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  • Ys: The Ark of Napishtim im Gamezone-Test

    Ein einfaches aber hübsches Anime-Rollenspiel aus der Klassik-Schublade, ergibt einen netten Begleiter für unterwegs.

    Bereits im September 2005 bekamen Rollenspielfans mit einem nach wie vor für die 16-Bit Zeiten schlagenden Herz eine durchaus willkommene Auferstehung auf Sonys Heimkonsole spendiert. Ys: The Ark of Napishtim entführte alte als auch neue Hasen in eine längst vergessene Zeit. Einfaches und recht unkompliziertes Rollenspiel offenbarte sich allen jenen, welche in die Welt von Ys eingetaucht sind. Und wer seinerzeit den Sprung in die Fantasiewelt verpasst hatte, bekommt nun erneut die Chance einen Versuch zu wagen, da die Ys-Abenteuer auf Sonys Handheld PSP Einzug gehalten haben.

    PlayStation 2 = PSP

    Ys: The Ark of Napishtim Ys: The Ark of Napishtim Wie bereits auf der PlayStation 2 wird der Spieler die Geschichte von Adol Christin erleben; Der rothaarige Held, der mit seinen Freunden auf hoher See in einen fiesen Sturm gerät. Und dieser sorgt dafür, wie sollte es anders sein, dass Adol und seine Freunde auf einer unbekannten Insel stranden. Wie es sich für einen Helden gehört, kümmert sich Adol erst einmal darum sich die kleinen und großen Sorgen der Inselbewohner anzuhören, bevor er sich und seine Freunde rettet, in dem er einen Weg nach Hause sucht. Und spätestens jetzt wissen vor allem PlayStation 2 Spieler, dass es sich augenscheinlich um einen 1:1 Aufguss des Konsolenspiels handelt. Was seinerzeit noch erfreulich war, dürfte jetzt nur noch für diejenigen Zocker interessant sein, die entweder keine Konsole und nur die PSP ihr Eignen oder alternativ von dem zugegeben niedlichen und sehr liebevoll inszenierten Rollenspiel nicht genug bekommen können und erneut einen Versuch wagen wollen.

    Rollenspiel für Jedermann/Frau

    Ys: The Ark of Napishtim Ys: The Ark of Napishtim Einsteiger werden mit den Ys-Abenteuern ihre wahre Freude haben: Einfach und wenig kompliziert zeigt sich das Spielgeschehen und gesamt sogt es so dafür, dass selbst Rollenspiel-Fremdlinge sich sofort zurecht finden werden. Grund dafür ist, dass man dem Spielprinzip von einst treu geblieben ist. Komplizierte Menüführungen oder undurchsichtige Aufleveln zählt hier definitiv nicht dazu - ganz das Gegenteil ist der Fall. Und erste Erfolgserlebnisse lassen auch nicht lange auf sich warten. Dank dem einfachen Kampfprinzip, welches in Echtzeit und nicht wie fast schon üblich rundenbasiert abläuft, könnt ihr schon bald eurem Helden einiges Gutes tun. Um siegreich aus dem Kampf zu gehen und damit auch für euer Charakterlevel ein wenig was abzustauben, braucht ihr nichts weiter tun als euch dem Bösewicht zu nähern und ihm mit ein paar gekonnten Schlägen, manches Mal kombiniert mit einem Sprung, den Garaus zu machen. Attacken des Gegners versucht ihr bestmöglich zu parieren, was selten schief gehen sollte. Kompliziert wird es zu keiner Zeit und die Ein-Knopf-Methode wird euch in den meisten Fällen ganz sicher und leicht zum Ziel führen. Habt ihr eure Feinde erfolgreich vom Bildschirm geputzt, findet ihr meistens Heilkräuter oder auch mal blaue Kristalle, die ihr dann auf jeden Fall einsammelt solltet. Speziell die Kristalle sind eurem Schwert dienlich, da sich mit den Endelsteinen die Klinge aufwerten lässt. Dies führt dann dazu, dass ihr nicht nur bessere u.a. auch magische Attacken vollführen könnt, nach jedem Update der Klinge verfügt selbige auch über deutlich mehr Kraft, so dass ihr auch weiter in das Inselinnere eindringen könnt, wo dann die größeren und stärkeren Gegner auf euch warten. Bis ihr allerdings recht Gefahrlos dahin gehen könnt, braucht es einiges an Aufbauarbeit und so dürfte das Prozedere, Kampf um Kampf auszuführen, damit man die benötigte Stärke erlangt, für den einen oder anderen etwas eintönig sein. Es lohnt sich aber in jedem Fall, da sich die dann folgenden Gegner viel einfacher erledigen lassen. Und neben den üblichen Kämpfen gibt es noch besondere Götterprüfungen, bei denen ihr richtige fiese Monster als Widersacher spendiert bekommt. Seid ihr allerdings auch hier siegreich, regnet es jede Menge Kristalle, Schätze und vor allem ganz viele Erfahrungspunkte. Und dem gesamten Spielziel seid ihr überdies einen gewaltigen Schritt näher.

    Immer geradeaus

    Ys: The Ark of Napishtim Ys: The Ark of Napishtim Verzweigtes Vorgehen, komplexe Welten oder geheimnisvolle Aufbauten werdet ihr bei Ys vergeblich suchen. Linear und sozusagen immer geradeaus geht es in den sehr japanisch angehauchten Umgebungen und die wahre Abwechslung offenbart sich in großen, zunächst erst einmal schwer zu besiegenden Gegner - so fern ihr nicht schon passend aufgelevelt. Aber genau darin liegt die eigentliche Herausforderung. Sicher sollt ihr die Welt vor dem Untergang retten, aber das ist bekanntlich nur das Tüpfelchen auf dem i. Denn am Ende erreicht ihr dieses große Ziel nur, wenn ihr stark genug seid die Unholde zu beseitigen, die für den möglichen Untergang mit verantwortlicht sind. Und damit euch das viele kämpfen und das immer wieder einsäckeln von Punkten vielleicht nicht zu langweilig wird, bekommt ihr auch immer wieder neue Goodies spendiert. Zwar ist der Umfang an selbigen eher gering ausgefallen und es reduziert sich am Ende auf sechs verschiedene Rüstungen und Schilde und gerade mal drei verschiedene Schwerter. Aber immerhin liefern diese Gegenstände auch den Schlüssel für neue Bereiche, in denen ihr dann wieder beweisen könnt, wer der wahre Held ist. Dabei lässt sich dann auch recht verschmerzen, dass Rätsel oder Puzzelelemente nicht wirklich bzw. nur in sehr geringem Umfang vorhanden sind.

    Da wäre mehr drin gewesen

    Ys: The Ark of Napishtim Ys: The Ark of Napishtim Wie bereits seinerzeit beim Konsolenableger zeigt sich auch die PSP-Variante von Ys: Ark of Napishtim eher zweckmäßig denn herausragend. Natürlich besticht auch die Handheld Version durch einfache aber niedlich inszenierte Umgebungen und Charaktere. Ebenfalls bekommt ihr bei Ys für unterwegs die gewohnte Vogelperspektive mit einem leicht schrägen Winkel verpasst, und gesamt habt ihr damit auch in den verschiedenen Dungeons eine recht gut Übersicht. Selbst dann, wenn die Kamera bisweilen mal ein wenig weiter raus zoomt. Gesamt bekommt ihr einen gelungenen eher im Trickdesign gehaltenen Stil serviert, der vor allem durch - so weit möglich - Details besticht. Denn leider gehen selbige auf dem Display der PSP etwas unter. Anders wird das Ganze allerdings bei den Dialogen, da ihr die Figuren, wenn auch meistens nur ca. zur Hälfte, größer zu sehen bekommt. Der Schrift hätte ein wenig größer auch gut getan, denn selbige ist doch arg klein geraten. Ist sie in den vielen Textpassagen noch ansatzweise bzw. im Verhältnis gesehen gut lesbar, wird es im Menü schon schwierig. Die Symbole als auch die Schriften sind doch arg klein geraten und fordern so manches Mal schon fast die Unterstützung einer Lupe, damit sich einwandfrei erkennen lässt, was man genau braucht, tun muss, bzw. einfach nur lesen kann, was geschrieben steht.
    Dabei ist dann zweifelsfrei auch sehr schade, dass man die wirklich hübschen Melodien des Spiels auch für die PSP-Fassung übernommen hat; Die Sprachausgabe hat man allerdings gänzlich gekickt. Dafür ist die Menüführung als auch in Schriftform übrig gebliebenen Dialoge in Deutsch gehalten (wahlweise auch andere Sprachen, u.a. auch Englisch, wenn gewünscht). Mag man über die fehlende Sprachausgabe hinweg sehen können, liefern die vielen Kämpfe das Potential sich zu ärgern. Nicht aufgrund der Tatsache, dass man so viele Kämpfe (die ja gut sind - keine Frage) austragen muss. Vielmehr ärgerlich ist die Tatsache, dass die PSP nachladen muss, und zwar mitten in den Kämpfen. Es ist reichlich ungeschickt, wenn ihr gerade dabei seid einen gekonnten Schlag anzusetzen und dann stockt das Gerät, hält ganz an, verzerrt teilweise die Optik und dann geht es mit leichtem Geruckel weiter. Das sollte und dürfte eigentlich nicht mehr passieren - tut es aber leider. Dafür ist die Steuerung wieder einfach und gelungen ausgefallen und wird weder Einsteiger noch erfahrene Spieler vor wirkliche Probleme stellen.

    Ys: The Ark of Napishtim (PSP)

    Singleplayer
    7,5 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    hübsches Charakterdesign
    einfacher aber recht gelungener Zeichenstil
    einfache Steuerung
    nette Story
    gesamt leichtes Aufleveln
    Minispielchen und Galerie werten ein wenig auf
    Ladezeiten während der Kämpfe
    zu kleine Schrift im Menü
    1:1 Ableger der Konsolenfassung vom September 2005
    keine Sprachausgabe
    partiell langweilig da man nur mit Aufleveln beschäftigt ist
    grafisch eher durchschnittlich und zweckmäßig
    wenig Goodies zum Aufrüsten
  • Ys: The Ark of Napishtim
    Ys: The Ark of Napishtim
    Developer
    Konami
    Release
    29.09.2006

    Aktuelle Rollenspiel-Spiele Releases

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990912
Ys: The Ark of Napishtim
Ys: The Ark of Napishtim im Gamezone-Test
Ein einfaches aber hübsches Anime-Rollenspiel aus der Klassik-Schublade, ergibt einen netten Begleiter für unterwegs.
http://www.gamezone.de/Ys-The-Ark-of-Napishtim-Spiel-43584/Tests/Ys-The-Ark-of-Napishtim-im-Gamezone-Test-990912/
19.09.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/05/Ys_PSP_Screen_14.jpg
tests