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  • Yu-Gi-Oh! 5D's Tag Force 5: Ein gutes Kartenspiel, welches nicht mit Umfang geizt - Leser-Test von PhilCassidy

    Anime Fans freuen sich natürlich, wenn ihr Lieblingssendungen mal wieder irgendwo im deutschen TV ausgestrahlt werden. Dragonball zum Beispiel vermissen viele; diese werden dann durch neue Serien ersetzt, die weitgehend gut aber natürlich nicht jedermanns Brot sind. Yugioh läuft schon seit eh und jeh und hat schon viele Fans für sich gewonnen. Doch so eine Serie muss auch mal einen Zeitwandel durchmachen. Yugioh wurde zu Yugioh GX und aktuell zu Yugioh 5Ds. So einen Generationswechsel muss man halt mal ausnutzen und so ist es nicht erstaunlich, dass man an einem Spiel zur Serie werkelt. Tag Force heißt es und bringt dem PSP Spieler seine Serie in sein PSP System. Die ersten drei Teile waren noch von der Serie GX, wobei fast genau vor einem Jahr Yugioh Tag Force 4 dran war und die 5Ds Staffeln behandelte. Nun, so ziemlich genau nach einem Jahr, brachte Publisher Konami einen weiteren Tag Force Titel heraus: Yugioh 5Ds Tag Force 5. Dieser Titel behandelt nicht nur die aktuell laufende Staffel der Anime Serie sondern bringt auch viele neue Karten mit. Wie Tag Force 5 am Ende abschneidet lest ihr im folgenden Review.

    Zu Beginn muss man sich natürlich erst einmal einen Charakter erstellen. Doch bevor man jetzt denkt: Super, ich kann ihn nach meinen eigenen Wünschen anpassen; der denkt falsch. Man hat sein Aussehen schon in Form einen Jungen mit roten Klamotten. Diesen kann man natürlich seinen oder irgendeinen Namen geben. Ist dies erledigt, folgt das Prolog. Ärgerlich ist für weibliche Fans, dass man nur einen Jungen spielen kann.

    Das Prolog beginnt damit, dass ihr am TDGP seit - dem Turbo Duell Grand Prix und dort, unter vielen anderen Duellanten, auf die Hauptcharaktere der Serie trefft. So stellen sich nach und nach Yusei Fudo, Jack Atlas, Crow, Carly Carmine, Tetsu Trudge und weitere Charaktere vor. Yusei sagt euch, dass ihr sicherlich viel Potenzial besitzt und ihr ihm mal einen Besuch abstatten könntet. Gesagt getan, jetzt liegt es am Spieler sich in der Story weiterzuentwickeln.

    Um Geschichten zu erleben, sollten sie mit Charakteren sprechen, die sie an den vielen verschiedenen Orten finden können. Der Stadtplan zeigt ihnen die Gebiete an, die sie betreten können und wo man sich halt duellieren kann.
    Hat man einen gefunden, so muss man mit dem Charakter sprechen (im Beispiel: Jack Atlas). Mit Jack kann man dann Reden. Diese Redeoption bietet dann drei kleine Minispiele an, die sie zu erfüllen haben.
    Es muss etwas über Karten gesagt werden, eine Synchro Beschwörung getätigt werden und etwas über das aktuelle Befinden des Charakters geplaudert werden.
    Dabei sind die Minispiele in verschiedene Level aufgeteilt und können auch nur begrenzt gespielt werden. Je besser sie in einem Spiel werden, desto schneller füllt sich das Herz, dass sie zu füllen haben um am Ende ein Teil der Geschichte zu spielen, in der sie dann auch mitwirken.
    Nach einiger Zeit ist es dann auch mit dem Reden vorbei, und Jack muss anders unterhalten werden. Dazu schenkt man ihm Geschenke, die man anderswo erwerben kann.
    Aber nicht jedes Geschenk ist gleich Zufriedenheit; manchmal ist der Gegenüber auch mal verärgert über die Nutzlosigkeit etc. des Geschenkes.

    Das Shoppen ist nicht grade für das männliche Geschlecht etwas angenehmes. Wie dem auch sei; in der Innenstadt, die man per Karte finden kann, gibt es Automaten und einen Shop, der dem Spieler einiges erlaubt. Dieser Ort dient als Anlege punkt um die Story und um sein Deck zu verbessern.
    Hier findet man einen Boostershop, in dem man sich die Karten holen kann. Diese Karten sind je nach Kategorie, von einfachen Monstern bis hin zu Effektreichen Monstern etc., in sogenannte Booster verpackt. Diese kann man sich einzeln oder auch als Ganzes holen, was so viel heißt wie den Ganzen Karton mit mehreren Boostern. Jedes Booster enthält 5 verschiedene Karten. Jede Karte kann man aber nur nach dem Verlassen des Shops einsehen.

    Zudem findet man außerdem in der Innenstadt noch den Passwort, den Leih- und Geschenkautomaten sowie das Duell Jizo vor.
    Der Passwortautomat ist eine ziemlich nette Sache. Sollte man (im reellen Leben) Karten besitzen, so kann man deren Passwort ( dieses man am unteren linken Rand einsehen kann) eingeben und die Karte wird gespeichert und steht zum Verleih aus. Natürlich werden nur die Originalen Yugioh Trading Karten erkannt.
    Der Leihautomat, dient dem ausleihen der Karten, von denen man das Passwort eingegeben hat. Je nach Level, kann man sich mehrere Karten holen. Erst eine, nach zehn Leveln zwei und so weiter.
    Der Geschenkautomat dient dazu, die Story voranzutreiben. Dazu bezahlt man mit Duellpoints (Währung, die man aus Duellen gewinnen kann) und schon kommen Drei Blöcke, die unterschiedliche Symbole beherbergen. Diese Blöcke drehen sich und man kann sie einzeln oder direkt als Ganzes anhalten. Je nach Symbol bekommt man auch das passende Geschenk. Man bekommt mehrere Geschenke wenn man drei gleiche Symbole hat, oder man drei gleiche Farben hat.
    Das Jizo bietet euch besondere Karten an, wenn ihr eure Karten opfert. Je seltener die geopferte Karte aus der Kartentruhe ist, desto wahrscheinlicher ist es eine besondere Karte zu bekommen.

    Das Duellieren ist natürlich, vor allem für Anfänger erst mal etwas unverständlich. Denn wer sich noch nie mit Yugioh beschäftigt hat und die generellen Regeln kennt, der hat ein Brett vor'm Kopf, dass man aber schnell wegschlagen kann, da das Spiel ein Tutorial bietet, welches ALLE Grund und Extra Regeln erklärt.
    Die Qualität des Tutorial ist dabei ziemlich gut. Wenn man was erklärt bekommt und ein man ein Beispiel kriegt, wird diese Stelle, die wichtig ist, mit einem leicht schwarzen Rahmen umgeben, damit man auch genau weiß, wo man spielt etc..
    Nur hapert es bei den abschließenden Prüffragen, die man gestellt bekommt, um zu klären ob man alles verstanden hat. Dabei sind ein paar Fehler untergelaufen, die nicht unbedingt hätten sein müssen; da: Eine Antwort die Eigentlich richtig sein soll, als Falsch gewertet wird. Doch Pech hat man dann nicht, man kann dann einfach die anderen Zwei Antwort Variationen nehmen, die das Tutorial hat. Bestraft wird man also nicht. Auch kann es vorkommen, dass Wortverdreher ein Wort zunächst sinnlos erscheinen lassen; z.b. ausgenutzt - ausugenutzt.

    Bei der UMD-Erkennung geht es um die UMD Disk auf die in jedem Fall ein Spiel sein sollte - also kein Film. Dazu wählt man einfach die Option UMD-Erkennung im Hauptmenü aus und wartet erst einmal und liest sich den Hinweis durch.
    Nun tauscht man einfach die UMD aus. Man legt Tag Force 5 aus der PSP und legt dafür ein anderes Spiel herein, beispielsweise einen Need for Speed Titel. Hat man das getan, so wartet man kurz und man bekommt eine Karte. Diese Karte ist aber noch nicht einsehbar.
    Nun kann man weitere UMD's einlegen aber auch aufhören. Beendet man die Erkennung so kann man nun alle Karten, die man bekommen hat einsehen. Nun wird man noch gefragt ob man abspeichern will und schon ist es erledigt. Wer zudem die Vorgänger Tag Force 1, 2, 3 und 4 besitzt, der darf sich über besondere Karten und anderes freuen.

    Das Spiel basiert auf ein Kartenspiel. Das erste Deck bekommt man schon zu Beginn. Doch wenn sie sich ein neues machen wollen, so muss man sich nur Booster im Shop in der Innenstadt holen. Und ehe man sich versieht, ist man mit 50% aller Karten überfordert oder man kann es sein. Aber da hilft das Deckmenü, welches noch durch ein hilfreiches Tutorial erklärt wird. Sie besitzen ihr Hauptdeck, welches minimal 40 und maximal 60 Karten haben darf. Je weniger Karten man aber im Deck hat, desto höher ist die Chance eine, im grade laufenden Duell, hilfreiche Karte zu ziehen.
    Dann gibt es noch das Extra und das Side Deck. Das Extra Deck, dient der Aufbewahrung spezieller Monster. Diese speziellen Monster nennt man Synchro- oder auch, die altbewährten, Fusionskarten.
    Das Side Deck, dient zum Lagern von Karten, die man in einem Match, bestehend aus mehreren Runden, austauschen darf. Diese Deck fasst, genau wie das Extra Deck, maximal 15 Karten. Deshalb sollte man beim Side Deck hilfreiche Karten in Erwähnung ziehen, die es nicht ins Deck schaffen konnten.
    Letzteres gibt es die Truhe, von der alles abhängt. Hier sind alle gekauften oder geschenkt bekommenen Karten drin, die sie in ihre verschiedenen Decks, per Tastendruck einordnen können. Nach einiger Zeit kann es natürlich sein, das die Spannweiter der Karten in der Truhe, erweitert wurde. So haben sie dann mal 3000 Karten oder noch mehr und schon ist die Unübersichtlichkeit groß. Dazu dient uns aber ein Filter, mit dem man verschiedene Karten Typen ausfiltern kann oder nach Monsterstufen suchen kann. Zudem kann man auch die Effekte einer Karte, als Suchoption eingeben. Generell sind nämlich alle Karten nach Alphabet sortiert. Und je mehr man besitzt, desto länger dauert die Suche oder die spezielle Suche nach einem bestimmten Monster.
    Zudem gibt es noch die Möglichkeit, Labels an Karten anzubringen, die man entweder nicht so gut oder großartig findet. Hat man dies getan, so kann man dann alle Karte, die mit einem Label versehen worden sind wegschalten.
    Ganz neu ist die Möglichkeit der Dateninstallation. Um die Ladezeiten des Spiels zu verkürzen kann man ein Teil der Daten auf dem Stick abspeichern. Nach rund 10 Minütiger Installation kann man das Spiel dann mit kürzeren Ladezeiten genießen, da fortan von der UMD und von dem Speicherstick geladen wird. Schlecht ist allerdings, dass man nach Ausschalten der PSP, beendigen des Spiels oder dem Einschalten des Ruhemodus die Dateninstallation kurz wieder über die Optionen einschalten muss.

    Die Grafik des Spiel ist erwartungsgemäß durchschnittlich ausgefallen. Man hat eine Person, die man spielt und der man seinen Namen gegeben hat und dieser läuft durch bestimmte Bezirke. Diese Bezirke läuft man immer in 2D Sicht ab. Auch die Personen mit denen man spricht, bewegen nur ihre Lippen und nicht den Körper. In den Duellen aber zeigt das Spiel wenigstens, dass es was kann. Denn jedes Mal, wenn eine bestimmte Aktion getätigt wird, sieht man den Duellanten Karten ziehen oder sprechen, was alles in 3D passiert. Auch wenn man angreift und der angegriffene sich schützt, kommt es auch dem der Serie nach. Die Orte die man betreten kann, sind optisch Abwechslungsreich aber dennoch nicht so ansprechend. Da man eigentlich nur ein Bild vom Linken bis zum rechten Rand abläuft und nur die Figuren sich etwas bewegen.
    Bei dem duellieren an sich, ist das Spielfeld schlicht gehalten worden. Jeder hat seine Seite, sein Deck etc. Der Hintergrund beim duellieren ist dann auch generell beweglich. Spielt man zum Beispiel eine sogenannte Spielfeldzauberkarte, so ändert sich der Hintergrund dem entsprechend, was gut gelungen ist.

    Der Sound des Spiels ist okay. Da das Spiel keine Synchronisation, sondern nur Textmessages, enthält, baut natürlich dann alles auf den restlichen Geräuschen auf. Jeder Ort den man betritt hat seine eigene Melodie. Diese Melodie wird dann noch eventuell durch das rauschen des Meeres belgeitet (je nach Ort). Auch wenn der Sound anfangs nervig erscheint, so fällt er später aber kaum mehr in's Gewicht. Entweder, weil man den Sound ausgestellt hat, oder weil man sich dann einfach dran gewöhnt hat. Beim Duellieren ist dies nicht anders: Jedes Duell wird durch etwas hektischere Musik begleitet, was dem ganzen einen Kick gibt. Dumm ist nur, dass keine deutsche Synchronisation vorhanden ist. Die Charakter erhielten deswegen einen Untertitel.

    Zur Steuerung: Das steuern der Figur ist einfach. Man bewegt den Analogstick einfach nach rechts und links, um den eigenen Charakter durchs Bild laufen zu lassen. Automaten und Duellanten müssen dann nur noch mit der Aktionstaste X bestätigt werden. Das Duellieren läuft auch reibungslos ab; nichts was etwa mal ungefragt oder nicht billigend auf dem Spielfeld erscheint. Im Gegenteil, per Option, kann man etwa störende Texte ausblenden oder die Animationen ausschalten. Zudem funktioniert das filtern, im Deckbearbeitungsmenü ohne Probleme ab, sodass man eigentlich jede gewünschte Karte finden sollte. Und da alles so einfach und nicht schwer ist, sollte es wirklich jedem leicht fallen, in die Serie einzusteigen.

    FAZIT: Yugioh - Tag Force 5 ist es gelungen die Anime Serie rund um das Duellieren mit Karten in ein gutes Spiel zu verpacken. Jedoch sind die einzelnen Storys nicht grade "mitreißend" und Anfänger oder Einsteiger könnten etwas überfordert sein. Da auch die Spieltiefe fehlt, kann man oft die Motivation verlieren einfach weiter zu machen. Aber Punkten kann Tag Force 5 mit dem gewaltigen Ausmaß an Karten, die man sammeln kann; und den einfach aber dennoch komplexen duellieren. Jeder Duellant hat sein eigenes Deck, welches seine Stärken und auch seine Schwächen besitzt, die es auszuhebeln gilt. Den mit jetzt schon über 4700 Karten und noch mehr, kann man sich so einiges zusammenbasteln, was dann zusätzlich motiviert.
    Auch die Steuerung ist einfach und lässt sich locker beherrschen. Nur leider muss der Titel durch die mittelmäßige Grafik und auch dem nur mittelmäßigen Sound leben. Eine Synchronisation letzteres wäre vielleicht auch wünschenswert gewesen. Da auch die Sequenzen der Synchromonster nicht helfen, die wirklich gut gemacht sind, ist es immerhin ein Titel, den man sich gönnen kann.
    Damit aber auch der Spaß noch größer ist, könnte man einen Online Modus anbieten; den bietet das Spiel aber nicht, sondern nur einen Ad-hoc Modus.
    Die Möglichkeit die Ladezeiten zu verkürzen gestaltet sich angenehm für den Spielfluss. Besitzer des Vorgängers sollten sich einen Kauf vorher erst überlegen, da die Veränderungen zum Vorgänger (bis auf neue Karten und anderen Storys) wirklich nur marginal sind. Allen anderen steht einem Guten Duell nichts mehr im Wege.

    Negative Aspekte:
    keine deutsche Synchronisation, Grafik nicht überwältigend - nur zweckmäßig, Storys nicht "mitreißend", kein Online Modus

    Positive Aspekte:
    mehr als 4.700 sammelbare Karten, Charaktere der aktuellen Staffel, hilfreiches Tutorial (mit nur kleinen Fehlern), nettes Feature: UMD-Erkennung, Komplexität, einfache Steuerung, Dateninstallation für kürzere Ladezeiten, viele Gebiete

    Infos zur Spielzeit:
    PhilCassidy hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Yu-Gi-Oh! 5D\'s Tag Force 5

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: PhilCassidy
    7.6
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Steuerung
    10/10
    Sound
    7/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Yu-Gi-Oh! 5D's Tag Force 5
    Yu-Gi-Oh! 5D's Tag Force 5
    Publisher
    Konami
    Release
    25.11.2010
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Yu-Gi-Oh! 5D's Tag Force 5
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http://www.gamezone.de/Yu-Gi-Oh-5Ds-Tag-Force-5-Spiel-43593/Lesertests/Yu-Gi-Oh-5Ds-Tag-Force-5-Ein-gutes-Kartenspiel-welches-nicht-mit-Umfang-geizt-Leser-Test-von-PhilCassidy-1010579/
05.01.2011
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2011/02/Yu_Gi_Oh_5_Ds_Tag_Force_5.jpg
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