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  • Wildlife Park 2: Wildlife Park 2- Platinum Edition - Leser-Test von Drummer92

    Achtung, alle einmal aufgepasst, der neue Zoo hat nun endlich geöffnet und bietet für jeden, ob groß oder klein, genau das Richtige. Es gibt viele Tiere zu besichtigen und zu bestaunen und nicht nur das, es ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Kommt und seht euch also satt, ihr werdet es nicht bereuen! Diese Anfangsworte sollen dem Videospiel Wildlife Park 2 gewidmet sein. Es erschien am 12. Mai 2006 in den deutschen Läden und ist demzufolge schon mehr als 4,5 Jahre alt und somit auch nicht mehr begehrenswert. Allerdings darf auch angezweifelt werden, ob es denn auch bei dem Release für Furore gesorgt hat, denn eigentlich könnte man darauf kommen, Wilflife Park 2 schon im Voraus, bevor man es überhaupt einmal angespielt hat, sein Misstrauen zu geben. Schließlich scheint es nur eines von vielen Titeln in der Videospielbranche zu sein, die man fast schon alle als No- Name- Titel abstempeln könnte. In Wildlife Park 2 geht es wie auch schon im ersten Teil darum, einen Zoo aufzubauen, Tiere zu pflegen und zu hegen und dafür zu sorgen, dass alles seinen geregelten Ablauf geht und keine Zwiespältigkeiten auftreten. Man kann es also durchaus in das Genre der Aufbausimulationsspiele einordnen. Vielleicht sagt einem der Titel Rollercoaster Tycoon etwas. Ungefähr in diese Richtung geht eben jenes Wildlife Park 2. Zuvor möchte ich jedoch betonen, dass ich die Platinum Edition dieses Spiels testen werde. In dieser Edition sind neben dem Hauptspiel auch zwei Addons enthalten, nämlich zum einen "Crazy Zoo" und zum anderen "Marine World". Allerdings kann ich gleich dazu sagen, dass der Einfluss dieser beiden Addons nicht so sehr hoch auf meinem Test lasten wird. Doch nun schreiten wir zur Tat und sehen uns einmal das Spiel etwas genauer an.

    Wir starten also gespannt das Spiel und werden mit einem Intro begrüßt. Durch dieses Intro könnte man den Eindruck ein bisschen bekommen, dass das Spiel eher für Kinder zugeschnitten ist, da nämlich dieses Intro doch eher nett und lieb gestaltet ist. Ohne nämlich die grundlegende Intelligenz von Tieren, die sie zweifelsohne besitzen, in Frage stellen zu wollen, so kommen einem die Handlungen in diesem Intro vielleicht doch etwas zu unlogisch vor, wenn sich dann zwei Tiere nämlich als Zeichen, dass sie sich darüber freuen, dass der Gorilla mittels eines Krebses den Zaun durchgeschnitten hat und somit das Tor zum Zoo öffnen kann, in die "Hände" klatschen. Aber erstens soll dies kein Kritikpunkt sein, sondern nur an dieser Stelle einmal erwähnt werden, zweitens kann ich an dieser Stelle schon einmal sagen, dass das Spiel durchaus auch für ältere Personen geeignet ist und zum dritten vermittelt das Intro schon einen gewissen guten Vorgeschmack auf das, was uns denn so erwartet. Die Musik dazu stimmt uns ein in das Spiel und wir können uns schon auf all die Tiere freuen, die wir dann in unserem Zoo beherbergen dürfen. Nach einem kurzen Ladebildschirm befinden wir uns schließlich im Menü von Wildlife Park 2. Wir können im Hintergrund Zebras erkennen, die auf dem Land umhergehen und es sich gut gehen lassen und auch einen Wasserfall, das hohe Gras und noch weitere Tiere. Wie auch schon im Intro erinnert die Musik ein bisschen an Afrika und auch an Avatar, zumindest kam mir dies sofort in den Gedanken, als ich sie hörte. Im Menü gibt es insgesamt sieben Optionsmöglichkeiten, die wir auswählen können. Allerdings will ich nur die relevanten Menüpunkte ansprechen, nämlich drei. Zum einen den Menüpunkt Einstellungen, weil es nämlich eine Menge an Möglichkeiten gibt, Dinge im Spiel zu ändern. Das gilt für die Grafikeinstellungen, wo man sein ganz persönliches Grafikbild zusammenstellen kann, damit das Spiel auch flüssig läuft. Und dann gibt es eben noch die Audio- und Steuerungsoptionen. Den zweiten Menüpunkt, den ich ansprechen will, ist der Punkt der Missionen. Dort kann man einzelne Missionen absolvieren. Jedoch braucht ihr keine Angst haben, einfach so ins kalte Wasser geschmissen zu werden. In der ersten Mission zum Beispiel erlernt ihr erst einmal einfache und grundlegende Dinge. Ihr habt die Aufgabe, eine Bongo- Herde zu finden, was sich jedoch als sehr einfach erweist, und müsst dafür sorgen, dass es dieser Herde nicht mehr so schlecht geht, indem ihr für Futter und Wasser sorgt. Dabei werdet ihr sehr gut und Schritt für Schritt leicht verständlich an das Spiel und speziell die Steuerung herangebracht. Beginnen tut das Art Tutorial mit dem Erlernen des Bewegens der Kamerasicht, also wirklich keine große Sache. Es ist bei den Missionen auch eine Story vorhanden, allerdings habe ich so den bisherigen Eindruck, dass die Handlung eigentlich so gut wie unwichtig ist, denn einen Einfluss hat das Ganze auf euch eher nicht. Erwartet also unter keinen Umständen eine solche Handlung wie meinetwegen in Bioshock. In Wildlife Park 2 ist euer Vater seit einem Jahr verschwunden. Ihr seid durch ihn geprägt worden und beschäftigt euch ausgiebigst mit Tieren. Euer Vater beschäftigte sich mit der geschichtlichen Entwicklung der Tiere und glaubte fest an die Existenz des Urwals, auch wenn er wohl mit dieser Meinung alleine dastand. Zu erwähnen sei hier noch, dass es möglich ist nach Beendigung einer Mission noch weiterzuspielen an dieser und noch ein wenig herumzuprobieren. Denn dies kommt auch mal vor, dass man dann das Gelernte versuchen soll, anzuwenden und sich etwas mit den Dingen vertraut machen und sich beschäftigen soll. Und dann gibt es da auch noch das "Freie Spiel". Wie der Name schon sagt, seid ihr in diesem Modus frei von Aufgaben, die euch gestellt werden. Ihr allein entscheidet, wie ihr vorgehen wollt, auf was ihr eure Konzentration richtet. Bevor ihr jedoch in diesem freien Modus loslegen könnt, müsst ihr vorher noch ein paar Einstellungen euch vornehmen. Zunächst einmal entscheidet ihr euch dafür, wo ihr denn euren Park bauen wollt. Ihr habt nämlich praktisch den ganzen Erdball dafür zur Verfügung und könnt eine Menge an Gebieten und Ländern aussuchen von Deutschland bis hin zu Ägypten, es ist für jeden etwas dabei. Habt ihr euch entschieden, was mitunter dem einen oder anderen vielleicht gar nicht so leicht fällt, geht es daran euer Startkapital einzustellen. Wie viel Geld wollt ihr zu Beginn haben? Das ist eure Entscheidung. Ihr könnt euch das Leben selbst schwer machen oder aber es eher gemütlich angehen lassen. Den Schwierigkeitsgrad in gewisser Weise beeinflussen könnt ihr noch durch zwei andere Einstellungen: Zum einen, ob eure finanzielle Lage euch in den Ruin treiben kann, wenn sie denn schlecht steht, und zum anderen, ob eure Tiere sterben können. An dieser Stelle sei zu guter Letzt noch gesagt, dass man zu dem jeweiligen Land, welches man ausgesucht hat, eine Kurzinformation über das Klima bekommt und man sich so einen kleinen Eindruck verschaffen kann, ob dieses Land einem taugt. Jetzt ist es aber an der Zeit, dass wir uns einmal den Spielebildschirm etwas genauer anschauen, was denn also alles zu sehen ist, wenn wir ein Spiel starten. Der Einfachheit halber gehe ich davon aus, dass der Modus Freies Spiel ausgewählt worden ist.
    Im Modus Freies Spiel befinden wir uns am Anfang in der Lage, dass noch nichts aufgebaut ist und wir dafür verantwortlich sind, die ersten Zäune und den Haupteingang zu bauen. Wir stehen also mit einer gewissen Geldsumme da, haben ein bestimmtes Stück Land und dürfen loslegen. Dabei fällt uns sofort auf, dass wir einige Funktionen haben, die wir bedienen können. Zunächst einmal sei gesagt, dass man viel mit der Maus steuern kann, wenn nicht sogar nahezu alles. Mit den Pfeiltasten können wir die Sicht verschieben und uns woanders hin auf der Karte begeben oder wir gehen mit der Maus an den Rand des Bildschirms und wir bewegen uns in die entsprechende Richtung, alles also keine Überraschung. Auch können wir, wie es für ein solches Spiel üblich ist die Kamerasicht verändern. Es ist uns möglich hinzuzoomen und wegzuzoomen. Dabei fiel mir gleich positiv auf, dass man extrem nah mit der Kamera heranfahren kann und man sich sogar in eine Art Ego- Sicht versetzen kann. Auch das Drehen der Kamera ist sehr gut gelöst. Denn wir können mehr als nur im 90- Grad- Schritt drehen. Wir können auch nur ein bisschen die Kamera drehen, da ist alles möglich. Die Kameraführung ist also sehr feinfühlig und sehr realistisch für uns gesetzt, da gibt es nichts zu meckern. Aber die Kameraführung allein hilft uns natürlich nicht viel, wir brauchen schließlich auch noch ein Baumenü. Da gibt es mehrere Kategorien zu vermelden, es sind insgesamt neun Kategorien. Zum Beispiel eine Kategorie für Besuchereinrichtungen- von der Bank zum Hinsetzen bis hin zu einer Imbissbude ist da einiges dabei, um den Besuchern einen möglichst angenehmen Aufenthalt im Zoo zu ermöglichen. Als zweites Beispiel seien noch die Tiere selbst genannt und da gibt es wirklich sehr viele Tiere, die man erstellen kann. Ich meine insgesamt 48 Tiere gezählt zu haben, jedenfalls genügend, um einen riesen Zoopark aufbauen zu können.
    Allerdings ist es ja ein Ziel, die Besucher und auch die Tiere zufrieden zu stellen. Es wurde von den Entwicklern ein System entwickelt, in dem über jeder Person, jedem Tier und jeder Pflanze ein Gesicht zu sehen ist. Anhand dieses Gesichts kann man ablesen, wie es demjenigen gerade so geht und wie seine Stimmung ist. Fehlt das Gesicht, dann weiß man, dass derjenige mit allem zufrieden ist. Bei den Besuchern sind mögliche Beispiele für Bedürfnisse, mehr Tiere besichtigen zu wollen, etwas zum Essen zu kaufen oder aber einfach mehr Dekoration zu sehen. Das ist mitunter gar nicht so einfach, all die Besucher zu glücklichen Besuchern zu machen. Die Tiere haben Bedürfnisse, die sich sehr häufig um ihre Nahrung drehen, sei es, dass es an Grünfutter fehlt oder an Wasser. Allerdings muss sich das Bedürfnis nicht ständig nur um die Nahrung bei den Tieren drehen, es kann auch andere Gründe geben, warum sie noch nicht ganz zufrieden sind. Ein Beispiel wäre, dass sie sich so alleine fühlen. Das bedeutet, dass sie sich nach mehr Gesellschaft sehnen und man am besten mehrere Tiere eben dieser Art erstellen sollte, damit dieses Bedürfnis verschwindet. Und dann gibt es eben auch noch die Pflanzen und Bäume. Auch sie zeigen Bedürfnisse, die sie gerne erfüllt hätten. Ein Beispiel, auf welches ich oft beim Spielen stoße, ist, dass der Boden für die Pflanze entweder zu weich oder zu hart ist. Das Konzept mit den Gesichtern über denjenigen Personen, Tieren oder Pflanzen hat den Vorteil, dass man jeden als ein Lebewesen ansehen kann und nicht so sehr dazu neigt, die Tiere besser zu behandeln als die Bäume, denn schließlich sind auch diese in gewisser Weise Lebewesen. Und außerdem sieht ein Baum ohne Blätter und einfach nur mit kahlen Ästen nicht so gut aus wie ein Baum, der in seiner vollsten Pracht dasteht. Die Stimmung jedes einzelnen wird also durch den Gesichtsausdruck sehr gut herübergebracht.
    Kommen wir vielleicht am besten noch einmal zurück zu der Bedienoberfläche. Wie man es aus Strategie- und eben auch Aufbausimulationsspielen kennen dürfte, gibt es auch eine Minikarte, auf der alle wichtigsten Dinge eingezeichnet sind. Will man einmal vom einen Ende der Karte zum anderen, dann kann man auch alternativ den Punkt auf der Minimap anklicken, zu dem man hin will. Auch ist es möglich, das aktuelle Wetter zu sehen, wie es denn ist, wie viel Grad Celsius gerade herrschen und ob die Sonne gerade durch die Wolken durchlacht oder nicht. Das kann einem helfen, etwas vorausdenkend zu planen, denn schließlich sind ja nicht alle Tiere bei unserem Zoo in der Lage den kalten und zugleich warmen Temperaturen standzuhalten. Zudem ist es selbstverständlich möglich, Aktionen wieder rückgängig zu machen, damit nicht jeder Fehler, den man mal begeht, gleich damit bestraft wird, dass man es nicht mehr zurück machen kann. Was ich besonders positiv finde ist, dass es sogar möglich ist, rückgängige Aktionen wieder zu aktivieren. Zuerst hat man also etwas gemacht, das gefiel einem nicht und hat es rückgängig gemacht, doch dann will man es doch wieder da haben und man kann mit einem Mausklick dies alles bewirken. Dann gibt es auch noch eine Leiste oben am Rand zu sehen, die auch sehr nützliche Informationen uns mitteilt. Zunächst einmal gibt es das sogenannte Nachrichtenfenster. Dort werden, wie der Name es schon vermuten lässt, wichtige Nachrichten vermeldet, sei es auf positiver oder negativer Basis. Ein Beispiel wäre etwa, dass ein Elch hungert, weil nichts mehr zum Fressen da ist. Mit einem Klick auf die Nachricht wird man direkt zu dem Ort des Geschehens gebracht und hat so eine kleine Stütze, um das Ganze wieder ins Lot zu bringen. In der oberen Leiste ist auch noch zu sehen, welches Datum gerade ist. Dadurch könnt ihr auch prophylaktisch und vorhersehend denken und handeln, damit ihr nicht plötzlich im Winter seid und ihr total überrascht davon seid. Ja, ihr habt richtig gelesen. Wenn es schon ein Datum gibt, dann muss es ja wohl auch die vier Jahreszeiten geben und es ist auch logischerweise wirklich so, dass das Wetter im Juni etwa wärmer als im Oktober ist. Ich persönlich finde, dass die Tage in dem Spiel doch etwas zu schnell vorbeigehen. Es ist zwar nicht so, dass man sich denkt: Was, es war doch gerade erst Winter?, aber es geht doch etwas zu schnell. Besser wäre es vielleicht gewesen, dass etwas in die Länge zu ziehen, damit man sich für längere Spielezeit auf eine bestimmte Jahreszeit konzentrieren kann. Aber ich möchte an dieser Stelle gleich dazusagen, dass das im Grunde eine persönliche Meinung darstellt, dem einen gefällt es so, dem anderen so. Es sei nur hier erwähnt. Mittels der oberen Leiste ist es außerdem noch möglich, die Zeit vorangehen zu lassen und natürlich ist es auch möglich, es zu pausieren. Dann gibt es in der oberen Leiste außerdem noch vier verschiedene Werte, die von nicht unwichtiger Bedeutung sind. Sie zeigen an, wie euer Park insgesamt bewertet wird, dann wie sich die Tiere insgesamt fühlen, inwiefern es den Besuchern an nichts mangelt und wie es den Pflanzen so geht. Ist der Wert bei einer von diesen vier Kategorien, dann könnt ihr sehr stolz auf euch sein, denn das ist der höchstmöglichste Wert. Dementsprechend ist 0 das schlechteste, was man haben kann.
    Es muss etwas dafür getan werden, dass unser Tierpark auch in der Zukunft noch weiter wachsen und blühen kann. Doch dafür ist Personal wichtig, welches dafür sorgt, dass es so wenig Mängel wie möglich gibt. Insgesamt ist es möglich, sieben Arten von Personal herzustellen. An dieser Stelle sei gleich einmal passend auch ein dickes Lob auszusprechen an die Entwickler, dass der Realismusgrad im positiven Sinne unglaublich hoch gehalten ist und es so viele Möglichkeiten gibt, seinen Tierpark auszubauen und das Ganze einem komplexen und nicht ganz einfachem Kreislauf unterzogen ist, der zu funktionieren hat, um ein erfolgreiches Zoounternehmen zu führen. Es gibt den Tierpfleger, den Gärtner, Tiertrainer, Müllmann, Handwerker, Tierarzt und auch noch den Forscher. Besonders erwähnen möchte ich den Tiertrainer und den Forscher. Wie der Name Tiertrainer schon sagt, trainiert dieses Personal die Tiere darauf, bestimmte Spielgeräte zu benutzen und sich zu trauen, "Kunststückchen" zu vollbringen. Das ist auch wichtig, denn dadurch steigt die Attraktivität des jeweiligen Tieres und die Besucher erfreuen sich deshalb umso mehr daran, diesem zuzuschauen. Und dann haben wir da auch noch den Forscher. Mittels dieses Personals ist es euch möglich, Tiere, die eigentlich ausgestorben sind, wieder zum Leben zu erwecken und sie zu entwickeln. Das Ganze geht jedoch nicht auf kostenloser Basis. Ihr benötigt sogenanntes Genmaterial und das erhaltet ihr in der Nähe von Fossilien. Wie allerdings sorgt ihr dafür, dass stets genügend Nahrung und Wasser für all die Tiere vorhanden ist? Dafür gibt es auch ein Konzept, welches sich die Entwickler überlegt haben. Es gibt mehrere Gebäude, durch die ihr die jeweilge Produktion startet und für eine Grundbasis sorgt, damit es keine Probleme gibt für den Tierpfleger. Denn der muss ja das Ganze von irgendwoher bekommen, damit er die Tiere versorgen kann. Und das geht dadurch dass es zum Beispiel ein Gewächshaus gibt. Dort kann verschiedenes hergestellt werden wie etwa Grünfutter. Das Gute an diesem System ist, dass der Tierpfleger alles automatisch bekommt und nicht extra zu dem jeweilgen Produktionsgebäude gehen und es abholen muss.
    Es seien einfach ein paar Anmerkungen an dieser Stelle von mir gemacht, die ich hier schon nennen möchte, um sie nicht zu vergessen. Das erste, was ich sagen will, ist, dass es möglich auch ist, die Preise der Besuchereinrichtungen, sei es Imbissbude oder der Eisladen, entweder zu erhöhen oder niedriger zu machen. Was dies für einen Sinn hat, dürfte jedem klar sein. Euch ist auch die Wahl gegeben, ob ihr die Preise für ein und dasselbe Gebäude im ganzen Zoo vereinheitlichen wollt. Außerdem ist es möglich, diese Einrichtungen auch zu schließen für eine gewisse Zeit, wodurch man keine Kosten bezüglich dieses Gebäudes zu befürchten hat. Oder aber ihr habt das Gefühl, ein bestimmtes Gebäude gar nicht mehr zu benötigen, dann könnt ihr es auch ganz einfach wieder verkaufen. Der Gewinn aus diesem Verkauf kommt natürlich eurem Konto zugute. Nicht nur Gebäude könnt ihr jedoch verscherbeln, sondern dies ist auch mit euren Tieren möglich. Dabei ist es aber nicht so, dass ihr für jede Giraffe zum Beispiel immerzu den gleichen Preis bekommt. Je nach dem, wie dieses Tier gerade sich fühlt, ob es ihm gut geht und es attraktiv ist und von den Besuchern gerne betrachtet wird, bekommt ihr mehr oder weniger Geld für einen Verkauf. Eine solche Aktion durchzuführen, ist zum Beispiel dann von Vorteil, wenn ein Tier in seiner Herde Junge bekommen hat und ihr aber die Jungen oder aber ältere von der Herde verkaufen wollt, damit es in dem Gehege nicht so voll wird, nicht so viel gefressen und getrunken wird, ihr damit Geld spart und ja auch noch welches bekommt. Wie aber kann ich es denn noch schaffen, dass ich mehr Leute in den Zoo bringe? Auch diese Frage kann man beantworten. Klickt man nämlich auf den Haupteingang des Tierparks, dann könnt ihr auch einstellen, dass in eurer Sache Werbung betrieben werden soll. Ihr müsst euch davor nur entscheiden, auf welche Art ihr euren Zoo publik machen wollt, entweder über Plakate oder über die regionale Zeitung. Der Preis, den ihr dafür zahlen müsst, und der Wirkungsradius dieser Werbung hängt von der Art der Werbung ab, die ihr in Auftrag gebt.
    Nun seien an dieser Stelle von meiner Seite aus auch noch ein paar Worte über die Grafik und Darstellung des Spiels. Das Spiel ist schon sehr lange zu kaufen und dementsprechend solltet ihr auch nicht ein Wunderwerk erwarten. Die Grafik ist nicht so, dass man vor Schreck fast umfällt, aber auch nicht in dem Bereich anzusiedeln, dass es Bioshock und Co Parole bieten kann, das dürfte jedem klar sein. Aber sie ist auf alle Fälle mehr im positiven Bereich anzusiedeln und das aufgrund einigen Punkten. Es gibt nicht nur den einen Besucher und alle schauen genauso aus wie dieser eine, nein es gibt schon mehrere Arten von Besuchern sozusagen. Alte und junge Leute eben zum Beispiel und natürlich auch sowohl männliche wie auch weibliche. Wenn man sich einmal eine Person näher anschaut und sehr nahe herangeht, am besten in die Ego- Perspektive, dann erblickt man nicht ein total unscharfes Gesicht, sondern man kann eindeutig Strukturen des Gesichts der jeweiligen Person erkennen. Aber bitte auf keinen Fall wiederum zu viel erwarten. Auch die Tiere sehen nicht so schlecht aus, man kann sicherlich ziemlich gut erkennen, um was für ein Tier es sich gerade handelt, welches man da genauer betrachtet. Und sie stehen nicht nur ständig dumm herum und machen rein gar nichts, sondern man kann ihnen auch ein bisschen zuschauen. Das ist mal zur Abwechslung ganz nett. Mal schaut man dem Hängebauchschwein zu, wie es sich im Schlamm wälzt und dann gucken wir den Elefanten zu, wie sie im kleinen See sich bewegen und schwimmen. Es kommt also nicht bloße, sture Langeweile dabei heraus, sondern es ist eben ganz lieb, dabei auch mal zuzuschauen und die Arbeit, die bezüglich des Tierparks anfällt, einmal für ein paar Minuten hinten anzustellen. Hier sei nur noch gesagt, dass es zu kleineren Grafikfehlern mal kommen kann, zum Beispiel, dass der Tierpfleger halb durch das Tor richtig durchgeht, also nicht direkt den Eingang benutzt zum Gehege, sondern durch das Tor hindurchgeht. Oder aber auch, dass die Tiere über Steine zum Beispiel ein bisschen komisch teilweise springen, aber das stört wirklich nicht, diese Grafikfehler. Aber irgendwie fehlt da noch etwas, um das Ganze als eine richtige Zoosimulation zu betrachten. Es ist ja schön und gut, dass die Tiere über Steine hüpfen und man ihnen bei allerlei Dingen zuschauen kann, aber etwas mehr Atmosphäre und noch bessere und spannendere Animationen wären sehr gut gewesen, dies noch einzubauen. Die Besucher gehen meiner Meinung nach einfach zu langsam, die schlendern nicht nur, sondern sie gehen wirklich sehr langsam, das wirkt alles etwas behäbig. Da wären doch auch mal zur Abwechslung Leute möglich gewesen einzubauen, die sich etwas "aktiver" darstellen und nicht immer nur in einem sehr langsamen Tempo gehen, sondern zum Beispiel einmal ihre Freude über etwas bestimmtes ausdrücken mittels einer Geste. Die Atmosphäre zu steigern wäre auch ein Punkt, den man hätte wesentlich besser ausschlachten können. Das Feeling eine Art Zoodirektor zu sein und sich in einem Zoo zu befinden kommt zu wenig herüber. Man hört die Musik im Hintergrund, wo man nach einigen Minuten irgendwie das Gefühl bekommt, dass sich die Musik wiederholt. Man hört überhaupt nicht viel von den Tieren und den Besuchern, das ist alles einfach zu leblos. Bei Rollercoaster Tycoon etwa schreien die Menschen, wenn es mit der Achterbahn abwärts geht, dagegen bei Wildlife Park 2 gibt es solche ähnlichen Situationen eben nicht. Man kann also viel mehr an der Atmosphäre arbeiten, um ein viel besseres Feeling entstehen zu lassen. Auch wenn euer PC die Systemanforderungen für das Spiel Wildlife Park 2 mehr als nur erfüllen mag, so sollte man sich dennoch nicht wundern, wenn man mal etwas warten muss, bis der Ladebildschirm fertig geladen ist oder bis das Tier, welches man aus dem Baumenü ausgewählt hat, um es zu erstellen, dann schließlich auf dem Bildschirm in der Luft hängend erscheint. Bei mir kam es auch einmal vor, dass das Intro plötzlich beim Abspielen sehr stark ruckelte und die Bilder der dazu spielenden Musik hinterherhinkten. Es sei an dieser Stelle nur gesagt, aber ein richtiger negativer Punkt ist es eher nicht.
    Mein Review befasst sich aber nicht nur mit dem Hauptspiel, sondern auch mit den beiden Addons. Zunächst einmal widmen wir uns kurz dem ersten Addon- Crazy Zoo. Das Menü ist verändert und auch eine andere Musik tönt in unsere Ohren, wobei die alte nicht ganz weggelassen wurde. Das Menü ist nett aufgebaut. Diesmal sieht man einen Gebietsausschnitt aus einem Zoo. Man kann eine kleine Eisenbahn fahren sehen, Besucher, die auf dem Weg schlendern und dann auch noch im Hintergrund Tiere. Die Menüpunkte haben sich jedoch nicht ergänzt, geschweige denn geändert. Das Grundkonzept des Videospiels ist also das Gleiche geblieben. Selbstverständlich ist etwas an Umfang dazugekommen und zwar nicht gerade wenig. Fangen wir einmal bei den Missionen an, da sind Ganze 10 Stück dazugekommen. Es sind also allein schon durch die neuen Missionen noch mehrere Stunden Spielspaß garantiert. In der ersten Mission zum Beispiel namens "Das Wunder von Barcelona" ist es eure Aufgabe, nicht nur das von den Besuchern bewunderte und ungewöhnliche weiße Gorillababy zu pflegen und es zufrieden zu stellen, sondern ihr müsst euch auch um die anderen Tiere kümmern. Anschließend geht es unter anderem daran, die Besucher glücklicher zu machen. Wie schon im Hauptspiel so kann man auch in diesem Addon nicht davon sprechen, dass es eine richtige Story gibt, aber das wäre auch schwer eine einzubauen. In dieser Mission ist auch der Zoo schon ausgebaut und es gibt eine Eisenbahn und da könnt ihr sogar mitfahren, indem ihr euch in die Ego- Perspektive begebt. Das macht das Ganze wenigstens ein bisschen netter und abwechslungsreicher. Es gibt allerdings kein Tutorial mehr wie noch im normalem Wildlife Park 2, aber das macht gar nichts, denn schließlich braucht man das Hauptspiel, um die Addons nutzen zu können. Was ich persönlich sehr gut gemacht finde von den Entwicklern ist, dass alle Bauoptionen, die neu dabei sind in dem Addon, extra markiert sind und man so weiß, was man alles noch so ausprobieren kann. In der Kategorie Freies Spiel gibt es zehn neue Areale unter anderem Berlin. Neben den beiden Optionen Unsterblichkeit und ob man finanziell abhängig sein will oder nicht, gibt es jetzt noch eine dritte Option. Bei dieser könnt ihr entscheiden, ob bereits alle Tiere und Baumöglichkeiten sofort beim Start des Spiels freigeschaltet sein sollen oder nicht. Auch in dem Addon ist das Problem mit dem teilweise doch nervigem Laden noch vorhanden. Manchmal stockt das Spiel eben auch zwischendurch während des Spielens einfach so, vor allem dann bei mir, wenn ich ein Tier oder ähnliches im Baumenü angewählt habe, um es zu erstellen. Jedoch heißt das ja noch lange nicht, dass dies bei euch auch auftreten muss. Jedenfalls kann es nicht an den Systemanforderungen liegen, denn diese erfüllt mein Computer allesamt. Im Modus Freies Spiel ist es auch so, dass schon ein bisschen vorgebaut worden ist für uns. Da gibt es dann auch schon ein paar Wege, der Haupteingang steht verschlossen schon da und man hat sich etwas dabei gedacht, um dem Spieler beim Aufbauen des Tierparks zu helfen. 19 neue Tierarten und 18 neue Besuchereinrichtungen warten auf uns in Crazy Zoo, vorausgesetzt ich habe mich nicht verzählt. Jedenfalls kann ich euch versichern, dass es eine Menge an Neuerungen gibt. Es gibt sogar die Steuerungsfunktion, ein Tier sterilisieren zu lassen, also wenn es um den Realitätsgrad geht, braucht sich die Platinum- Edition nicht zu verstecken. Wenn also jemand diese Art von Spiel mag, dann wird ihm mittels des Addons nicht so schnell langweilig. Ich habe auch den Eindruck, dass es dem Spieler nun möglich ist und es auch schon automatisch so eingebaut ist, dass eine klein bisschen bessere Atmosphäre nun herrscht, man muss nur auch viel selber dafür tun, aber die neuen Baumöglichkeiten und Attraktionen sollten auf alle Fälle für ein bisschen mehr Lebendigkeit sorgen. Dann gibt es da auch noch das andere Zusatzspiel zu Wildlife Park 2, nämlich "Marine World". Allerdings sage ich dazu nur soviel. Auch in diesem Addon gibt es natürlich wieder einige Dinge mehr, darunter neue Missionen und neue Karten für das Freie Spiel. Auch neue Attraktionen dürfen sicherlich nicht fehlen, das ganze Schema ähnelt eben dem ersten Addon, nur dass es jetzt eben sich um Marine World handelt, wo besonders Rücksicht auf den Bereich des Wassers genommen wird, sprich neue Meeresbewohner zum Beispiel.

    Fazit: Es muss an dieser Stelle betont werden, dass es völlig falsch wäre, meine Wertung für Wildlife Park 2 und damit das Spiel mit Spielen wie Bioshock zu vergleichen. Meine Wertung drückt sozusagen aus, dass das Spiel für eine Zoosimulation wirklich richtig gut und gelungen ist, aber nicht dazu geeignet ist, es mit anderen Spielen zu vergleichen. Wie gesagt, wenn man bedenkt, dass es sich nur um eine Zoosimulation handelt, dann ist das Spiel sehr gut. Warum? Weil es komplex ist und auch Erwachsene daran zu knabbern haben, denn schließlich gibt es viel zu tun, bis man den perfekten Tierpark gebaut hat. Der Realismusgrad ist schön hoch geschraubt worden und das ist auch gut so, handelt es sich doch hierbei um eine Simulation. Die Auswahl an Tieren und Attraktionen ist in der Platinum Edition gigantisch groß und es dauert erst einmal eine Weile, will man wirklich so viel wie nur möglich ausprobieren. Als den größten negativen Punkt würde ich die Leblosigkeit nennen, da ist einfach zu wenig Spritzigkeit in diesem Spiel vorhanden, das wäre auf alle Fälle besser gegangen unter anderem zum Beispiel mit besseren Animationen, dass die Leute nicht immerzu so langsam schlendern. Doch der niedrige Preis für diese Version des Spiels und der unglaubliche Umfang lädt begeisterte Tierfreunde geradezu dazu ein, sich dieses Spiel zuzulegen, denn damit macht man garantiert nicht so viel falsch. Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn man im negativen Sinne völlig überrascht von dem Spiel ist.

    Negative Aspekte:
    virtuelle Zeit vergeht ziemlich schnell, zu leblos, man fühlt sich nicht oft so als wäre man gerade in einem Zoo, eventuelle Ruckler oder längeres Laden, kleinere Grafik- und Animationsfehler

    Positive Aspekte:
    stimmungsvolles Intro und Menü, tolles Tutorial, viele Missionen, komplexer und sehr realistischer Spielablauf, grandiose Kamera, durch die Addons mit dazu unzählige Baumöglichkeiten, Zufriedenheitssystem, nette Grafik und Animationen, Steuerung,

    Infos zur Spielzeit:
    Drummer92 hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Wildlife Park 2

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Drummer92
    9.2
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    10/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Wildlife Park 2
    Wildlife Park 2
    Publisher
    Deep Silver (DE)
    Developer
    B-Alive GmbH (DE)
    Release
    12.05.2006

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1010593
Wildlife Park 2
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http://www.gamezone.de/Wildlife-Park-2-Spiel-42395/Lesertests/Wildlife-Park-2-Wildlife-Park-2-Platinum-Edition-Leser-Test-von-Drummer92-1010593/
15.01.2011
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/04/PCG0606_Wildlife_Park_2_2.jpg
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