of the Samurai 2: Samurai mit Niveau - Leser-Test von sinfortuna

    Way of the Samurai 2: Samurai mit Niveau - Leser-Test von sinfortuna Als große positive Überraschung entpuppte sich "Way of the Samurai 2" für die Sony Playstation 2: war der Vorgänger nur von mittelmäßiger Qualität, so überzeugte dieser Nachfolger in einigen Bereichen an spürbaren Verbesserungen. Was bei diesem Actionabenteuer insbesondere überrascht: eine tiefgründige Handlung, interessante Charaktere, zahlreiche Überraschungen und ein angenehm hoher Anspruch sind der Fall, was für dieses Genre eigentlich eher unüblich ist, in dem traditionell mehr Wert auf die Präsentation und den Actiongehalt gelegt wird. Sehr schön. Da wir es zudem mit einer Altersfreigabe ab 16 Jahren zu tun haben, werden die Moralisten nur selten auf die Palme gebracht werden, eine Verherrlichung der Gewalt finden wir hier nicht vor. Dass kein Multiplayermodus enthalten ist, finde ich zwar schade, ist aber in diesem Bereich nicht unüblich. Trotzdem ist der Wiederspielwert gar nicht einmal so gering, was in erster Linie an der engen Bindung zum Spielgeschehen liegt, die ihre Ursache nicht (!) in einer beeindruckenden Optik oder einer krachenden Soundkulisse hat. Ganz im Gegenteil, Grafik und Sound sind eher als gewöhnungsbedürftig zu bezeichnen und ganz sicher nicht nach jedermanns Geschmack. Wer sich aber erst einmal durch die Anfangsphase durchgewurschtelt hat, wird für seine Ausdauer mit zunehmender Spieldauer belohnt.

    Ganz im Gegensatz zum ersten Teil geht es hier ganz und gar nicht monoton zu, Langeweile ist hier größtenteils ein Fremdwort. Des Weiteren freuen wir uns über einen stark erweiterten Spielumfang und - was sehr zu begrüßen ist - unterschiedliche Karrierewege, welche nicht zuletzt der Langzeitmotivation förderlich sind. Apropos Karriere: diese ist das A und O in diesem Actionadventure, schließlich wollen wir als furchtloser und hochtalentierter Samuraikrieger in die Annalen eingehen. Zunächst einmal dürfen wir unser Alter Ego kreieren, dem wir sozusagen als letzten Schliff das passende Outfit besorgen. Kurz darauf finden wir uns in einer mittelalterlichen Stadt Japans namens Almahara wieder, in der das Leben nur so zu sprühen scheint. Allerdings bestimmen Bandenkriege das Geschehen. Jene Stadt besteht aus zehn Gebieten, die wir nach und nach erkunden. Und dies in Echtzeit, versteht sich, anderenfalls käme der Actioncharakter auch zu kurz. Egal ob am helllichten Tag oder mitten in der Nacht: Gesprächspartner machen wir regelmäßig ausfindig, die sich nicht selten als Auftraggeber entpuppen. Hochinteressant hierbei: wir dürfen wählen! OB als böser Bube aus der Bronx, Leibwächter für Geschäftsleute oder auch als Angestellter für den Stadthalter: die Facetten sind vielseitig. Unter anderem deswegen macht es Laune, in unterschiedlichen Abenteuern auf den entgegengesetzten Seiten zu stehen: wer in einem Abenteuer Freund, ist im nächsten aller Voraussicht nach erbitterter Feind. Das hat was. Und nicht zu vergessen: insgesamt erwarten uns in "Way of the Samurai 2" immerhin acht Abspänne

    Es liegt jederzeit allein an uns, ob wir herumpöbelnde Vagabunden angreifen und somit unschuldigen Passanten zur Hilfe kommen wollen, es ist unser Ding, ob wir uns überall einmischen möchten oder ab und an lieber das Weite suchen. Schließlich können wir manch eine Situation durch unser Zutun weiter eskalieren lassen oder kehren im umgekehrten Falle den versierten Diplomaten heraus, um die brenzlige Lage zu entspannen. Ob Untergebener mächtiger (und korrupter) Politiker oder Rebell, ob Krimineller oder Verteidiger der Armen und Schwachen: alles ist möglich. Eines ist allgegenwärtig: die Korruption der Staatsdiener, ganz gleich, auf wessen Seite wir stehen. Grundlage für ein stetes Voranschreiten unserer Karriere ist aber selbstverständlich unser Kampfstil, den wir im Laufe des Abenteuers immer weiter verbessern bzw. perfektionieren (müssen). Der Umgang mit unzähligen Waffen - es mögen an die 100 Stück sein - aus den unterschiedlichsten Gattungen (u.a. Katana, Säbel, Langschwert) ist das A und O, wobei die Abwehr ein ebenso wichtiges Element darstellt wie der Angriff: eine Tatsache, die bei den von Action geprägten Spielen oft viel zu kurz kommt. Mit dem richtigen Timing lassen sich die feindlichen Angriffe stoppen oder ablenken, um postwendend eine Konterattacke zu starten: ein blindes Drauflosstürmen bringt in der Regel relativ wenig und das ist auch gut so. Bemerkenswert: wer zu ungestüm vorgeht, kommt schnell aus der Puste und die Abnutzungserscheinungen bei zu vehementem Gebrauch der Waffe dürfen nicht unterschätzt werden: nicht selten bricht eine Klinge, was uns schnell in eine fatale Lage bringen kann. Um die Kämpfe noch weiter aufzufrischen, dürfen auch herumliegende Gegenstände aufgelesen und bei Bedarf liebend gerne auch als Wurfgeschosse zweckentfremdet bzw. umfunktioniert werden.

    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 02/2017 PC Games Hardware 02/2017 PC Games MMore 02/2017 play³ 02/2017 Games Aktuell 02/2017 buffed 12/2016 XBG Games 01/2017 N-Zone 02/2017 WideScreen 02/2017 SpieleFilmeTechnik 01/2017
    PC Games 02/2017 PCGH Magazin 02/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1006141
Way of the Samurai 2
Way of the Samurai 2: Samurai mit Niveau - Leser-Test von sinfortuna
http://www.gamezone.de/Way-of-the-Samurai-2-Spiel-41978/Lesertests/Way-of-the-Samurai-2-Samurai-mit-Niveau-Leser-Test-von-sinfortuna-1006141/
02.07.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/05/18_11109.jpg
lesertests