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  • Wing Commander 3: Heart of the Tiger - Klassiker der Weltraumshooter - Leser-Test von CONQUEROR

    Wing Commander 3: Heart of the Tiger - Klassiker der Weltraumshooter - Leser-Test von CONQUEROR Krampfhaft reißen wir den Steuerknüppel unserer Arrow nach hinten, gerade rechtzeitig, denn nur Millisekunden später fetzen blendende Lichtbolzen durch das leere Stück Raum, das eben noch unser Jäger belegte. Gekonnt setzen wir uns hinter den Angreifer und nehmen ihn per Zielcomputer ins Visier. Wenig später schlagen unsere eigenen Salven beim Gegner ein und sorgen für ein Feuerwerk. Mit einem gellenden Schrei vergeht der unliebsame Genosse, während wir uns seinen Kameraden zuwenden. Doch da blinkt die Bedrohungsleuchte auf: Raketenalarm! Schnell hauen wir den Nachbrenner rein, setzen ein paar Täuschkörper ab und machen uns aus dem Staub. Währenddessen thront der gegnerische Träger Majestätisch über dem ganzen...

    Was sich hier wie eine Szene aus Kampfstern Galactica anhört, ist in Wirklichkeit das Weltraum-Actionspiel Wing Commander 3. Die Story: In ferner Zukunft liegt die terranische Konföderation im Krieg mit den Katzenwesen Kilrathi. Blöderweise sind die nicht nur verdammt kriegerisch, sondern auch höchst erfolgreich in ihrer Kriegsführung. Die ganze Chose läuft schon lange nicht mehr so gut, und so bekommen auch sie, Christopher Blair, seines Zeichens hochdekorierter Kampfpilot, bald am eigenen Leibe zu spüren, wozu die Miezen fähig sind. Auf Geheiß des mürrischen Admirals Tolwyn, werden sie auf den altgedienten Träger Victory versetzt, um von nun an Patrouille zu fliegen und ihren Teil zum Kampf beizutragen. Doch dies ist nur der Auftakt zu einer Reihe von Ereignissen, an deren Ende das Schicksal der gesamten Menschheit in ihren Händen liegt...

    Als das erste Spiel überhaupt setzt Wing Commander 3 auf Videosequenzen mit echten Schauspielern. Lange vor C&C geben sich Stars wie Marc Hamill (Luke Skywalker aus Star Wars) und Malcom McDowell ein Stelldichein vor digitalisierten Kulissen. Leider wirken die freilich etwas grob und die Figuren einkopiert, aber damals war die Technik eben noch nicht so weit. Kaum an Bord angekommen begrüßen sie ihren alten Kameraden und übergelaufenen Kilrathi Hobbes. Wie dieses Treffen kommen die Dialoge auf dem Schiff dadurch zustande, dass sie sich auf dem Schiff herumbewegen und bei Möglichkeit auf die Gesprächspartner klicken. Die Victory bietet 3 Decks. Auf dem untersten befinden sich die Hangars und Flugterminals, sowie der Briefingraum, in dem sie vor jeder Mission ihre Einsatzziele erklärt bekommen. Zusätzlich haben sie die Möglichkeit, bei der schönen Mechanikerin Rachel ihre Waffenbestückung und gegebenenfalls das ganze Raumschiff zu wechseln. Auf dem mittleren Deck befindet sich die Bar, die übrigens auch in späteren Wing Commanders eine Zentrale Rolle spielen wird. Hier können sie mit Piloten und anderen Personen plaudern, ein paar Drinks schlürfen oder sich die Abschussstatistik ansehen. Über eine Türe gelangen sie in die Mannschaftsquartiere, in denen sich auch die eine oder andere wichtige Szene abspielen wird. Das letzte und am höchsten gelegene Deck beeinhaltet die Brücke sowie eine Art Aussichtsposten, der bevorzugt für Dialoge unter Piloten genutzt wird. Die Brücke enthält natürlich auch ihren Schiffscaptain, Namens Eisen, der ihnen auch bei der Missionsbesprechung zur Seite steht. Sind sie also genug herumgeschlendert, beginnen sie die Besprechung ihres ersten Einsatzes. Sie können sich hinterher noch einen Flügelmann aussuchen, dann geht's nach einem netten Startvideo direkt in den Weltraum. Hier sollten sie schnellstmöglich starten, um dann den jeweils nächsten Wegpunkt anzufliegen. Meistens geht es darum, das Zielgebiet von Feinden zu säubern, einen Konvoy zu verteidigen oder ein Großkampfschiff zu zerstören. Die verschiedenen Raumer haben auch unterschiedliche Cockpits. Für jede Sorte Einsatz gibt es übrigens einen besonders geeigneten Raumer. Wollen sie hauptsächlich Jäger runterholen, reicht die Hellcat, das Standardmodell. Für Missionen, die mehr Geschwindigkeit erfordern, gibt es den schnellen, jedoch leichter bewaffneten Arrow. Bomber und andere schwere Gegner lassen sich mit der schweren Thunderbolt fachgerecht zerstückeln. Und für Angriffe auf Großkampfschiffe gibt es nichts besseres als den schweren Bomber Longbow. Später haben sie dann Zugriff auf den Experimentalraumer Excalibur, der mit seinem selbstständigen Zielsystem und der Luxusbewaffnung so ziemlich jeden Feindraumer aus dem All bläst. Sie haben neben verschiedenen Laser- und Partikelwaffen auch Raketen an Bord. Generell gilt hier: Je besser das Zielsystem, desto geringer die Durchschlagskraft. Mit einer wärmesuchenden Rakete müssen sie so zwar von hinten auf den Gegner zielen, dafür wird der sich aber auch Hinterher fragen, wo denn sein Heck geblieben ist. Ungelenkte Raketen bilden im Pulk abgefeuert eine gewisse Gefahr für feindliche Großraumer. Die Krönung der Flugkörper ist aber der Torpedo. Dieses massive Geschoss ist so riesig, dass selbst der schwere Bomber nur vier Stück davon tragen kann. Bevor sie die Hölle loslassen, müssen sie aber erst mal elendig lange durch das Feindliche Laserstakkato fliegen, bis der Sprengkopf endlich sein Ziel erfasst hat. Dann aber wird man meist mit einer spektakulären Explosion belohnt. Ihr flugtauglicher Untersatz ist mit einem Radarsystem, einem Funkgerät, einem Autopiloten und einem Energiemanager ausgestattet. Mit letzterem weisen sie bestimmten Schiffssystemen mehr Energie zu, auf Kosten der jeweils anderen. Bei der eben genannten Bomber-Anflugsituation wäre es so vielleicht ratsam, die Schilde zu verstärken, um sicherer Anfliegen zu können.
    Die Schilde sind ein elementarer Bestandteil ihres Schiffs. Sind die erst mal ausgeschaltet, geht jeder Feindtreffer sofort auf die Panzerung, die in der Regel nicht viel aushält. Ist auch die weg, geht's an die internen Systeme. Es ist also gut möglich, dass der Gegner ihnen den Zielcomputer zerdeppert. Kriegen ihre Triebwerke zuviel ab, explodieren sie. Glücklicherweise laden sich ihre Schilde jedoch mit ein wenig Geduld wieder auf.

  • Wing Commander 3: Heart of the Tiger
    Wing Commander 3: Heart of the Tiger
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Origin Systems Inc.
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Wing Commander 3: Heart of the Tiger
Wing Commander 3: Heart of the Tiger - Klassiker der Weltraumshooter - Leser-Test von CONQUEROR
http://www.gamezone.de/Wing-Commander-3-Heart-of-the-Tiger-Spiel-42565/Lesertests/Wing-Commander-3-Heart-of-the-Tiger-Klassiker-der-Weltraumshooter-Leser-Test-von-CONQUEROR-998832/
13.10.2003
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