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  • Xyanide Resurrection im Gamezone-Test

    Der PSP Shooter ist nun auch für den großen Bruder PS2 erhältlich. Farbenfroh und effektreich sieht es auch dort aus!

    Kann sich noch irgendjemand an den Shooter "Xyanide" für die gute alte Xbox erinnern? Ein Spiel im klassischen Stil eines "Ikaruga", das sich aber von seiner Konkurrenz durch eine beeindruckende 3D-Hintergrundwelt abhob? Vermutlich haben die meisten Leser nun drei Fragezeichen über ihrem rauchenden Kopf, denn der Titel wurde einzig allein in den USA vermarktet und dürfte daher nur Importspielern ein Begriff sein. Seit einigen Monaten können hiesige Fans solch klassischer Shooter aber auf die Fortsetzung "Xyanide: Resurrection" für die PSP zurückgreifen. Dasselbe Prinzip wurde gekonnt auf den Handheld umgesetzt. Wer bis heute dem Spiel aus dem Weg ging, bekommt mit der Playstation 2 Fassung nochmals eine Chance. Hier feiert die Serie mit einer Umsetzung des PSP Spiels ein Comeback.

    Xyanide Resurrection Xyanide Resurrection Geschichtlich dreht sich in diesem Weltraumshooter alles um die Hexe Aguira. Einst wurde sie zum Tode verurteilt, da sie angeblich für die Zerstörung einiger Planten verantwortlich sei. Auf dem Weg zur ihrer letzten Ruhestätte geriet die Mission aber außer Kontrolle. Das Raumschiff kollidierte und ging in Flammen auf, doch die Hexe überlebte diesen Unfall. Dabei stieß sie auf die geheimnisvolle Substanz namens Xyanide. Dank erfolgreicher Erforschung der Xyanide ist sie nun in der Lage, ihre Gedanken in jegliche Form zu materialisieren, was unser Held Drake fortan bitter zu spüren bekommt. Er hat die Aufgabe, die Hexe ins Jenseits zu bringen und muss sich fortan den immerwährenden Angriffen der Hexe zur Wehr setzen. Zugegeben, die Hintergrundgeschichte ist nichts besonderes und sie wird dem Spieler eigentlich auch nicht innerhalb des Storymodus zu Grunde gelegt. Diese findet sich in der Anleitung, oder aber in den freischaltbaren Comicsequenzen wieder.

    Xyanide Resurrection Xyanide Resurrection Bevor man sich aber in den aussichtslosen Kampf stürzt, gilt es vor jedem Level die Bewaffnung des Rauschiffes zu bestimmen. Vier freie Slots können individuell mit Schutzmechanismen und Bordkanonen ausgerüstet werden. Einzig allein der Kontostand macht euch anfänglich einen Strich durch die Rechnung, denn allzu viel könnt ihr euch nicht leisten. Deshalb müsst ihr innerhalb der Missionen fleißig die blauen, sternförmigen Xyanide einsammeln, mit denen man sich die meisten Rüstungsteile letztendlich auch kaufen kann. Im Gegenzug könnt ihr bereits integrierte Waffensysteme auch wieder verlustfrei verkaufen, man zahlt also nicht drauf wenn man einmal erstandene Waffen wieder entfernt. Allzu umfangreich ist das Spektrum an Rüstobjekte nicht ausgefallen, aber immerhin gibt es glühende Lasergeschosse ebenso wie eine martialische Pumpgun oder ferngelenkte Raketen. Ein passender Schutzschild zur Verstärkung der Raumschiffhülle darf ebenfalls nicht fehlen und ist vor allem in den höheren Levelabschnitten mit zahlreichen Gegnern und deren Geschosse recht dienlich. Wurde das Raumschiff und Inventar komplettiert, geht es auch schon direkt ins Getümmel.

    Simulierte dritte Dimension

    Xyanide Resurrection Xyanide Resurrection Prinzipiell handelt es sich bei "Xyanide: Resurrection" um einen klassischen und automatisch scrollenden Weltraumshooter. Dank eines trickreichen Kniffs vermittelt der Titel aber die spielerische Freiheit eines "Panzer Dragoon Orta", da man sich in drei Dimensionen frei bewegen kann. Drake navigiert seinen Gleiter also nicht nur in horizontaler und vertikaler Richtung, sondern kann sich auch um die eigene Achse drehen und damit eine Fläche von vorne bis hinten abdecken. Doch erfahrene Piloten werden über eine evtl. verkehrte Welt verfluchen, denn die Y-Achse lässt sich nirgends invertieren. Der Gleiter folgt somit dem Stick und weicht nach oben aus, sobald der Knüppel nach oben gedrückt wird. Fatal ist dies aber auch nur, da uns das Spiel eine dritte Dimension vorgaukelt. Und da wir schon bei der Steuerung sind, wollen wir noch ein weiteres Manko ansprechen: Es fehlt die im Genre überlebenswichtige Möglichkeit eines Dauerfeuers. Hier muss der Spieler wild auf die X-Taste einhämmern, bis die Feinde vom Bildschirm verschwinden, oder aber der Daumen abfällt.

    Xyanide Resurrection Xyanide Resurrection Die 3D-Illusion wird durch einzigartige 360°-Hintergrundvideos erschaffen, die euch den Eindruck vermitteln, in einem gigantischen und frei beweglichen Universum zu kämpfen. Die aufwendigen Videos verzaubern euch mit riesigen Bauwerken, an denen man mit Hochgeschwindigkeit vorbei rast, sowie psychedelische Parawelten - entstanden durch die wirren Gedankengänge der Hexe Aguira. Die Level und Videos können noch so beeindruckend daher kommen, diese dienen ausschließlich einem grafischen Stilmittel und daher könnt ihr nicht mit deren Objekten kollidieren. Dies ist nicht immer vorteilhaft, denn man ist durchaus dazu geneigt, eigentlich gefährlichen Konstruktionen auszuweichen. Zudem fällt ein Mangel an Qualität auf, welcher sicherlich durch die Portierung des Spieles zustande gekommen ist. Die Videos wirken stellenweise ziemlich unscharf und bedienen sich einer niedrigeren Auflösung, was im Kontrast zu den aufwendig inszenierten Hintergrundbildern mit riesigen Flammen und Explosionen steht.

    Im Kampf gegen Aguira

    Xyanide Resurrection Xyanide Resurrection Trotz dieser Mängel kann man einen außerordentlich beeindruckenden Effekt den Videos nicht absprechen, welche das actionreiche Geschehen auf dem Bildschirm zusätzlich anheizen. Und das hat es durchaus in sich, denn die böse Hexe Aguira lässt sich alles Mögliche einfallen, um euch das Leben schwer zu machen. Sie erschafft wahre Ausgeburten der Hölle und schickt sie unermüdlich dem Piloten Drake entgegen. Da gibt es brennende Totenköpfe, grässlich verunstaltete Menschengesichter in seltsamen Krakengeschöpfen und riesige Gestalten mit den abstrusesten Körpern. Sich auf die einzustellen ist die Aufgabe des Spielers, wobei schon die Waffenauswahl entscheidend sein kann. Je mehr und stärker, umso besser. Prinzipiell reichen aber auch geschickte ausweichende Flugmanöver, ein paar zielsuchende Raketen und ein sich wieder auflandender Schutzschild, um den Überlebenswille zu stärken. Happiger wird es bei den 15 Endgegnern, bei denen eine taktische Vorgehensweisen angesagt ist. Zuerst gilt es Schwachstellen zu finden, anschließend muss man sich noch um das eigene Überleben kümmern.

    Xyanide Resurrection Xyanide Resurrection Inhaltlich sorgt der Storymodus für einen länger anhaltenden Spielspaß. Dieser bedient sich einer pyramidenförmigen Struktur, so dass man im ersten Durchgang nur einen Bruchteil der 15 faszinierenden Level zu Gesicht bekommt. Nach Abschluss einer Welt habt ihr die Wahl, welcher Weg eingeschlagen werden soll. Die Stärke der Gegner kann zu Beginn eines Abenteuers bestimmt werden und schon auf niedrigstem Niveau kann es ziemlich ungemütlich sein. Drei weitere und höhere Schwierigkeitsgrade fordern alles Können und sprechen vor allem die Profis an. Die Gegner treten nicht nur zahlreicher auf, sie stecken zudem mehr ein und verursachen einen deutlich höheren Schaden. Daneben bietet uns "Xyanide: Resurrection" einen Score-Attack-Modus. Das Ziel ist es, so viele Punkte wie möglich zu sammeln, bevor die Zeit abgelaufen ist oder die Leben verbraucht sind. Dieser Modus steht auch im Mehrspielermodus zur Verfügung, so dass sich zwei Spieler gleichzeitig um diverse Bonuspunkte und Multiplikatoren streiten werden. Darüber hinaus können alle bisher erfolgreich absolvierte Level im schnellen Spiel nochmals angezockt und einige Extras wie die anfangs erwähnten animierten Comics sowie Zeichnungen freigeschalten werden.

    Xyanide Resurrection Xyanide Resurrection Über die Technik lässt sich nun nicht mehr viel sagen, denn die grafische Brillanz beruht auf den gelungenen 360°-Hintergrundvideos, welche euch durch zahlreiche und abwechslungsreiche Gebiete jagen. Auffällig ist leider, dass bei einem hohen Aufkommen an feindlichen Kreaturen die Framerate merklich in den Keller geht. Unschöne Ruckeleinlagen erschweren das Zielen auf Feinde und behindern den Spielfluss. Soundtechnisch bekommt ihr einen passenden und hämmernden Technosoundtrack auf die Ohren, welcher zudem mit psychedelischen Klängen aus dem Ambient und Goa Bereich angereichert wurde. Zwar nichts besonderes, aber durchaus stimmig umgesetzt auf das futuristische Ambiente. Knackige Sounds und laute Explosionen runden das audiovisuelle Erlebnis letztendlich ab.

    Xyanide Resurrection (PS2)

    Singleplayer
    7,2 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    15 Welten inklusive Endgegner
    grandiose Hintergrundvideos
    Bewegungsfreiheit in drei Dimensionen
    zahlreiche ideenreicher Gegner
    ordentlicher Spielumfang
    hervorragend abgestufte Schwierigkeitsgrade
    nicht linearer Storymodus
    Hintergrundvideos wirken unscharf (niedrige Auflösung)
    kein invertieren der Y-Achse möglich
    mangelnder spielerischer Tiefgang
  • Xyanide Resurrection
    Xyanide Resurrection
    Publisher
    Atari
    Developer
    Playlogic
    Release
    11.09.2007

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991444
Xyanide Resurrection
Xyanide Resurrection im Gamezone-Test
Der PSP Shooter ist nun auch für den großen Bruder PS2 erhältlich. Farbenfroh und effektreich sieht es auch dort aus!
http://www.gamezone.de/Xyanide-Resurrection-Spiel-43420/Tests/Xyanide-Resurrection-im-Gamezone-Test-991444/
01.10.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/10/1_4_.jpg
tests