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Xbox One

Release:
2013
Hersteller:
Microsoft

Michael Pachter: Wenn Gebrauchtspiele blockiert werden, zerfällt die Spiele-Industrie

21.05.2012 10:33 Uhr
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Neu
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Der bekannte Wedbush-Morgan-Securities-Analyst Michael Pachter ist der Ansicht, dass es der Spiele-Industrie sehr schaden würde, falls die Xbox 720 und die PlayStation 4 gebrauchte Spiele blockieren sollten.

Michael Pachter hält das Blocken von gebrauchten Spielen für den falschen Weg. Michael Pachter hält das Blocken von gebrauchten Spielen für den falschen Weg. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Wir haben schon mehrfach über Gerüchte berichtet, in denen es hieß, dass die PlayStation 4 und die Xbox 720 gebrauchte Spiele blockieren könnten, was aber bisher dementiert wurde. Der Wedbush-Morgan-Securities-Analyst Michael Pachter ist der Ansicht, dass eine solche Maßnahme bei den kommenden Konsolen dazu führen würde, dass die Industrie zerfällt. Er fordert Sony und Microsoft deswegen direkt auf, Gebrauchtspiele weiterhin zu unterstützen.

"Was für Gründe gibt es, mit den Next-Gen-Geräten keine Gebrauchtspiele zu unterstützen? Lasst es uns aus Sonys oder Microsofts Perspektive sehen. Sony verkauft nicht so viel Software, vielleicht 10 Prozent der PS3-Spiele-Verkäufe sind Sony-Produkte. Alles andere, die übrigen 90 Prozent, kommen von Drittherstellern. Insgesamt wäre Sonys gesamten Verkäufen nicht so sehr geholfen - sagen wir vielleicht um 1 Prozent, 2 Prozent oder 3 Prozent," so Michael Pachter.

Zudem müssten sich beide Konkurrenten dafür absprechen, und für so "böse" hält er Microsoft und Sony nicht. Weiterhin schätzt Michael Pachter, dass gebrauchte Spiele ohnehin nur etwa 5 Prozent der Software-Verkäufe ausmachen. Er ergänzt: "Denn die meisten Leute beenden Spiele nicht innerhalb einer Woche. Die meisten brauchen drei Wochen bis drei Monate. Nicht jeder kauft ein Spiel am ersten Tag. Vermutlich werden gar nicht so viele Spiele eingetauscht. In Wahrheit sind es vermutlich 40 Prozent." Den Artikel lest ihr bei Eurogamer.

Moderation
21.05.2012 10:33 Uhr
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Benutzer
Bewertung: 0
17.06.2012 23:50 Uhr
Die alles entscheidende Frage lautet, ob mehr Neukäufer weniger Spiele kaufen, weil sie sie ja nicht durch den Verkauf der gespielten refinanzieren können, als Gebrauchtkäufer neue, weil sie keinen gebrauchten Stoff mehr bekommen. Ich würde mich da nicht festlegen wollen.

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