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  • Wimbledon Tennis: Unterhaltsames Arcade-Tennis - Leser-Test von sinfortuna

    Wimbledon Tennis: Unterhaltsames Arcade-Tennis - Leser-Test von sinfortuna Sportspiele haben generell einen großen Vorteil gegenüber Vertretern aus einem anderen Genre: sie sind in der Regel (zumindest ansatzweise) schnell verstanden, soll heißen die Steuerung ist schnell erlernt, benötigt nur eine vergleichsweise geringe Eingewöhnungsphase, oftmals ist ein solches Sportmodul auch nur für ein kurzes Anspielen mal so eben zwischendurch gut und nicht selten macht gerade der Multiplayermodus ordentlich Fun und sorgt für eine entsprechend hohe Langzeitmotivation. All dies oder zumindest so ähnlich versprach ich mir auch von "Wimbledon" für den Sega Game Gear und zumindest die meisten meiner Erwartungen wurden schließlich in der Tat erfüllt, ohne dass ich jetzt aber in diesem Fall von einem echten Hit sprechen möchte. Aber immerhin weist dieses Modul für Segas Handheld einige positive Aspekte auf, die es (zumindest für Retro-Fans) auch heute noch interessant machen, schätze ich. Exakt dieses Sportspiel erschien übrigens zuvor für die Master-System-Konsole von Sega, nun sollten aber auch diejenigen unter uns, welche das Game auch unterwegs spielen möchten, auf ihre Kosten kommen, grundsätzlich sicher keine schlechte Idee.

    Auf die Einzelheiten des Tennisspiels an sich möchte ich jetzt aber nicht im Einzelnen zu sprechen kommen, dies würde den Bericht nur sehr unnötig in die Länge ziehen und aller Voraussicht nach für große Langeweile sorgen. Erwähnen möchte ich lediglich, dass hier bei "Wimbledon" für den Game Gear selbstverständlich sämtliche bekannten Schlagvarianten zur Anwendung kommen können, so dass dem Ausüben butterweicher Stoppbälle, einem unterschnittenen Slice, überrissenen Topspin, wuchtigen Überkopfball, eleganten Volley am Netz und natürlich auch hammerharten Aufschlägen im Grunde nichts im Wege stehen sollte. Was die Spielmodi angeht, so sind diese mit der eben schon erwähnten Version für das Master System praktisch deckungsgleich, auch hier dürft Ihr auf Wunsch selbstverständlich ein Freundschaftsspiel gegen einen der Computergegner austragen, wobei diese mit 15 an der Zahl erfreulich zahlreich ausgefallen sind und zudem in der Tat über deutliche Unterschiede in den einzelnen Bereichen, was die Spezialfähigkeiten angeht, verfügen. Der eine ist besonders fix auf den Beinen und demzufolge schnell am Netz, um dort "tödliche" Volleys spielen zu können, dafür ist er aber bei weitem nicht so kräftig und verfügt demnach nicht über derart wuchtige Powerschläge wie beispielsweise der etwas behäbigere Spielertyp, der - wenn er einmal brav an den Ball kommt und zur Ausführung des Schlages etwas mehr Zeit als gewohnt übrig hat - einen echten Kracher loslassen kann, dem die meisten Kontrahenten nur chancenlos hinterher blicken können.

    Mir äußerst angenehm - was übrigens speziell Einsteigern zu empfehlen ist - in Erinnerung geblieben ist der Allrounder-Typ, welcher zwar über keine überragenden Stärken, dafür aber auch nicht über gravierende Schwachpunkte verfügt. Hier merkt Ihr jedenfalls schnell, ob es im Falle eines "schlechten Laufs" an Euch liegt oder nicht. Gegen den Computer empfehle ich persönlich jedenfalls, den spurtstarken Typen zu nehmen, um den Computer mit platziertem Aufschlag und einem schnellem Vorrücken ans Netz ordentlich unter Druck setzen und diesen damit quasi zu Fehlern zwingen zu können. Außerdem - damit es nicht zu schnell langweilig wird - wurde auch der Zweispielermodus berücksichtigt, vorausgesetzt natürlich, dass Ihr über zwei Game Gear und ein entsprechendes Verbindungskabel verfügt. In solch einem Fall steht einem unbeschwerten Tennisduell gegeneinander oder auch zu zweit im Doppel gegen ein Computerteam nichts im Wege. Mir am Liebsten war auf jeden Fall der Turniermodus, der auch den Schwerpunkt dieses Sportspiels bilden dürfte. In diesem ist es uns möglich, Fähigkeitspunkte auf die drei verschiedenen Bereiche Power, Schnelligkeit und Talent zu verteilen, sind wir damit fertig, stürzen wir uns ins Spielgeschehen, neben dem berühmten Wimbledon-Turnier sind des Weiteren auch die drei übrigen drei großen Grand-Slam-Turniere (Frankreich, Australien, USA sprich French-, Australian- und US-Open) mit von der Partie. Nichtsdestotrotz ist dieses Game trotz seines nicht zu verachtenden Unterhaltungswerts nicht gerade langzeitmotivierend, dafür fehlt einfach ein richtiger Karrrieremodus. Gerade bei einem Handheld wie dem Game Gear steht der Solospieler im Mittelpunkt und diesem muss einfach mehr für sein Geld geboten werden.

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Wimbledon Tennis
Wimbledon Tennis: Unterhaltsames Arcade-Tennis - Leser-Test von sinfortuna
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01.12.2005
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