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  • World Rally Championship: Kinderleicht zum Sieg - Leser-Test von sinfortuna

    World Rally Championship: Kinderleicht zum Sieg - Leser-Test von sinfortuna "Word Rally Championship" für die Sony Playstation 2 erschien zum Jahreswechsel 2001/2002, ich kann mich deswegen noch so gut daran erinnern, da ich bezüglich guter Rallye-Simulation seinerzeit total ausgehungert war, der erste Teil von Colin McRae für die PS 2 war beispielsweise noch längst nicht in Sicht. "WRC" war somit ein echter Lückenbüßer, womit ich jetzt aber nicht sagen möchte, dass dieses Rallye-Spektakel allzu bieder oder gar wenig berauschend sei, doch an die Klasse späterer Teile eben von "Colin McRae" und auch "Virtua Rally 3" kann es noch nicht einmal ansatzweise heranreichen. Nichtsdestotrotz haben wir es mit einem schnörkellosen Rallyespiel zu tun, bei dem ein schneller Einstieg durchaus möglich ist. Überhaupt ist "WRC" in meinen Augen sehr einsteigerfreundlich ausgefallen, sogar eine Spur zuviel um ehrlich zu sein, den Schwierigkeitsgrad würde ich jedenfalls als "leicht" und demzufolge zu niedrig einstufen, was sich negativ im Hinblick auf die Langzeitmotivation auswirken dürfte, schätze ich. Anfängern und Gelegenheitsspielern mag dies ganz recht sein, ich fand es nur eben nicht ganz so doll.

    Sony selbst zeichnet sich für dieses Rallyespiel verantwortlich und brachte hiermit das erste Rallyespektakel überhaupt für seine 128-Bit-Konsole auf den Markt. Einsam drehen wir in "WRC" unsere Runden, wie es bei ernsthaften Rallyesimulationen so üblich ist, sind keine CPU-Fahrer gleichzeitig unterwegs, sondern einzig und allein die erbarmungslos tickende Uhr unser Feind. Dies hat immerhin den eindeutigen Vorteil, dass wir nicht abgelenkt werden und uns voll und ganz auf die Rennstrecke bzw. deren oft tückischen Verlauf konzentrieren können. Damit wir nicht von der Strecke abkommen, klärt uns unser Co-Pilot in der Regel frühzeitig darüber auf, was uns als Nächstes erwartet, speziell was die kurz bevorstehenden Kurven, Steigungen oder sonstige Hindernisse angeht. Selbstverständlich nehmen wir an einer ordentlichen Rallye-Weltmeisterschaft teil, wobei wir in insgesamt vierzehn Rennen unter Beweis stellen können, aus welchem Holz wir geschnitzt sind. Traditionsgemäß sind wir sowohl auf den staubigen Straßen Australiens und Neuseelands unterwegs, brausen durch das tiefverschneite und eisig kalte Schweden, schwitzen uns unter der glühend heißen Sonne Kenias fast schon wahnsinnig, kämpfen uns durch das regnerische Großbritannien und machen natürlich auch eine kleine Stippvisite in Monte Carlo, so wie es sich für einen anständigen Rallyefahrer und selbstverständlich auch angehenden Rallyeweltmeister auch gehört.

    Damit wir nicht allzu früh "blöd aus der Wäsche gucken", beschäftigen wir uns vor Beginn eines jeden Rennens mit den individuellen Begebenheiten auf und abseits der Strecke, beobachten die Wetterverhältnisse, sehen uns den jeweiligen Bodenbelag an und entscheiden uns schließlich für die Einstellungen an unserem Auto. Jedes Rennen - also eine Länderrallye - besteht aus fünf einzelnen Etappen, welche nacheinander absolviert werden. Besondere Bedeutung hat hier die richtige Reifenwahl inne, darüber hinaus natürlich auch die Sensitivität der Federung, Lenkung und Bremsstärke sowie die Übersetzung zwischen den einzelnen Gängen bzw. die Einstellung des Getriebes. Mag das ein oder andere auch Geschmackssache sein, so gibt es manche Dinge, die keinen "Faux-pas" erlauben, speziell bei der Reifenwahl und Einstellung der Federung ist höchste Vorsicht geboten. Wie eingangs schon erwähnt, wird es uns hier zu meinem persönlichen Bedauern aber leider viel zu einfach gemacht, zu schnell konnte ich die ersten Erfolge verbuchen, zu wenig musste ich mich insgesamt anstrengen, als dass ich über alle Maßen motiviert oder gar fasziniert worden wäre. Das Auto schafft ohne größere Anstrengung Eurerseits auch die schwierigsten Kurven bei vergleichsweise hohem Tempo, fast wie von Geisterhand fahrt Ihr nicht selten fast schon mit Vollgas auf der Ideallinie. Zwar können wir uns des Weiteren im Zeitfahren üben und zur Gewöhnung am Anfang im Einzelrennen versuchen, doch langfristig gesehen ist dies nur nettes Beiwerk, keinesfalls mehr und schon gar nicht ein ausgewachsener Modus. Der Challenge-Modus, der auf Wunsch die Ergebnisse im Internet festhält, ist zwar grundsätzlich ganz nett, doch ersetzen bzw. ausmerzen kann er den obengenannten Makel leider auch nicht. Nicht zuletzt der wenig begeisternde Mehrspielermodus sorgt dafür, dass dieses Game eben doch nur leicht überdurchschnittlich gut ist, in jenem könnt Ihr zwar brav im Splitscreen-Modus sowohl auf den normalen als auch später Spezialstrecken Eure Runden drehen, doch irgendwie will der Funken auch dort nie so richtig überspringen.

  • World Rally Championship
    World Rally Championship
    Developer
    Evolution Studios
    Release
    27.11.2001
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World Rally Championship
World Rally Championship: Kinderleicht zum Sieg - Leser-Test von sinfortuna
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19.01.2006
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