Der neue Xbox 360-Deal trifft bei Analysten auf wenig Begeisterung. (3) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Microsoft bietet in den USA eine Xbox 360 mit 4GB Speicher, Kinect und zwei Jahren Xbox Live für 99 US-Dollar an. Allerdings gesellen sich zu dem günstigen Startpreis noch monatliche Gebühren in Höhe von bis zu 15 US-Dollar hinzu. Da der Vertrag über zwei Jahre geht, kommt man auf einen Komplettpreis von 459 US-Dollar, was teurer ist, als wenn man sich die Konsole im Laden kauft. Analysten kritisieren das Angebot jedoch, da es sich irgendwie so gar nicht lohnen will. Bill Pidgeon von M2 Research sagte gegenüber GamesIndustry.biz: "Microsoft könnte etwas zusätzlichen Marktanteil und Xbox Live Gold-Abonnenten mit so einem Angebot holen, aber das Angebot macht für Verbraucher, die rechnen können, keinen Sinn. Hervorragend für Microsoft, nicht so hervorragend für den Verbraucher."
Michael Pachter von Wedbush Securities ergänzt: "Vielleicht bin ich ja nur ein Finanz-Freak, aber Xbox360/Kinect für 99 Dollar mit Abo sieht für mich wie ein Verkauf zum vollen Preis mit zehn Prozent Zinsen aus." David Cole von DFC Intelligence schließt sich seinen Kollegen an: "Als Verbraucher sehen die erwähnten Preise für mich wie ein Idiotendeal aus. Aber es wird definitiv Verbraucher-Typen da draußen geben, die darauf eingehen. Es dürfte besonders für College-Studenten mit geringem Budget attraktiv sein."






