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  • Ys: The Ark of Napishtim - Kleines Inselabenteuer - Leser-Test von Batrider

    Ys: The Ark of Napishtim - Kleines Inselabenteuer - Leser-Test von Batrider # Inhalt / Gamedesign

    Das hatte sich der eresianische Abenteurer Adol, der Rote, Christin aber sicherlich anders vorgestellt. Gerade gemütlich in einem Gasthaus mit seinem alten Freund Dogi sitzend, wird er gleich von mehreren Personen beim Essen gestört. Denn als ihm der Kapitän eines Schiffes, in Begleitung einer verhüllten Frau, zu einem Abenteuer einlädt, stürmen gleich darauf romunische Soldaten herein und sind auf seine Verhaftung aus. Doch Adol ist nicht der Typ dafür und ergreift mit Hilfe der geheimnisvollen Frau auch gleich die Flucht auf das Schiff des Kapitäns. Dort, und bereits in See gestochen, lüftet die Verhüllte das Geheimnis um ihre Person. Es ist Terra, die Tochter des Piratenkapitäns Ladoc, dem auch das Schiff gehört. Und eine alte bekannte des Abenteurers. Terra und Adol sind sich schon vor drei Jahren einmal im Lande Xandria begegnet. Wo sie ihm sagte, dass er auf sie warten solle, bis sie zu einer wunderschönen Frau herangereift ist. Und das ist sie nun, wohl in der Tat. Aber es ist ein geteiltes Wiedersehen nach all den Jahren, mit einem Lächeln von ihr und seinem Blick in die Ferne. Immer der Route entlang zum festgelegten Ziel - dem Großen Strudel von Canaan. In dessen Mittelpunkt sollen schon viele Schiffe versunken sein, sich aber auch ein wertvoller Schatz befinden. Plötzlich ertönt dumpfes Kanonenfeuer aus der Ferne und sogleich schlagen Geschosse in der Nähe des fahrenden Piratenschiffes ein. Es ist die romunische Flotte, die nicht an der Verfolgung und Festnahme des Roten Abenteurers loslassen will. Und so dauert es nicht lang, dass sie mit einer Kugel einen Volltreffer am flüchtigem Schiff landen und Adol Christin, von Bord geschleudert, in sein neues Abenteuer verlieren. Mit einem letzten Blick in Terras Augen stürzt dieser in die Tiefe des Meeres und versinkt. Die Nacht bricht herein und das Meer wird ruhig. Auch an einer fernen Küste, die zu den Canaan Islands gehört. Dort entdecken zwei weibliche rhedanische Inselbewohner einen rothaarigen, vom Meer an Land getragenen, Jüngling im Sand. Olha und die zuckersüße Isha merken sofort: Das ist ein Eresianer. Er hat keinen Schwanz und auch keine spitzen, langen Ohren, wie sie ein Rhedaner trägt. Doch er lebt und scheint kaum verletzt zu sein. Und so machen sich die beiden mit ihm auf ins Dorf, um ihrem Onkel und Dorfoberhaupt Chief Ord über seine ungewöhnliche Ankunft in Kenntniss zu setzten. Doch der ist auf den Eresianer nicht gut zu sprechen, gab es doch schon oft Unstimmigkeiten zwischen den beiden Völkern. Und so lässt er nur das Heilen der Wunden und die Nachtruhe für den Schiffbrüchigen zu. Nach ganzen drei Tagen Schlaf, erwacht der Held darauf an einem wunderschönen Morgen und sieht mit seinem ersten Blick in die Augen der ängstlichen Isha. Die wird seit seinem Erscheinen auf der Insel von einer schrecklichen Vision geplagt und läuft plötzlich weg. Sehr merkwürdig, was hat sie nur? Verwirrt, aber wieder gesund und munter, macht sich Adol (und der Spieler) nun auf, dem Geheimnis der Insel und seinen Bewohnern auf die Spur zu kommen.
    Aus einer festen Vogelperspektive verfolgend, steuert man den rothaarigen Helden sogleich mit dem Analogstick durch die Spielwelt. Dabei ist er schon von Anfang an auf einen Spurt durchs Land aus, den man nur durch gedrückt halten der L2-Taste bremst. Somit kann man sich langsam durch das Haus von Chief Ord bewegen, in dem das Abenteuer seinen Anfang findet. Die ersten Schritte beginnen zunächst mit dem Entdecken und Kennen lernen der kleinen neue Welt. Die aus den drei Inseln Quatera, Zemeth und der größten Canaan besteht. Auf Quatera, der Heimatinsel der Rhedaner, ist Olha eine der ersten Ansprechpartner und lässt sich gleich hinter dem Haus am Schrein mit dem Spiegel von Zeme besuchen. Dort stellt sie sich als hilfreiche Priesterin vor, die auf einige Fragen auch sofort eine Antwort weis. Weiter geht es dann im Dorf, welches man durch das viele Erzählen seiner Dorfbewohnern zusätzlich näher kennen lernt. Und an dessen Ausgang man ein weiteres mal auf die noch immer sehr ängstliche Isha trifft. Die läuft auch gleich wieder davon und lockt so den Spieler in die vor dem Dorf liegende Wildnis. Dort verlaufen im dichten Wald mehrere Wege in verschiedene Richtungen, die zum Strand, zu einer noch kaputten Brücke und auch dem Brunnen der Gebete führen. Eine heilige Stätte der Rhedaner, die zu rituellen Zeremonien aufgesucht wird. Vor allem aber führen die Wege zu einer Vielzahl an Tieren und Monstern, die dem Helden sehr angriffslustig gegenübertreten und gleich zubeißen, wenn er sich ihnen nähert. Dann heißt es die meiste Zeit über Schwert ziehen, den Angriffen ausweichen und zurückschlagen. Gekämpft wird ausschließlich damit, dass man die entsprechende Taste für den Angriff drückt. Damit schlägt Adol mit seinem Schwert fest zu, bei mehrmaligem Drücken sogar schnell hintereinander. Fliegende oder gar schwergepanzerte Kreaturen lassen sich beim Springen mit der X-Taste in der Luft treffen, sowie kurz vor der Landung mit einem Stoß nach unten besiegen. Mit dem Tod jedes Monsters sammelt Adol im Laufe des Abenteuers immer mehr Erfahrung in Form von Punkten. Die ihn mit einer bestimmten Anzahl davon jedes mal auf eine Erfahrungsstufe höher steigen lassen. Und so seine Kraft, Verteidigung und Lebenspunkte verbessern. Was auch bitter nötig ist, um die vielen kämpferischen Herausforderungen bis zum Ende der Geschichte zu bewältigen. Daneben kommt es aber auch vor, dass die besiegten Angreifer Gold und rein zufällig nützliche Gegenstände hinterlassen. Das sind in der Regel Heilmittel oder Dinge, die entweder einen oder gleich alle unangenehmen Einflüsse (Gift, Verlangsamung, Fluch und Verwirrung) aufheben. Die auf den Helden einwirken und ihn das Weiterkommen erschweren. Zum Beispiel wird die Steuerung des Analogsticks bei Verwirrung umgekehrt oder die Lebenskraft mit dem Gift sekündlich bis auf eins reduziert. Solchen Unannehmlichkeiten kann aber schon im Vorfeld entgegen gewirkt werden, indem man fleißig die Umgebung durchsucht. In der sich gelegentlich Schatztruhen finden lassen, die wertvolle Ausrüstungsgegenstände enthalten. Die unteranderem genau diese negativen Einflüsse aufheben, wenn man sie der Spielfigur im Camp Menü zuvor anlegt hat. Diese enthält neben dem Inventar nämlich auch die Möglichkeit den Helden mit verschiedenen Dingen auszustatten. Zum Beispiel mit Schild und Rüstung (davon gibt es jeweils nur sechs Stück), einem Inventargegenstand, der sich über eine Taste direkt im Kampf benutzen lässt sowie mit den besonderen Fundstücken zum Schutz und zur Stärkung des Helden. Dabei lässt sich das Menü jederzeit mit der START-Taste aufrufen, außer bei den für die Handlung entscheidenden Kämpfen. In denen steht der Spieler mit Adol meist riesigen Gegnern gegenüber, die man, wie auch schon die vielen anderen Monstern, mit der eintönigen Schwert-Technik besiegen muss. Meist hängt Sieg oder Niederlage dabei vom Erfahrungs-Level des Helden ab. Denn das Spiel trennt spielerischen Sinn und Unsinn offenbar mit einem Mindeststand an Erfahrung. Das heißt, man wird das ganze Abenteuer über immer wieder durch die Landschaft rennen und ahnungslos auf völlig übermächtige Gegner treffen, die den Helden mit einem Schlag aus dem Spiel werfen. Dann heißt es Game Over, und bei einem nicht zuvor gespeichertem Spiel wieder ganz vorn beginnen. (Das macht am meisten Spass!) Ein Kampf ist also teilweise erst mit der notwendigen Mindeststufe zu gewinnen, dann wiederum aber auch fast zu einfach. Für den entsprechenden Erfahrungsschub muss man somit entweder vorher viel Arbeit investieren und Monster jagen. Oder einen im Laufe des Spiel auffindbaren, besonderen Gegenstand nutzen. Der macht sich im Inventar gelegentlich bemerkbar und teleportiert den Helden auf Wunsch in eine geheime Unterwasserwelt. Dort trifft man auf eine ziemlich einsame Fee, die in aufregenden Posen zu einigen Prüfungen in Form von Kämpfen und Rätseln bittet. Und nach deren erfolgreicher Beendigung der Held aus drei Belohnungskisten eine auswählen kann. Zur Auswahl stehen dabei immer Erfahrung, Gold oder Emel. Das sind besondere Kristallsteinchen, die man später auch von besiegten Gegnern erhält und mit denen sich die drei im Spiel erhältlichen Schwerter verstärken lassen. Das geschieht in einem einzigen Haus in dem eine Spezialisten auf den Abenteurer wartet, um gegen eine steigende Anzahl Emel die Schwerter immer weiter zu veredeln. Und zwar in der Form, dass sie mehr Schaden anrichten und jedes für sich auch einen besonderen Zauber (Wind, Feuer und Donner) zur Verfügung stellt. Der sich mit einer Extrataste zaubern lässt und Energie verbraucht. Während des Kampfes steigt diese dann langsam wieder an, kann aber auch durch das Benutzen eines speziellen Trankes sofort wiederhergestellt werden. Gegen Gold erhält man solch einen, wie auch viele andere käufliche Dinge bei einem Händlern in den vor Monster sicheren Ortschaften (das sind gerade einmal zwei). Auf diesem Weg gut ausgerüstet durchstreift man fast dauernd von Kämpfen begleitet die Insellandschaft mit ihren Höhlen, Wäldern und Bergen. Und schreitet mit den vielen Gesprächen in der gelungenen Geschichte voran, die mit einigen Überraschungen bis zum Ende an den Bildschirm fesseln kann. So trifft Adol schon früh auf den jungen Söldner Geis. Ein mit einer Hellebarde ausgestatteter Mann, der dem Helden öfters über den Weg läuft und scheinbar ein ganz bestimmtes Ziel verfolgt. Denn er macht den Eindruck als würde ihm das Geheimnis um den Großen Strudel bekannt sein. Weshalb er um jeden Preis eine Entdeckung verhindern will, da das Ganze irgendwie im Zusammenhang mit einer Arche von Napishtim steht. Und die wird im Laufe des Spiels auch ein interessantes Ziel für Adol sein. Das er aber nur erreicht, wenn man regelmäßig an bestimmten blauen Kristallen seine Lebenskraft erneuert und seinen Fortschritt speichert.

  • Ys: The Ark of Napishtim
    Ys: The Ark of Napishtim
    Developer
    Falcom
    Release
    14.09.2005
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Ys: The Ark of Napishtim
Ys: The Ark of Napishtim - Kleines Inselabenteuer - Leser-Test von Batrider
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07.10.2005
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