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  • Wolfenstein (dt.) im Gamezone-Test

    Das unkomplizierte Gameplay wird von einem trashigen Szenario begleitet, welches nach wie vor typisch für Wolfenstein ist.

    Im Jahr 2001 erschien zuletzt Return to Castle Wolfenstein für den PC (Konsolen folgten später), das trotz seiner USK-16-Freigabe auf dem Index landete. Nun ist Wolfenstein wieder da, und dank der neuen Gesetze wird es das erste Spiel der Serie sein, das nicht indiziert wird.

    B. J. Blazkowicz is back

    Wolfenstein (dt.) Wolfenstein (dt.) Im Prinzip kann man die Story in Wolfenstein getrost bei Seite legen, da es nur darum geht, die Nazis, in der deutschen Version sind es die Wölfe, am Einsatz einer Supperwaffe zu hindern. Dazu begeben wir uns in das beschauliche Städtchen Isenstadt, das von den Wölfen, oder auch Nazis, terrorisiert wird. Hat man sich dem Widerstand angeschlossen, muss man schon die ersten Aufträge erfüllen. Wolfenstein zeigt sich im Gameplay dabei recht simpel, da weder Gegner-KI noch das Missions-Design besonders stark ausgefeilt sind. Man kämpft sich durch die heranstürmenden Horden, bis uns der erstaunlich gut funktionierende Kompass ans Missionsziel dirigiert. Für Abwechslung sorgen einige Abschnitte, bei denen man sich an ein stationäres MG oder einen Geschützturm klemmt, oder die recht seltenen Bosskämpfe, die den einen oder anderen dicken Brocken bereit halten. Zu den Gegnern zählen neben den üblichen Soldaten auch stark gepanzerte Kämpfer mit Partikelkanonen, Zombie-Nazis oder andere, herangezüchtete Monster.

    Wolfenstein spielt zwar während des Zweiten Weltkrieges, dennoch wird man eher an ein SciFi-Szenario erinnert, da die Bösewichte allerlei futuristische Waffen und Energieschilde benutzen. Doch auch wir können neben der üblichen MP40 auf eine Tesla-Kanone und anders Gerät zurückgreifen. Und um die typischen Wolfenstein-Atmosphäre zu erhalten, kämpfen wir uns durch düstere Kanalisationen, ein Krankenhaus, in dem blutige Experimente durchgeführt werden, unterirdische Militär-Einrichtungen oder einen riesigen Zeppelin. Obwohl die unkomplizierte Action überaus viel Spaß macht, ist der Ego Shooter bisher ein recht gewöhnlicher Genre-Vertreter, doch zum Glück hat Raven Software einige Elemente in den Einsatz gegen die Wölfe geworfen, die den Titel zumindest etwas von der Konkurrenz abheben.

    Unter dem Schleier ist gut munkeln

    Wolfenstein (dt.) Wolfenstein (dt.) Der gute B. J. Blazkowicz kann nämlich auf vier so genannte Schleier-Kräfte zurückgreifen, die im Laufe des Spiels freigeschaltet werden. Da kann man von Glück reden, dass die Nazis, oder auch Wölfe, interdimensionale Experimente zum Zweck der Welteroberung anstellen, denn ohne diesen Umstand könnte man kein schützenden Energieschild einsetzen oder die Zeit verlangsamen. Darüber hinaus ist es erlaubt mit einer äußerst nützlichen Kraft durch Deckungen zu schießen. Weiterhin können wir in eine Art Zwischendimension wechseln, in der man (getarnte) Feinde besser erkennen kann, ebenso wie zahlreiche Geheimnisse. An speziell markierten Stellen darf man sogar durch feste Materie laufen. Um die Energieleiste für die Kräfte wieder aufzufüllen, muss man sich kurz an eine entsprechende Quelle stellen, die überall in den Leveln verteilt sind. Ab und zu begegnet man Störgeräten, die den Einsatz der Schleierkräfte verhindern. Dabei färbt sich der Bildschirm grau, weswegen man den Übeltäter schnell finden sollte.

    Wolfenstein (dt.) Wolfenstein (dt.) Für jede absolvierte Mission bekommt man Geld. Ebenso lassen sich Geldsäcke überall in den Straßen von Isenstadt und während der Aufträge finden. Geht man mit dem Betrag zu einem Schwarzhändler, lassen sich damit die Waffen und Schleierkräfte nach und nach verbessern. So kann man beispielsweise die Magazin-Kapazität, die Durchschlagskraft oder die Präzision der einzelnen Schießprügel optimieren. Dadurch kommt ein kleines Rollenspiel-Element zum Einsatz, das für etwas Motivation sorgt. Obwohl die einzelnen Mission streng linear aufgebaut sind, hat man Wolfenstein in einer kleinen, frei begehbaren Welt, Isenstadt, angelegt, die in drei Abschnitte aufgeteilt ist. Hier findet man zwei wichtige Arbeitgeber, die uns mit den Story-Einsätzen versorgen, sowie eine Hand voll Neben-Quests, die man nicht unbedingt absolvieren muss.

    Wolfenstein (dt.) Wolfenstein (dt.) Das Open-World-Szenario ist allerdings derart eingeschränkt, das man sich das Ganze auch hätte sparen können, vor allem weil man sich stets mühselig durch ständig respawnende Feinde schlagen muss, um zu dem auf der Karte markierten Punkt zu gelangen. Nervig sind auch die vielen Ladezeiten, die man auf dem Weg dorthin erleiden muss. Und kaum wurde ein Abschnitt neu geladen, stehen die Deutschen wieder an Ort und Stelle. Hätte man sich diesem pseudo-non-linearen Thema entledigt, wäre es dem Spielfluss durchaus zu Gute gekommen. Die eigentlichen Missionen bieten hingen wieder das gewohnte Vorgehen in einem abgegrenzten Areal, bei dem man sich keine Sorgen um den Respawn von Gegnern machen muss. Sammelfreunde werden allerdings voll auf ihre Kosten kommen, da man im Verlauf des Spiels nicht nur Geld, sondern auch zahlreiche Geheimdokumente und Bücher finden kann, die mehr oder weniger gut versteckt sind. Diese schalten nicht nur neue Verbesserungen frei, sondern geben auch einen Einblick in kleinere Details der Story.

    Für das gewöhnliche Durchspielen wird man etwa 10 Stunden benötigen. Wer jedoch alle Gegenstände finden will, muss 1-2 Stunden drauflegen. Ansonsten zeigt sich Wolfenstein recht einsteigerfreundlich, zumindest im leichtesten Schwierigkeitsgrad. Hier muss man kurz in Deckung gehen, um sich vom Beschuss zu erholen, während man im härtesten Modus nach wenigen Treffern den Löffel abgibt. So klassisch das Gameplay auch ist, auf Medi-Packs muss leider verzichtet werden, dafür trägt man das komplette Waffenarsenal mit sich herum. Enttäuschend ist leider auch der Mehrspieler, der nur drei Modi und drei Klassen bietet. Neben dem üblichen Team-Deathmatch muss man auf insgesamt acht Karten ein wenig zerstören und verteidigen. Ingesamt wird bei der Konkurrenz viel mehr geboten. Da ist es schon ärgerlich, dass ein sehr großer Teil der Erfolge/Trophäen im Multiplayer erlangt werden muss.

  • Wolfenstein (dt.)
    Wolfenstein (dt.)
    Developer
    Raven Software
    Release
    19.08.2009

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992344
Wolfenstein (dt.)
Wolfenstein (dt.) im Gamezone-Test
Das unkomplizierte Gameplay wird von einem trashigen Szenario begleitet, welches nach wie vor typisch für Wolfenstein ist.
http://www.gamezone.de/Wolfenstein-dt-Spiel-42791/Tests/Wolfenstein-dt-im-Gamezone-Test-992344/
01.09.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/09/wolfenstein_screen_05_120531143352.jpg
tests