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  • Wii Sports im Gamezone-Test

    Wer wissen möchte, wie es um seine Fitness bestellt ist, der sollte die Wiimote in die Hand nehmen und mal wieder Sport machen.

    Mit dem Release von Nintendos neuer Konsole spendierte das Traditionsunternehmen auch gleich einen ersten vorzugsweise technischen Einblick, wie man sich das Spielen der "anderen Generation" vorstellen darf. Kurzerhand hat man fünf verschiedene, z.T. durchaus anspruchsvolle Sportarten zu einem Paket geschnürt, und als erste spielerische Kostprobe mit der Konsole mitgeliefert. Zu viel - bezogen auf die Optik - sollte man allerdings nicht erwarten, wenngleich der Spiel-Spaßfaktor dieses durchaus als Tech-Demo zu beschreibenden Spiels sehr hoch ausgefallen ist.

    Wo sind die Sticks hingekommen?

    Wer willst du sein? Wer willst du sein? Die Zeiten, da man sich als Spieler bequem in eine Ecke auf der Couch verkrümelt hat, sind definitiv vorbei - zumindest wenn es um spielerische Aktivitäten vor Nintendos neuer Heimkonsole geht. Und nicht nur die Tatsache, dass ihr nun vor dem TV vorzugsweise in aufrechter bzw. manchmal auch stehender Position Haltung annehmt, ist neu. Auch der Umstand, dass ihr die sogenannte Wiimote - optisch mit einer TV-Fernbedienung gleichzusetzen - in der Hand haltet anstelle eines klassischen Joypads, stellt die gravierendste Änderung dar. Diese soll euch nämlich ein ganz anderes und herrlich frisches Gameplay bescheren. Wahlweise einstellbar für Links- als auch Rechtshänder, stülpt ihr einfach die Schlaufe um das Handgelenk, zurrt sie fest und dazu haltet ihr die Wiimote fest in der Hand. Mit diesem Gefühl solltet ihr euch in jedem Fall anfreunden, denn die auf euch wartendenden sportlichen Betätigungen wollen mit gekonnter Beweglichkeit ausgeführt werden. Gesamt dürft ihr euch auf fünf verschiedene Sportarten freuen, die mit bis zu maximal vier Spielern gezockt werden können. Und nicht vergessen: Den Daumen bewegen allein reicht nicht mehr - voller Körpereinsatz ist gefragt, schafft also Platz.

    Willkommen auf dem Centre-Court

    Gekonnte Schläge sind das A und O - aber bitte nicht ins Aus Gekonnte Schläge sind das A und O - aber bitte nicht ins Aus Der grüne Rasen mit weißen Linien und Netz in der Mitte lockt, gemeinhin auch als Tennisplatz bekannt. Damit Schläger alias Wiimote geschnappt und ab auf den Platz. Vorteilhafter Weise müsst ihr euch nicht darum kümmern, wo euere Spielfiguren hinlaufen sollen. Das übernimmt das Spiel für euch, so dass ihr euch lediglich darauf konzentriert den richtigen Aufschlag zu liefern und bestmöglich zu retournieren. Dabei hilft euch besagter Wiimote Controller, den ihr als Verlängerung eueres Armes seht -so wie bei einem echten Tennisspiel. Ein bis vier Spieler können sich den kleinen filzigen Ball übers Netz schicken und Spieler, die nicht von menschlichen Zockern übernommen werden, werden von der Konsole gesteuert. Wobei die Wii auch dann eingreift, wenn menschliche Spieler am Start sind. Wie erwähnt, müsst ihr euch nicht darum kümmern den ankommenden Bällen hinterher zu hetzen. Ihr braucht euch lediglich auf den Schlag zu konzentrieren. Damit das auch funktioniert, kommt es auf die Schlagtechnik an. Einen offensichtlich auf die Rückhand gespielten Ball sollte man nicht versuchen mit der Vorhand zurückzuschlagen - was natürlich auch umgekehrt seine Gültigkeit hat. Zudem ermöglicht die Übung, dass dem Filzball ein passender Drift als auch Effet verpasst werden kann. Aber Vorsicht: Denn ein zu heftig oder gar ein zu ungenau zurück geschlagener Ball kann schneller im Aus landen als ihr "piep" sagen könnt. Als Tipp empfiehlt sich noch, für hinreichend Raum zu sorgen, denn man neigt gerne mal dazu - ganz wie beim echten Tennis - sehr weit auszuholen.

    Ein bisschen US-Sport darf nicht fehlen

    Wer hier gutes Timing beweist, haut den Ball bis in die Wolken Wer hier gutes Timing beweist, haut den Ball bis in die Wolken Wer bisher mit den Regeln des in den USA sehr beliebten Baseball auf Kriegsfuß gestanden hat, bekommt dank Wii Sports Gelegenheit eine vereinfachte, wenn auch sehr trickreiche Abart dieses Ballsports zu probieren. Dabei werden euren Qualitäten als Werfer bzw. Schläger auf die Probe gestellt, womit die Regeln des Spiels vollkommen egal werden. Auch hier gilt, wenn es an menschlichen Gegnern mangelt, managt die Wii für euch den Rest. Und wieder gilt es die Wiimote in die Hand zu nehmen: Der Werfer hebt und schmeißt mit dem Abbild einer Fernbedienung den Ball. Dabei kann, je nachdem welche Taste ggf. am Controller mit gedrückt wird, die Flugbahn des Balls beeinträchtig werden. Ein durchaus überdenkenswerte Tatsache, kann man es doch so dem Schlagmann schwerer machen. Denn dieser muss im Anschluss versuchen - durch eine entsprechende Querhaltung der Wiimote - den Ball möglichst weit ins Feld zu dreschen. Speziell beim Schlagen des Balls ist Timing das A und O - und ihr solltet auch möglichst nicht verreißen, denn sonst kassiert ihr jede Menge "Outs" die euch am Ende mehr Frust als Freude bescheren. Wobei sich der Frust beim virtuellen Schlagen und Werfen ohnehin schnell einstellen kann, denn vor allem den Ball richtig zu treffen ist eine wahre Geduldsprobe.

    Wer wirft als erster einen Strike?

    Der Strike ist das Beste, das dir passieren kann Der Strike ist das Beste, das dir passieren kann Einen Ball bzw. eine Kugel der etwas schwereren Sorte bekommt ihr beim Bowling serviert, welches gleichfalls in der unterhaltsamen Sportsammlung vertreten ist. Dabei solltet ihr - wie beim Tennis auch - darauf achten, dass ihr genug Platz vor dem TV habt. Zwar braucht ihr keinen Anlauf nehmen, aber immerhin einen guten Armschwung, damit ihr die Pins am Ende der Bahn alle zum Umkippen bringt. Seid ihr am Zug, könnt ihr mit zwei Würfen versuchen alle Pins umzukugeln. Bevor ihr aber in die entscheidende Wurfphase übertretet, könnt ihr die Bahn der Bowlingkugel festlegen, d.h. ihr bestimmt wie und wo die Kugel rollen soll, damit sie möglichst alle Pins umwirft. Im Anschluss hebt ihr zunächst die Kugel an - dabei bitte nicht vergessen den B-Knopf gedrückt zu halten -, womit euere Figur in Position geht. Und im nächsten Schritt holt ihr aus und lasst die Kugel laufen > dafür den B-Knopf wieder los lassen. War eure Wahl der Flug- bzw. Rollbahn als auch euer Schwung richtig gut, ist ein Strike die logische Folge. Und falls doch noch Pins stehen bleiben, wird einfach der zweite Wurf genutzt die Pins umzukicken - wobei hier im Vorfeld auch die Flug- bzw. Rollbahn eingestellt werden kann. Im Übrigen solltet ihr auch darauf achten, wie und wann ihr eure Kugel quasi los lasst, denn diese Aspekte beeinflussen die von euch angedachte Bahn gleichfalls und entscheidet, welche Pins fallen und welche ggf. stehen bleiben.

    Elitärer Sport darf nicht fehlen

    Sandbunker sind eine nette Herausforderung Sandbunker sind eine nette Herausforderung Eigentlich zählt Golf gemeinhin als Sport der "elitären Gesellschaft" - zumindest bis heute, da man euch Grün, Handicap und Fähnchen die in Löcher stecken nach Hause auf den Bildschirm schickt. Wieder einmal muss die Wiimote ihre Dienste leisten und will wie ein echter Golfschläger gehalten werden. Dabei stellt ihr euch vorzugsweise seitlich und damit passend vor den TV und vollführt - im ersten Schritt - ein paar Trockenübungen. Denn das virtuelle Golfsspiel mit durchaus echten Anleihen hat es nämlich ganz schön in sich. Ein gutes Gefühl, ein noch besseres Auge und die Fähigkeit den Schlag möglichst nicht oder nur nach Bedarf zu verziehen sind das A und O den Ball möglichst mit Par bzw. sogar unter Par einzulochen. So könnt ihr vor jedem Schlag erst einmal versuchen, dass ihr euere Schwünge immer gleich und regelmäßig ausführt. Eine eingeblendete Leiste hilft euch zu erkennen, wie gut oder nicht gut euer Schlag war. Seid ihr euch dann sicher, könnt ihr durch drücken des A-Knopfes den Abschlag vollführen und zwar so wie ihr es geübt habt. Bedenkt allerdings, dass dennoch ein Verziehen eintreten kann, euer Schwung doch nicht ausreichend war oder aber der Wind die Flugbahn des Balls beeinflusst. Außerdem kann der Ball im hohen Gras oder auch im berüchtigten Sandbunker landen. Erst wenn der Ball auf dem Grün angekommen ist, heißt es nochmals Feingefühl beweisen und den Ball sanft ns Loch geschubst.

    Ich hau' dir auf die Nuschel

    Volltreffer! Volltreffer! Wem das alles zu anstrengend erscheint oder wer nicht die nötige Muße hat Feingefühl zu beweisen, der kann sich auch im Faustkampf versuchen. Entweder wird ein Computergegner vermöbelt oder es findet sich ein Familienmitglied und/oder Freund, der sich bereit erklärt ordentlich auf die Nuschel geben zu lassen. Um sich das nette Boxvergnügen zu geben, braucht es nicht nur die Wiimote sondern auch den Nunchuk Controller. Dabei simulieren die beiden Controller-Teile jeweils eine Faust. In Kombination mit passenden Seitwärtsbewegungen des Oberkörpers könnt ihr dann Angriffe als auch Verteidigung kombinieren. So heißt es für eine saubere Rechte oder auch Linke die entsprechenden Controllerteile auszufahren, vorzugsweise auch variiert in dem man von unten oder von der Seite schlägt und immer hübsch den Gegner im Augen behalten und versuchen auszuweichen, wenn der Gegenschlag auf euch zukommt. Doch solltet ihr aufpassen, denn mit den beiden Controller in der Hand ist euer Bewegungsradius etwas eingeschränkt. Die Tatsache, dass Nunchuk und Wiimote mit Kabel verbunden sind, sollte man nicht ganz außer Acht lassen, wenn man seine Schlag- und Ausweichkombinationen vollführt.

    Wie fit bist du wirklich?

    Ein gekonnter Abschlag ist die halbe Miete Ein gekonnter Abschlag ist die halbe Miete Wie eingangs erwähnt, lassen sich die gebotenen fünf Sportarten allein als auch mit bis zu vier Gleichgesinnten spielen. Und wer vor allem auf den Mehrspielerpart setzt und dabei mal so richtig vor seinen Freunden glänzen will, probiert einfach mal - still und heimlich, versteht sich - vor dem Wettstreit mit den Kontrahenten den Trainingsmodus aus. In diesem habt ihr die Möglichkeit nicht nur die enthaltenen Sportarten bis zum Umfallen zu üben, sondern ihr könnt auch euere eigene Fitness sozusagen einem Test unterziehen. Bei selbigem werden euere Leistungen, ermittelt aus drei Trainingseinheiten, ausgewertet und geben Auskunft darüber, wie fit ihr seid - bzw. wie fit euer Mii (euer alter Ego in Wii Sports) ist. Gleichgewicht, Kraft und Geschwindigkeit ermittelt aus den drei Trainingseinheiten sagen euch, welches Fitness-Alter ihr habt. Je trainierter ihr seid, desto jünger werdet ihr werden - zumindest auf der Wii-Pinnwand, auf welcher euere Erfolge festgehalten werden.

  • Wii Sports
    Wii Sports
    Publisher
    Nintendo
    Release
    20.05.2011

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Wii Sports
Wii Sports im Gamezone-Test
Wer wissen möchte, wie es um seine Fitness bestellt ist, der sollte die Wiimote in die Hand nehmen und mal wieder Sport machen.
http://www.gamezone.de/Wii-Sports-Spiel-42335/Tests/Wii-Sports-im-Gamezone-Test-991120/
22.12.2006
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