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  • Prince of Qin – Neues Interview

    Prince of Qin – Neues Interview Nachdem das Echtzeitstrategiespiel “Dragon Throne” vor einiger Zeit veröffentlicht wurde können sich die Leute vom chinesischen Entwicklerteam Object Software auf ihre nächsten Projekte konzentrieren und dazu gehört auch das PC-Rollenspiel „Prince of Qin“, das vor gar nicht allzu langer Zeit vom bekannten Publisher Strategy First angekündigt wurde. Passend dazu wurden ja auch schon ein paar Informationen veröffentlicht, aber in einem mehr als ausführlichen Interview wurden jetzt noch zahlreiche weitere Details verraten. Im dreiseitigen Text werden unzählige Themen wie etwa die historischen Hintergründe, die unterschiedlichen Helden und die Ausrüstungsgegenstände angesprochen.
    Prince of Qin ist ein actionreiches Spiel mit vielen Echtzeitkämpfen, aber in gewisser Weise erinnert es auch an komplexere Rollenspiele wie etwa Bladur's Gate, weil man unter anderem eine kleine Gruppe (also eine Party) steuert. Eine Besonderheit ist aber das Szenario, denn Prince of Qin basiert eben nicht auf dem vor allem in den USA und auch in Europa bekannten Dungeons&Dragons-Regelwerk oder anderen berühmten Systemen. Es orientiert sich stattdessen an der alten chinesischen Lehre von den fünf Elementen Feuer, Wasser, Erde, Luft sowie Metall. Das Prinzip wird in einem späteren Textabschnitt auch noch sehr ausführlich erklärt. Darüber hinaus kann man unter anderem eigene Waffen herstellen und Gegenstände können durch das Einsetzen von Edelsteinen verbessert werden.
    Der historische Hintergrund soll sowohl die westlichen Spieler als auch die Menschen in China ansprechen und die Entwickler haben deshalb die Periode der Qin-Dynastie ausgewählt. In dieser Zeit wurden nämlich zum Beispiel weite Teile der berühmten „Großen Mauer errichtet und in der Grabkammer des ersten Qin-Kaisers findet man die bekannten Terracotta-Soldaten. In China gehört dieser Kaiser außerdem zu den bekanntesten historischen Persönlichkeiten, weil er das Land nach einer Krise vereint, das Regierungssystem reformiert und verschiedene Dinge wie etwa die Sprache oder Maßeinheiten standardisiert hat. Prince of Qin konzentriert sich auf die Zeit zwischen 210 und 207 vor Christus. Die Entwickler finden dass dieses Szenario besonders gut für ein actionreiches Rollenspiel geeignet ist, denn im Land gab es damals unter anderem einen Bauernaufstand und diverse andere Unruhen.
    Der Held der Geschichte ist bekanntlich der namensgebende Prinz, der Sohn des ersten Qin-Kaisers und gleichzeitig der Thronfolger. Der Fu Su genannte Prinz gehörte zu den weniger Leute die es wagten gegen die teilweise viel zu strengen Regeln des Landes vorzugehen und dabei wurden vor allem Bücherverbrennungen kritisiert. Ein gewöhnlicher Minister wäre dafür sofort exekutiert worden, aber Fu Su ist nun mal der Prinz und er wird nur dazu verdonnert im Norden mit seiner Armee gegen die Hunnen zu kämpfen (und er muss den Bau der Mauer überwachen). Dort feiert er schnell die ersten Erfolge und Fu Su wird ziemlich beliebt. Das gefällt vielen Leuten gar nicht gut und nach dem Tod seines Vaters soll er deshalb ausgeschaltet werden. Im Jahr 210 vor Christus wird er dazu aufgefordert Selbstmord zu begehen. In der Realität gehorcht Fu Su, aber im Spiel ist alles ganz anders und er macht sich auf die Suche nach den Leuten, die für die ganze Sache verantwortlich sind. Mittlerweile hat er nämlich herausgefunden, dass das passende Dokument (angeblich ein kaiserliches Edikt) eine dreiste Fälschung ist. Im Text werde dann noch ein paar zusätzliche wichtige Charaktere aufgezählt, die zumindest den chinesischen Spielern bekannt vorkommen dürften.
    Die spielbaren Helden sind schon fertig generiert wenn sie sich der Gruppe anschließen, aber man kann ihre Fähigkeiten im späteren Spielverlauf verbessern. Bei einem Levelaufstieg werden so die typischen Attribut- und Skill-Punkte verteilt.
    In Prince of Qin werden fünf Charakterklassen unterschieden: „Muskelmann“ (der sonst wohl einfach Krieger genannt würde), Paladin, Meuchelmörder, Zauberer und Hexe. Im gesamten Spiel findet man immer wieder neue Helden aus den verschiedenen Kategorien und jede Berufsgruppe hat natürlich besondere Fähigkeiten. Paladine könne zum Beispiel neue Waffen herstellen und alte reparieren, Muskelmänner zähmen wilde Tiere, Meuchelmörder sind die besten Diebe und Fallensteller, während Zauberer und Hexen wie nicht anders zu erwarten magische Fähigkeiten einsetzen können. Jede Figur hat außerdem eigene Waffen oder Gegenstände und Paladine sind so zum Beispiel die einzigen Kämpfer die Schild benutzen können.
    In den Kämpfen geht es wohl vor allem um die genretypischen Mausklicks und man kann bis zu fünf Charaktere gleichzeitig kontrollieren. Dank der Pausentaste kann das Spiel jederzeit unterbrochen werden. Die Helden können unter anderem die jeweilige Situation oder die Umgebung ausnutzen um die Feinde in eine Falle zu locken.
    Im alten China spielte die Philosophie rund um die verschiedenen Elemente eine wichtige Rolle und in Prince of Qin wird das bei den Waffen, beim Inventar und bei den Attributen deutlich. Jedes Element wird von einem anderen unterstützt, während ein weiteres negative Auswirkungen mit sich bringt. Verschiedene Kleidungsstücke die den einzelnen Elementen zugeordnet sind sorgen dafür, dass die Fähigkeiten von Waffen oder Rüstungen aktiviert werden. Eine Erd-Halskette kann so beispielsweise dafür sorgen dass ein Metall-Helm seine Wirkung entfaltet. Weitere Beispiele werden im Text genannt. Die Feinde haben jeweils auch bestimmte Schwächen und man sollte deshalb Waffen mit den geeigneten Elementen einsetzen.
    Wenn man Tiere besiegt kann man aus den Häuten, Zähnen und anderen Teilen möglicherweise neue Waffen bauen und dabei wird unter anderem die Geschicklichkeit des Helden berücksichtigt. Sämtliche Ausrüstungsgegenstände wurden historischen Vorlagen aus der Antike nachempfunden und die meisten Elemente dürften den westlichen Spielern noch nie begegnet sein. Man kann außerdem seltene und einzigartige Gegenstände finden.
    Neben menschlichen Gegnern (z.B. Hunnen, Rebellen oder Zauberern) muss man auch diverse Monster besiegen, die aus der östlichen Mythologie stammen. Zwei Kreaturen werden auch noch genauer beschrieben.
    Im Text werden außerdem noch einige andere Themen wie etwa der Multiplayermode, der Realismus und die Tricks der Helden angesprochen. Diesmal wurden leider keine neuen Screenshots veröffentlicht. Ein paar ältere Bilder und allgemeine Informationen findet man auf der passenden Produktseite des Publishers (dort wird übrigens der Herbst als Releasezeitraum genannt): http://www.strategyfirst.com/games/GameInfo.asp?sLanguageCode=EN&iGameID=37&sSection=Overview

    Ceilans Meinung:
    Das Interview ist wirklich sehr ausführlich und mehr als informativ. Darin findet man zum Beispiel eben noch zusätzliche Angaben zu den geschichtlichen Ereignissen und zum eigentlichen Spiel. Bis jetzt habe ich eigentlich immer gedacht „na toll, Diablo in China“, aber Prince of Qin hat wohl durchaus einige interessante eigene Ideen zu bieten. Das Szenario ist auf jeden Fall recht ungewöhnlich und die Idee mit den fünf Elementen und den damit verbundenen Gameplay-Besonderheiten ist nicht schlecht. Interessierte Rollenspielfans sollten sich ruhig mal das komplette Interview durchlesen.

    Quelle: www.gamersclick.com

  • World of Qin - Siegel der Verdamnis
    World of Qin - Siegel der Verdamnis
    Publisher
    bhv Software GmbH & Co. KG (DE)
    Developer
    Object Software
    Release
    01.2006
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

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World of Qin - Siegel der Verdamnis
Prince of Qin – Neues Interview
http://www.gamezone.de/World-of-Qin-Siegel-der-Verdamnis-Spiel-15906/News/Prince-of-Qin-und-8211-Neues-Interview-897858/
03.05.2002
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/05/PofQ-Scn0039.jpg
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