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  • Yager: Frust tut gut - Leser-Test von brundel74

    Yager: Frust tut gut - Leser-Test von brundel74 Das Spiel Yager ist bereits seit einiger Zeit in den Köpfen der Xbox Fans eingebrannt. Das hat vor allem mit der damaligen erstklassigen Grafik zu tun gehabt, die allerdings auf Vorführungen brutal ruckelte. Es verging die Zeit, und nach vielen Verschiebungen liegt der Titel nun im Fachhandel.

    Worum geht es im Spiel? Die Spielewelt ist in Zonen aufgeteilt, die von Konzernen beherrscht werden. Zwischen diesen Zonen gibt es auch welche die Niemandem gehörten, dort werden gerne mal diverse Handelsschiffe überfallen (Autos sind out, heute wird nur noch geflogen).

    Im Spiel steuert man den Antihelden Magnus, der vor einiger Zeit Mist gebockt hat und deswegen aus so einem Konzern geflogen ist. Nun ist er eine Art Söldner. Als dieser findet der Spieler herraus, dass in der letzten Zeit Überfälle zugenommen haben und Piraten immer bessere Waffen wie Schiffe besitzen. Der Grund wird erst später im Spiel beleuchtet, ist für den Spieler eh eher uninteressant da sehr langweilig.

    Viel interessanter ist ja das Gameplay. So darf man im Spiel nur ein Schiff steuern, dieses kann aber verschiedene Waffensysteme aufnehmen - blöd: Sein Schiff kann man wie bei Wing Commander nicht selber bestücken, sondern muss als Spieler das nehmen, was vorgesehen ist, oder was man in der Spielewelt findet. Letzeres wäre kein Problem, wenn die Missionen nicht tierisch hektisch wären und meist eh keine Zeit findet die hübschen Ländereien abzufliegen. Die Missionen gestalten sich recht abwechslungsreich, mal ist Magnus auf Patroullie, mal muss er diverse Objekte markieren die dann von Raketen zerstört werden oder er ballert mit einem Standgeschütz den Piraten die Grütze aus dem Kopf.

    Die Steuerung ist dabei recht simpel und einfach. Das Schiff lässt sich gut steuern, es gibt diverse Ansichten und am Anfang des Spieles wird in einem Tutorial vieles erklärt.

    In den Missionen, die recht langatmig werden können, kann man sein Schiff an diversen Dockpoints wieder voll aufrüsten bzw. reparieren lassen. Die meisten Punkte müssen vorher aber mühselig selber gefunden werden, da nicht auf der einblendbaren Karte angezeigt bzw. erst nach dem ersten Entdecken..

    Der Sound im Spiel ist sehr gelungen, vor allem die deutsche Synchro. Wer es eher englisch mag, kann auch auf englisch stellen und hat dann englische Sprachausgabe. Bonis gibt es bis auf diverse 3 D Modelle der im Spiel vorkommenden Schiffe nicht.

    Das der Titel grafisch äußerst hübsch anzusehen ist, steht auch außer Frage, obwohl ich nun mittlerweile auf der Xbox sicher besser aussehende Grafiken gesehen habe und die Weltgrafik doch ein wenig nebelig wirkt.

    Warum also doch eine eher durchwachsende Wertung? Das liegt sicher an den für mich hohen Erwartungen, und auf der anderen Seite daran dass ich ein absoluter Fan der Wing Commander Reihe bin, Yager sich aber klar an Spielen wie Star Wars Starfighter bzw. Jedifighter orientiert: arcadelastiges Ballern ohne Tiefgang oder Ausrüstmöglichkeiten, zudem mit einem frustigem und nervigem Schwierigkeitsgrad. Da hätte in allen Punkten sicher mehr drin sein können: Grafik hätte ein paar neue Szenarien oder Effekte vertragen können, wie z. b. Schneelandschaften oder Regen etc, oder einfach mal eine Mission im All. Die Dogfights sucken, da man die Gegnern nur unbefriedigend im Zielsucher halten kann bzw. diese, obwohl wir angeblich das schnellste und wendigste Schiff überhaupt besitzen, immer wenider und flotter sind als man selber. Das Waffensystem nervte mich auch tierisch, warum kann ich denn nicht zu Beginn selber mein Schiff ausrüsten bzw. warum gibt s nur ein Schiff zur Auswahl? Wenn man im späterem Verlauf andere Schiffe steuert, dann nur weil es für die Mission nötig ist.

    Auch die Geschichte hat mich nicht vom Hocker gehauen, irgendwie ist die Thematik "Anitheld" total ausgelutscht, ich will endlich wieder ein richtiger Held sein, der das Machoschwein raushängen lässt und weiß wie gut er ist - und die Anderen wissen es auch.

    Sicher kein schlechtes Spiel, aber meine Enttäuschung war sehr sehr groß. Anspielen ist hier dringend angeraten.

    Negative Aspekte:
    Zu linear, frustig, kommt schwer in die Gänge

    Positive Aspekte:
    Klasse Grafik, guter Sound

    Infos zur Spielzeit:
    brundel74 hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Yager

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: brundel74
    7.7
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    7/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    7/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    9.0/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Yager
    Yager
    Developer
    Yager Development
    Release
    07.05.2003

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999110
Yager
Yager: Frust tut gut - Leser-Test von brundel74
http://www.gamezone.de/Yager-Spiel-43426/Lesertests/Yager-Frust-tut-gut-Leser-Test-von-brundel74-999110/
04.12.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/05/TV2003050711292000.jpg
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