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  • X-Men Origins: Wolverine im Gamezone-Test

    Mit X-Men Origins: Wolverine erwartet euch erfreulicherweise keine lieblose Portierung auf Nintendos Hardware.

    Videospielumsetzungen von bekannten Filmen haben allgemein nicht den besten Ruf. Häufig ist die gebotene Kost durchschnittlich und man hofft hauptsächlich durch den großen Namen die Spieler zum Kauf bewegen zu können. Ausnahmen gibt es natürlich immer wieder und zu diesen kann man durchaus die X-Men-Videospiele der vergangenen Jahre zählen, welche teilweise wirklich sehr ordentliche Wertungen erzielen konnten. Da wundert es auch weniger, dass Activision zum aktuellen Kinofilm X-Men Origins: Wolverine wieder die gängigen Konsolen mit einer Videospielumsetzung versorgt hat. Bis auf die Wii-Variante bekamen allerdings die anderen NextGen-Konsolen-Versionen von X-Men Origins: Wolverine keine Freigabe von der USK und somit sind diese in Deutschland nicht offiziell erhältlich. Wer also keine Importe mag und auch keinen Händler kennt, der diese Titel führt, dürfte wohl um die Wii-Version nicht herum kommen. So erhält die Version für Nintendos Konsole logischerweise eine größere Aufmerksamkeit als es sonst bei Multi-Titeln üblich ist und wir haben uns die Wii-Variante einmal näher angesehen.

    X-Men Origins: Wolverine ist ein Spin-Off aus dem X-Men-Universum, bei welchem sich alles - wenig überraschend - um den Charakter Wolverine dreht. Wolverine selbst lebt mit seiner Freundin Kayla glücklich und zufrieden und hat eigentlich mit seiner Vergangenheit schon abgeschlossen, bis er plötzlich beim Holzfällen überfallen und Kayla getötet wird. Logisch, dass Wolverine da die Klingen ausfährt und nach Rache sinnt.

    X-Men Origins: Wolverine X-Men Origins: Wolverine Nach einem kurzen Intro geht es dann auch schon los und Wolverine lässt bei den ersten Feinden seine Klingen sprechen. Zu Beginn des Spiels wird das Spielgeschehen von einem kleinen Tutorial begleitet, welches euch das grundlegende Spielprinzip erläutert. Allerdings kommen stellenweise die Erläuterungen ein wenig spät, was natürlich beim ersten Spielen nicht ideal ist. Selbstverständlich könnt ihr das Tutorial auch jederzeit in den Optionen abschalten, was dann von Vorteil ist, wenn man das Spiel schon kennt und nicht mit den Einblendungen beim Spielen gestört werden möchte.

    Einfache und unkomplizierte Steuerung

    X-Men Origins: Wolverine X-Men Origins: Wolverine Wolverine selbst steuert ihr mit dem Control-Stick des Nunchuck und führt die Aktionen mit den Tasten von Wiimote und Nunchuck aus. Die Bewegungsfähigkeiten der Konsole kommen nur äußerst selten zum Einsatz, was aber absolut kein Nachteil ist. Eher im Gegenteil, denn so kann man sich problemlos auf das eigentliche Spiel konzentrieren und muss sich nicht mit irgendwelchen komplizierteren Ausführungen beschäftigen, die am Ende vielleicht nicht einmal immer perfekt funktionieren. So beschränkt sich der Einsatz der Fähigkeiten der Wii auf bestimmte Aktionen im Spiel, beispielsweise wenn ihr große Sprungpassagen meistern müsst und die Wiimote passend zum Sprung bewegen sollt. Diese Stellen im Spiel sind aber richtig gelungen und lockern das Spielgeschehen wunderbar auf. Vor allem der sinnvolle Einsatz der Wiimote weiß hierbei zu gefallen.

    X-Men Origins: Wolverine X-Men Origins: Wolverine So bewegt ihr euch also mit dem Control-Stick durch die Level und könnt mit verschiedenen Angriffen den Gegnern zusetzen. Die Move-Palette ist zwar nicht überwältigend groß, geht aber auf jeden Fall in Ordnung und bietet uns neben Standard-Angriffen auch jede Menge Kombinationen, welche selbstredend wesentlich stärker sind. Zusätzlich gibt es auch noch spezielle Angriffe, die nur dann einsetzbar sind, wenn ihr euch im Wut-Modus befindet. Mit jedem eingesteckten Treffer eines Gegners, füllt sich die Wut-Leiste von Wolverine und sobald diese komplett gefüllt ist, könnt ihr den Wut-Modus aktivieren. Der Wut-Modus bietet euch dann nicht nur einige besondere Angriffe, sondern verbessert auch die Stärke von Wolverine für die Dauer des Wut-Modus. Dieser ist nämlich zeitlich begrenzt und daher sollte man sich den Einsatz des Modus gut überlegen und nicht unnötig verbraten.

    Zusätzlich könnt ihr noch den Instinkt-Modus aktivieren, der euch das Spiel ebenfalls ziemlich erleichtern kann. Dieser färbt den Bildschirm rötlich und ihr könnt nun unsichtbare Gegner oder Objekte erkennen und auch spezielle Hindernisse sehen, die euch im Level weiterbringen. Solltet ihr also in einem Level nicht mehr weiterkommen, ist der Instinkt-Modus häufig einen Versuch wert.

    Die Erfahrungspunkte

    X-Men Origins: Wolverine X-Men Origins: Wolverine Während dem Spielen sammelt ihr fleißig Erfahrungspunkte durch das Besiegen der Gegner. Mit Hilfe dieser Punkte könnt ihr dann jederzeit im Pause-Menü verschiedene Attribute von Wolverine aufbessern lassen und euch so das Spiel natürlich ein wenig leichter gestalten. Die Möglichkeiten sind hier wirklich große und etliche Eigenschaften lassen sich mit den Erfahrungspunkten aufwerten. Eine wirklich entscheidende Rolle spielen die Aufwertung aber natürlich nicht und sind wirklich nur eine kleine Erleichterung.

    Spannende Bosskämpfe und Quick Time Events

    X-Men Origins: Wolverine X-Men Origins: Wolverine Bei X-Men Origins: Wolverine erhaltet ihr in jedem Level eine Aufgabe, welche ihr erfüllen müsst. In den meisten Fällen geht es aber im Grunde nur darum, das Ende des Levels zu erreichen, was natürlich daher häufig nicht gerade abwechslungsreich ist. Für mehr Abwechslung sorgen da schon die Bosskämpfe, in denen ihr es stellenweise an spektakulären Schauplätzen mit fordernden Gegnern zu tun habt. Diese lockern das Spiel natürlich ziemlich auf und man freut sich förmlich auf jeden Bosskampf, auch wenn diese ab und an etwas knackig sind. Das liegt aber weniger an den Gegnern an sich, als vielmehr an den logischerweise fehlenden Checkpoints bei den Bosskämpfen und der mitunter langen Dauer des Kampfes. Da ist ein Ableben dann schon ziemlich ärgerlich.

    Ebenfalls für Abwechslung sorgen die aus anderen Spielen schon bekannten Quick Time Events. Bei diesen wird eine bestimmte Taste oder Aktion mit der Wiimote und Nunchuck eingeblendet und ihr müsst nun schnellstmöglich die Taste drücken oder die Aktion ausführen. Eine sehr spannende Geschichte und bei Endbossen sind diese Quick Time Events öfters mal so richtig genial eingebunden.

  • X-Men Origins: Wolverine
    X-Men Origins: Wolverine
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Raven Software
    Release
    30.04.2009
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X-Men Origins: Wolverine
X-Men Origins: Wolverine im Gamezone-Test
Mit X-Men Origins: Wolverine erwartet euch erfreulicherweise keine lieblose Portierung auf Nintendos Hardware.
http://www.gamezone.de/X-Men-Origins-Wolverine-Spiel-12023/Tests/X-Men-Origins-Wolverine-im-Gamezone-Test-992215/
19.05.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/05/4df54z3fd4.jpg
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