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  • X 3: Reunion - Trade, Fight, Build, Think - Leser-Test von Superjojo

    X 3: Reunion - Trade, Fight, Build, Think - Leser-Test von Superjojo Wirtschaftssimulationen sind ja ein Genre für sich: Während der Durchschnittszocker ob der komplizierten Spielabläufe und der verwirrenden Tabellen und Daten meist relativ schnell das Handtuch wirft und ehr leichtere Kost bevorzugt, kommt der typische Hobbytycoon bei der Errichtung eines eigenen Imperiums erst so richtig in Fahrt und legt dabei Realismus und Handlungsfreiheit als Maßstäbe an. Möglicherweise gibt es für genau diese Zocker nun einen neuen, hell strahlenden Stern am Genrehimmel: X³ Reunion. Hierbei schlüpft der Spieler in die Rolle eines kleinen, aber ehrgeizigen Weltraumpiloten, der sich durch Handel, Bau und Kampf vom No-Name-Einzelkämpfer zum Herrscher über ganze Flotten von Raumschiffen und riesige Fabrikkomplexe hocharbeiten will. Doch kann der dritte Teil der beliebten X-Saga endlich die Kinderkrankheiten der beiden Vorgänger ablegen und das gewaltige Potential, das in ihm steckt, entfalten?

    "Trade, Fight, Build, Think"
    So beschreibt der Entwickler Egosoft auf der Verpackung von X³ kurz, aber sehr treffend, worum es in X³ geht: Der Spieler schlüpft zu Beginn des Spiels in die Rolle eines kleinen, unbekannten und armen Piloten, dessen Ziel es ist, sich in einer rauen und umkämpften Galaxis durch Handel, Piraterie, Kurierdienste, Gesetzeshüterei oder einer vieler weiterer Möglichkeiten eine goldene Nase zu verdienen und sich Rang und Namen zu machen. Hierbei setzt der Entwickler auf das riesige Universum, in dem man sich bewegt, und auf die gewaltige Möglichkeitenfülle, die sich der Spieler zu nutze machen kann: Seine ersten Credits verdient sich der kleine Pilot durch einfache Transportflüge, bei denen er Waren und Rohstoffe möglichst billig ankaufen und möglichst teuer verkaufen will. Hierbei bietet ein riesiges Arsenal an teils völkerspezifischen Fabriken und Produktionskomplexen mit äußerst differenzierten Bedürfnissen an Rohstoffen gewaltigen Spielraum für Handelsaktionen. Nebenbei hält man auf jeder Station stets die Augen nach kleinen Aufträgen, die immer am schwarzen Brett ausgeschrieben werden, offen und verdient sich nebenbei etwas, in dem man z.B. wertvolle Dokumente ausliefert, ein Kopfgeld eintreibt oder einen Passagierflug erledigt. Draußen im All kann man sich, ergibt sich die Gelegenheit und man ist mutig genug, an Kämpfen gegen Piraten oder andere Eindringlinge beteiligen und so nicht nur wertvolle Fracht erkämpfen, sondern auch sein Ansehen bei der ansässigen Rasse vergrößern: Der Ruf der Spielers definiert sich über drei Ränge: Den Handelsrand, den Kampfrang und den Völkerrang. Handels- und Kampfrang sind global und bezeichnen Handelsgeschicklichkeit bei An- und Verkauf bzw. die Anzahl der Abschüsse, der Völkerrang hingegen ist bei jedem Volk einzeln zu erringen und beschreibt, wie sehr sich der Spieler schon mit dem entsprechenden Volk angefreundet hat. Hilft man z.B. ansässigen Polizeikräften bei der Bekämpfung von Piraten, erhöht man seinen Völkerrang beim jeweiligen Volk, überfällt man jedoch vorbei fliegenden Frachter, senkt man ihn.
    Hat sich der Spieler schon einige Credits verdient, so kann er sie in die Aufrüstung seines Schiffes investieren und wertvolle Handelsupgrades installieren oder Waffen- und Schildsystem aufbessern. Gleichzeitig profitiert er von den im Lauf der Zeit wachsenden Rängen, da sie ihm den Weg zu schweren Missionen frei machen oder ihm dank seines Völkerranges den Zugriff auf sonst gesperrte Waffen oder andere Technologien ermöglichen.
    So arbeitet man sich im Lauf der Zeit weiter voran, bis man schließlich seine erste Fabrik errichtet und anfängt, im großen Stil Handel zu treiben. Nun ist man auf dem besten Weg zu globaler Macht und einer gewaltigen Flotte, an deren Ende die Möglichkeit steht, selbst die herrschenden Völker anzugreifen und Herr über das gesamte X-Universum zu werden.
    Hierbei sorgt die so genannte "Artificial Life"-Engine für ein unglaublich lebendiges Universum, denn sie managt Wirtschaftbewegungen wie Preisschwankungen, Katastrophen im All oder Kriege der Völker und erzeugt eine unglaubliche Dynamik, die so noch keine Wirtschaftssimulation bot.

  • X 3: Reunion
    X 3: Reunion
    Publisher
    Deep Silver (DE)
    Developer
    Egosoft
    Release
    18.11.2005
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X 3: Reunion
X 3: Reunion - Trade, Fight, Build, Think - Leser-Test von Superjojo
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06.01.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/03/terran10.jpg
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