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  • World War Zero: Das Remake zu Iron Storm - Leser-Test von BigJim

    World War Zero: Das Remake zu Iron Storm  - Leser-Test von BigJim "Es gibt nichts Naiveres, als an den Patriotismus des Kapitals zu glauben. Kapitalisten können vielleicht patriotisch sein, das Kapital aber nicht."
    (Victor Cambon)

    Der vor sechs Jahren veröffentlichte Shooter Iron Storm erhielt seinerzeit überwiegend negative Kritiken. Bemängelt wurden neben diversen Bugs, grafischen Schwächen und einer etwas schwammigen Steuerung vor allem der allgemein hohe Schwierigkeitsgrad, der bei vielen Spielern für Frust sorgte. Als "Das Spiel der 1.000 Tode" blieb der Titel somit Hardcore-Zockern vorbehalten. Die breite Masse konnte mit dem Shooter herzlich wenig anfangen, was dazu führte, dass er nach seiner Veröffentlichung Ende 2002 schnell wieder in der Versenkung verschwand. World War Zero ist das Remake zu Iron Storm. Anfangs erschien diese technisch überarbeitete, mit einigen - auch inhaltlichen - Änderungen versehene "Neuauflage" für die PlayStation 2, etwas später auch für Computer, was nicht überraschen dürfte, da Iron Storm ja ursprünglich exklusiv für PC auf den Markt kam.

    Wie Iron Storm ist World War Zero ein ungewöhnlicher Shooter, denn es gehört so ziemlich zum einzigen Game seiner Art, welches vor dem Hintergrund des Ersten Weltkrieges spielt. Wer aber jetzt bei Weltkrieg Nummer 1 womöglich an den Zeitraum zwischen 1914-1918 denkt, der irrt. Wie im umstrittenen Vorgänger Iron Storm hält nämlich der Krieg auch in World War Zero im Jahre 1964 noch an. Die russische Oktoberrevolution 1917 hat den Lauf der Geschichte nicht nennenswert beeinflussen können. Ein gewisser Baron Ugenberg - so die Story des Spiels - hat die Bolschewisten vernichtend geschlagen und träumt seither von der Schaffung eines russisch-mongolischen Welt-Reiches. Natürlich unter seiner Führung.

    Mittlerweile haben sich die Fronten dieses unaufhörlichen Ersten Weltkrieges bis nach Deutschland hinein verschoben. Doch es sind nicht nur Ugenbergs größenwahnsinnige Ambitionen, sondern auch handfeste wirtschaftliche Interessen, die den Krieg am Laufen halten. Immerhin verdienen einige Leute an den Waffen sehr gut, haben folglich überhaupt kein Interesse daran, dass das Töten aufhört. Die Aktien steigen nur, wenn der Krieg boomt. Und dazu muss er weitergehen. Ugenberg selbst hat im Berliner Reichstag Quartier bezogen. Hier - weitab von den militärischen Außenposten - gibt sich der Baron der Meditation hin, verfolgt seine Börsengewinne und lässt seine künftigen Eroberungspläne reifen. Selbstverständlich formiert sich Widerstand gegen Ugenberg, der noch wächst, als sich herausstellt, dass der Baron offenbar bald im Besitz von Atomwaffen ist. Der Spieler übernimmt die Rolle von Leutnant James Anderson. Dieser gehört den Widerstandskreisen an. Sein Ziel: Baron Ugenberg zu töten, den Wahnsinnigen zu stoppen - und damit endlich den Weltkrieg zu beenden, der nun schon 50 Jahre dauert.

    Schon während der ersten Spielminuten werden Unterschiede zwischen World War Zero und dem Vorläufer Iron Storm deutlich. Auf diverse Zwischensequenzen wurde verzichtet, es geht gleich ab in den Kampf und wir können den Helden nur noch aus der Ego-Perspektive lenken (in Iron Storm konnte man - ähnlich wie in Operation Flashpoint - alternativ auch in die 3rd-person-Ansicht umschalten). Die relativ ausgiebigen Touren in den Schützengräben wurden ebenfalls reduziert. Das Szenario blieb unverändert. Die Frontlinien ähneln immer noch den Grabenstellungen, wie sie typisch für den Stellungskrieg waren. Die Atmosphäre - bereits ein Pluspunkt bei Iron Storm - wirkt bei all den Unterständen und Bunkern äußerst bedrohlich. Die Optik in World War Zero fällt jetzt "farbenfroher" aus, was nur bedingt als Fortschritt zu werten ist, da die für Iron Storm bestimmenden Braun- und Grautöne der Darstellung von Krieg, Tod und Zerstörung durchaus zuträglich waren. Die Soldaten und deren Waffen weisen gewisse Ähnlichkeiten mit denen des Ersten Weltkrieges auf, wurden aber um die "mongolische Komponente" - zu erkennen an den schwer zu definierenden Fantasy-Uniformen - erweitert.

  • World War Zero
    World War Zero
    Publisher
    Reef Entertainment
    Developer
    Rebellion
    Release
    10.12.2005
    Leserwertung
     
    Meine Wertung

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World War Zero
World War Zero: Das Remake zu Iron Storm - Leser-Test von BigJim
http://www.gamezone.de/World-War-Zero-Spiel-43024/Lesertests/World-War-Zero-Das-Remake-zu-Iron-Storm-Leser-Test-von-BigJim-1007996/
30.11.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/12/51zftsbj6klss500_0_.jpg
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