Der Xbox 360 droht in den USA ein Importverbot. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Der Streit zwischen Motorola und Microsoft zieht sich nun schon einige Zeit hin. Motorola ist der Meinung, dass Microsoft vier ihrer Patente mit der Xbox 360 4GB und der Xbox 360 250GB verletze. Dabei handelt es sich um Techniken zur drahtlosen Kommunikation und der Übertragung von Videoinhalten von Controller-Hardware zur Konsole. Microsoft hingegen ist der Meinung, dass die verwendete Technik keinen Anlass für Lizenzgebühren an Motorola biete. Daraufhin entschied der US-Richter Shaw aber, dass Microsoft die Patente sehr wohl verletze.
Microsoft argumentierte nun, dass diese Entscheidung nicht im Sinne des öffentlichen Interesses sei, wohingegen Shaw meint, dass die Wahrung des geistigen Eigentums einen höheren Stellenwert besitze als die ökonomischen Interessen Microsofts. Somit geht die Entscheidung nun an die International Trading Organisation der USA. Sollten diese zum selben Schluss kommen, droht der Xbox 360 tatsächlich ein Importverbot in den USA, insofern US-Präsident Obama innerhalb von 60 Tagen nicht anders entscheidet.






