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  • Z: Witzig und chaotisch - Leser-Test von pineline

    Z: Witzig und chaotisch - Leser-Test von pineline Für den PC gibt es ja deutlich mehr Echtzeitstrategiespiele als bei den Spielkonsolen. Nach längerer Zeit mache ich daher nun einmal wieder ganz kurz einen Abstecher in eben das Genre der Echtzeit-Strategiespiele. Erzählen möchte ich Euch jetzt von der vielen von Euch vielleicht schon bekannten PC-Version von "Z", allerdings ist dieses Spiel aus dem Jahr 1997/98 auch auf vielen verschiedenen Systemen erschienen, unter anderem auch auf der Playstation. Dies liegt in erster Linie daran, dass Echtzeitstrategiespiele nur wenig beliebt auf Videospielkonsolen sind, was seinen Grund wohl darin hat, dass die Zielgruppe solcher Spiele eher die etwas Älteren anspricht (eben die PC-Spieler) und Videospiele zumindest damals eher die Jüngeren ansprechen sollte.

    Gleich am Anfang seht Ihr einen sehr eigenwilligen Vorspann, der die Meisten von Euch eigentlich zum Lachen bringen sollte, mehr will ich aber jetzt nicht verraten, dies im Detail zu erläutern wäre auch mehr als langweilig. Im Mittelpunkt stehen jedenfalls zwei Roboter, die auf Anhieb sympathisch rüberkommen. So nett diese allerdings auch sein mögen, sie bringen ordentlich Chaos in den Winkeln des Universums, wo sie sich herumtreiben bzw. wo sie ihre Visitenkarte hinterlassen haben. Ihr gebt jedenfalls diesen beiden etwas ungewöhnlichen (aber dadurch nicht weniger interessanten) Hauptdarstellern die entsprechenden Befehle, welche diese dann in der Regel auch brav ausführen. Insgesamt stehen Euch 20 sehr umfangreiche Schlachten bevor, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

    Schnell merkt Ihr, dass dieses Spiel nur allzu schnell in Hektik ausarten kann, aber dies ist bei Strategiespielen, die in Echtzeit ablaufen (im Gegensatz zu rundenbasierten Strategiespielen, wo jeder nach und nach an die Reihe kommt bzw. am Zug ist) wohl so üblich. Andauernd müsst Ihr über den Bildschirm scrollen, um nach der augenblicklichen Lage zu schauen, um zu sehen, welche Fortschritte Ihr aber auch das gegnerische Lager macht. Dafür solltet Ihr unbedingt die Maus benutzen, mit einem Gamepad dürfte es sehr schwierig werden, Ihr seid dann einfach zu langsam. Und so kommt es, dass Ihr im Grunde kaum die Landschaft wahrnehmen könnt, auf welcher Ihr Euer Unwesen treibt bzw. welche Ihr gerade ordentlich auseinandernehmt. Denn an Abwechslung mangelt es in diesem Punkt ja eigentlich nicht, denn Ihr führt Eure Schlachten sowohl in Lavawüsten und auf Magmaplaneten wie auch in weiten Steppengebieten und Eis- und Schneelandschaften aus. Im Vordergrund steht aber eindeutig die Action, Ruhephasen gibt es eigentlich so gut wie gar keine, höchstens, wenn Ihre Euch ganz sicher seid, dass der Nachschub für Eure Truppen rollt und Ihr kurz vor dem Sieg steht.

    Wählen könnt Ihr übrigens gleich zu Beginn, ob Ihr es mit einem Computergegner oder einem menschlichen Feind aufnehmen wollt, ich empfehle allerdings ganz eindeutig, Euch zuerst einmal viele Stunden lang im Kampf mit dem Computer zu trainieren und dort erste Erfahrungen zu sammeln, erst dann macht das spannende Duell mit einem Menschen wirklich Sinn. Eure Einheiten schmeißt Ihr zumindest nie durcheinander, denn die eine Armee ist in blau, die andere gut erkennbar in rot gehalten, Verwechslungen sind daher so gut wie ausgeschlossen. Jede Armee verfügt natürlich über einen Hauptstützpunkt, jedoch war es das dann zu Beginn des Spiels fast auch schon. Mühsam produziert Ihr neue Gebäude, Waffen und weitere Kampfeinheiten und das natürlich möglichst schnell. Ziel ist es, die Fahne eines gegnerischen Sektors zu erobern, denn dann arbeitet die dort ansässige Rubrik für Euch. Der Feind versucht natürlich das Gleiche, also müsst Ihr auch immer schön auf Eure Verteidigung achten, dürft diese bloß nicht vernachlässigen. Das Hauptziel ist natürlich der gegnerische Stützpunkt, denn Ihr müsst unbedingt früher oder später das feindliche Hauptquartier erobern. Eure Truppen steuert Ihr bequem aus einer Vogelperspektive, wobei diese zwar nicht gerade spektakulär aussieht (die Figuren auch ziemlich klein aussehen) aber dafür umso zweckmäßiger. Denn wichtiger ist es bei solch einer Art von Spielen, stets den Überblick behalten zu können, ansonsten würde der Spielspass erheblich darunter leiden. Dieses Erfordernis wurde hier in Z sehr gut gelöst, ich wurde jedenfalls in dieser Hinsicht nie vor ernsthafte Probleme gestellt.

  • Z
    Z
    Publisher
    Renegade Software
    Developer
    Bitmap Brothers (UK)
    Release
    1997

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1001987
Z
Z: Witzig und chaotisch - Leser-Test von pineline
http://www.gamezone.de/Z-Spiel-43679/Lesertests/Z-Witzig-und-chaotisch-Leser-Test-von-pineline-1001987/
16.04.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2012/05/gamezone_1__0__1__2__3__4__5__6_.jpg
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