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  • Without Warning im Gamezone-Test

    Dieses Spiel ist ein Action-Feuerwerk, das von vorne bis hinten nicht zündet und auf ganzer Linie versagt.

    Wie oft schrie die Spielergemeinde in der letzten Zeit nach Abwechslung? Vor allem diejenigen, die mit Egoshootern nicht viel anfangen können oder nicht mehr viel anfangen wollen? Frischer Wind musste her und dafür eignet sich ein lang vernachlässigtes Genre besonders gut: Der Third-Person Shooter. Und damit es nicht nur irgendein Shooter und damit ein weiterer Schubladenkandidat wird, hat sich Capcom was Besonderes ausgedacht: Spiele unter Zeitdruck eine Geschichte aus sechs verschiedenen Perspektiven. Ob und wie das geht, vor allem was genau dahinter steckt, haben wir für euch heraus gefunden.

    Without Warning Without Warning Im Zeitalter der Terroristen ist keine Einrichtung, keine Institution, keine Unternehmen mehr sicher. So dann auch eine Chemiefabrik, die kurzerhand von den bösen Buben eingenommen wird. Nun ist Vorsicht seitens der Regierung geboten, denn jede unüberlegte Handlung könnte den Tod von Tausenden von Menschen zur Folge haben. Und so werden sechs verschiedene Spezialisten zum Einsatz berufen, die sich der Situation annehmen und wieder für Ruhe und Ordnung, aber vor allem für Sicherheit sorgen sollen. Oberstes Ziel der sechs erfahrenen Mannen: Infiltrieren des Chemiewerkes und das Ausschalten des terroristischen Anführers. Ganze 12 virtuelle Stunden gibt das Spiel vor und entscheidet über Sieg oder Niederlage.

    Die Uhr tickt für sechs Schicksale

    Seid ihr erst einmal in alles Nötige eingewiesen, heißt es Ruhe bewahren und sich mit den Fähigkeiten und Aufgaben der jeweiligen Figuren vertraut zu machen. Natürlich erfahrt ihr nicht alles auf einmal, sondern schön Häppchen- bzw. Figurenweise, schließlich soll ja eine gewisse Spannung erhalten bleiben. Damit ihr aber immer zumindest aktuell bleibt, ist dann und wann Funkverkehr zu hören. Dieses Feature sorgt auch dafür, dass sich die Geschichte wie ein dünner roter Faden durchs Spiel zieht. Zwar ändert sich nichts mehr am Grundgerüst, aber es wird zumindest auf diese Art versucht es stabil zu halten.

    Without Warning Without Warning Jeder der sechs spielbaren Charaktere hat andere Aufgaben zu erfüllen und nur im Zusammenspiel habt ihr die Chance, erfolgreich zu sein. Gestartet wird an völlig unterschiedlichen Orten des Chemiewerks, bzw. in dessen Umfeld. Im Reigen derer, die sich als Weltenretter aufspielen dürfen, sind u.a. die Mannen einer Eliteeinheit dabei, sowie ein Kammermann oder auch ein Polizist. Wobei gerade letztere eher zufällig an den Ort des Geschehens gelangt sind und jetzt zusehen müssen, wie sie da am Besten wieder raus kommen. In erster Linie aber haben alle sechs Leute eins gemeinsam: Schieße die Terroristen über den Haufen und befreie die Geiseln, die ihr überall auf dem Gelände antreffen werdet. Um dem Ganzen aber ein wenig mehr Pfeffer zu geben, hat jedes Level bzw. jeder Abschnitt eine primäre Aufgabe. Zu Beginn des jeweiligen Bereiches wird der Auftrag erläutert (kann auch jederzeit wieder abgerufen werden), der für das kommende Level relevant ist. In sich kombiniert sieht das nun schon etwas besser aus. Leider sind die Ziele aber alles andere als herausfordernd, muss man doch in erster Linie Schalter finden und betätigen, Bomben entschärfen oder vorgegebene Rätsel lösen. Bei den Rätseln sollte man allerdings nicht zu viel erwarten, da es sich um durchschnittliche Kost handelt. Einzig die Optik ist hierbei witzig: Die Kamera macht einen netten Schwenk und man befindet sich z.B. in einem Zahlenschloss, dass geknackt werden soll. Zu all diesen Tätigkeiten gesellt sich auch noch das Suchen und Finden von Informationen dazu. Dient es doch immerhin dem Aufspüren des Oberfieslings, der ja von euch ausgeschaltet werden soll.

    Bäumchen, Bäumchen wechsle Dich

    Without Warning Without Warning Auch wenn eure spielbaren Protagonisten ein gemeinsames Ziel haben, sind sie in ihren Fähigkeiten so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Gut, am Ende nicht wirklich und man will euch das auch nur Glauben machen, aber immerhin gibt es doch so 2-3 Punkte, da sind sie wirklich nicht gleich. Und das sind genau die Punkte, die auch wichtig für das Spiel sind. Man nehme z.B. den Captain, der ein absoluter Könner im Umgang mit dem Scharfschützengewehr ist. Dem aber noch nicht genug, befreit er für sein Leben gern Geiseln. Natürlich sind auch die weiteren fünf Gefolgsleute dafür geeignet, aber keiner macht das eben so gut wie der Captain. Anders hingegen ist der einfache Söldner, dessen Motto wohl am Besten mit "ab durch die Mitte ohne Verluste" beschrieben ist. Ausgestattet mit der Shotgun, holzt er alles über den Haufen, was sich nicht binnen einer Millisekunde als Freund ausgewiesen hat. Schließlich besuchen wir noch den Polizisten, der mit einer Baretta ausgestattet, tut was er kann. Und wenn man es richtig macht, leistet er sogar einen verdammt wichtigen und guten Beitrag.

    Without Warning Without Warning Wer jetzt denkt, dass man hieraus ein hervorragendes Gameplay basteln kann, der hat damit grundsätzlich mal Recht. Leider funktioniert es aber nur in der Theorie so - das Spiel bestimmt uns nämlich, wann wir wie mit welchem Haudegen gegen die Bösewichter vorgehen. Somit hat man hier ganz sicher einen ganz wichtigen Punkt verschenkt, denn gerade im Zusammenstellen und Einsetzen der Hauptakteure aufgrund ihrer Fertigkeiten macht doch einen gewissen Reiz aus. Wenn man aber im Vorfeld schon weiß, dass gleich der Captain wieder die Geisel befreit und der Söldner ihnen den Weg frei ballert, nimmt man hiermit viel Wind aus den Segeln oder anders ausgedrückt: Dem Spieler den Spaß an der Sache. Aber wenn das System einen schon nicht so lässt wie man gerne würde, nutzt man wenigstens die kleinen Annehmlichkeiten, die "Without Warning" parat hält. So kann man wenigstens seine Umgebung ein wenig mit einbinden und sich das Terroristen vom Leib halten oft sehr einfach machen. Chemiewerk sei Dank, tummeln sich auf dem Gelände gerne und oft explosive Fässer und Tonnen, die geradezu einladend für unsere Wumme sind. Ein kurzes Zielen, Schuss und Kawumm - Terroristen eliminiert. Aber bitte immer hübsch drauf Acht geben, dass nicht zufällig ein paar Geiseln in der Nähe des Explosionsbottichs sind - das wäre schlecht fürs Ergebnis. Solltet ihr mal vor dem Problem stehen, keine Munition mehr zu haben, folgt "Without Warning" dem klassischen Prinzip von Jäger und Sammler. Finde und hebe auf, lautet die Devise und da die Gegner gern und oft was verlieren, und auch so viel in den Level verteilt rum liegt, sollte es nie an Munitionsnachschub mangeln. Wenn doch, oder aber ihr seid wohl eher gerade in der misslichen Lage nachladen zu müssen, dann haut dem Widersacher einfach den Gewehrkolben in die Schnüss - dann gibt er auch Ruhe und ihr könnt in Ruhe wieder euer Waffe bestücken. Gleiches gilt im übrigen auch für Medikits, die ihr überall in den jeweiligen Abschnitten findet werden.

    Was hat man sich dabei nur gedacht?

    Without Warning Without Warning Hat sich bis hier hin alles noch ansatzweise gut angehört, hört es hier definitiv nun auf. "Without Warining" bringt den Spieler mal wieder in die Situation des Gefühls der Verzweiflung, vor allem dann, wenn man die Optik genauer unter die Lupe nimmt. Daher am Besten alles mit Humor nehmen, immer dran denken, dass nichts so heiß gegessen wird wie es gekocht wurde und dann kann man mit viel Toleranz über einiges hinwegsehen - zumindest beim ersten Versuch. Generell halten wir mal fest, dass die Umgebungen für ihre Zwecke und gemessen dem Ort gerade noch so haarscharf brauchbar daher kommen. Sicherlich hätte dem einen oder anderen Bereich ein wenig mehr Feinschliff und ein bisschen mehr Textur gut getan, aber man will ja nicht kleinlich sein. Schaut man allerdings genauer hin, sieht man leider, wie trist, grau und matschig alles ist. Klar ist ein Chemiewerk kein Vergnügungspark - aber was bitte spricht denn z.B. gegen ein paar Details mehr, ein paar Farbstufen mehr oder einfach nur ein bisschen Interaktivität beim Umfeld? Schön, man kann kleine Sprengfässchen in die Luft fliegen lassen, aber dann wird es auch schon ziemlich eng. Und wenn wir schon dabei sind, machen wir gleich weiter mit den Effekten, die normal aus einer solchen Handlung - sprich Explosion - entstehen. Ja klar, es böllert und man sieht das es böllert, aber hey, das habt ihr alle schon mal besser gesehen. Gut, man soll sich nicht an Kleinigkeiten aufhängen und so lässt man hier am Besten Gnade vor Recht ergehen, allein seiner eigenen Gesundheit zu Liebe.

  • Without Warning
    Without Warning
    Developer
    Capcom
    Release
    27.10.2005

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Without Warning
Without Warning im Gamezone-Test
Dieses Spiel ist ein Action-Feuerwerk, das von vorne bis hinten nicht zündet und auf ganzer Linie versagt.
http://www.gamezone.de/Without-Warning-Spiel-42702/Tests/Without-Warning-im-Gamezone-Test-990526/
17.11.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/11/6494wow_ps2_2109_022.jpg
tests