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  • Zone of the Enders: Kämpfer der Zukunft - Leser-Test von wolfpack666

    Zone of the Enders: Kämpfer der Zukunft - Leser-Test von wolfpack666 Konami, größter Spieleentwickler des Ostens findet nach "Silent Scope" endlich wieder zu einem Stil zurück, der nicht nur schnelle Action, sondern auch eine ausgereifte Storyline unterstützt. Zu häufig waren die Rufe nach einem Spiel, das endlich zeigt was in der Playstation 2 steckt, zu groß der Andrang nach etwas völlig neuem, nach einem Erlebnis das man nicht mehr so schnell vergisst - etwas das man auch mit einem "Shenmue" vergleichen könnte.
    Lange hat es gedauert, aber jetzt scheint die Mauer durchbrochen. Ob "Zone of the Enders" hält was Konami verspricht veraten dir die folgenden Zeilen!
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    Wir schreiben das Jahr 2172. Die Gesellschaft wie wir sie kennen existiert schon lange nicht mehr, durch den immer ansteigenden Bevölkerungswachstum wurden alle Platz - und Rohstoffreserven der Erde völlig aufgebraucht. Die Wissenschaft und Technik vollbrachte in den letzten Jahren enormes, das gesamte Sonnensystem wurde von Menschen besiedelt. Fast selbstverständlich gleiten riesige Raumkreuzer durch die unendlichen Weiten des Alls, niemand ist noch übrig von der alten Generation, alle kennen nur noch dieses neue Leben.
    Nach langer Zeit der Ruhe wird plötzlich die Jupiter Kolonie Antila angegriffen und dem Erdboden gleich gemacht. Ein schrecklicher Kampf bringt Tod und Leid über die Menschen der Siedlungen, kaum jemand schafft es zu entkommen.
    Der 15 - jährige Leo wird in das Cockpit eines Kampfroboters - auch Orbital Frame genannt - verschlagen und von einem Bordcomputer mit der Steuerung des tödlichen Gerätes vertraut gemacht.
    Schnell lernt er mit seinem neuen Begleiter umzugehen, ihn zu lenken und mit ihm zu kämpfen. Sein Temperament kommt ihm schon am Anfang zugute, da seine ersten Gegner nicht lange auf sich warten lassen. Mit aller Kraft versucht er gegen seine Feinde anzukämpfen, doch schon bald merkt er, dass die Hilfe seines Computers Ada von nöten sein wird um diese Schlacht zu gewinnen.
    Auf in den Kampf!
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    Bei "Zone of the Enders" handelt es sich nicht - wie angekündigt und auch angenommen - um ein Action Adventure, sondern um ein Fightspiel, das gelegentlich kleine Missionen zur Erfüllung bereitlegt.
    Diese sind allerdings nicht gerade anspruchsvoll und können daher auch ruhig als "Nebenjobs" angesehen werden.
    Der eigentliche Kampf wird in 360 Grad Räumen ausgetragen, Mechs fighten gegen andere Mechs - ein Krieg zwischen von Menschen gesteurten Computern, welche das Ziel haben den Planeten dem ihr Angriff zum Opfer fiel völlig zu zerstören.
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    Du steigst in das Spiel ein und wirst sofort zurechtgewießen, alles wird dir ausführlich erklärt. Leo kann anfangs nur in zwei Sektoren seines Heimatplaneten vordringen, mit jedem erfolgreichen Kampf schaltet er neue frei. Neben seinen Tätigkeiten als Krieger muss er auch versteckte Items finden, ohne die sich manche Gegner gar nicht besiegen lassen.
    Immer wieder lässt sich der junge Pilot auf hitzige Wortgefechte mit Ada ein, die nicht versteht warum es ihm nicht egal ist zu töten. Sie ist zwar mit einer extrem hohen künstlichen Intelligenz ausgestatten, besitzt aber nicht die Fähigkeit zu fühlen. Im späteren Spielverlauf, als die beiden gerade anfingen sich zu mögen, wird der Computer von einem geheimnissvollen Virus befallen, der droht in zu zerstören. Ein Gegenmittel hierfür zu finden gehört auch zu einer der wenigen Aufgaben die Leo bewältigen muss.
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    Grafisch gesehen hat "Zone of the Enders" allen anderen PS2 Spielen die sich derzeit auf dem Markt befinden etwas vorraus. Es besitzt Qualität!
    Der Sprung die schwer zu programmierende Sony Konsole voll auszureizen ist endlich gelungen - an dieser Stelle wieder ein Hinweiß an "Shenmue", an das Konamis neuer Hit für mich trotzdem nicht herankommt.
    Am auffälligsten sind die gigantischen Effekte, die aus dem Game erst einen richtigen Fighter machen. Riesen Expolsionen und unglaubliche Feuerwände brennen sich den Weg über den Bildschirm, Blitze und Funken schließen den Kreis nahe zur Perfektion.
    Kritisch sieht man dem zeitweißen Durcheinander entgegen, das sich bei einer solchen Vielfalt an grafischen Finessen wohl nicht vermeiden ließ. Vielleicht hätte man versuchen sollen etwas an den Optik Tricks zu sparen, um so eine größere Übersicht zu gewährleisten.
    Alles in Allem überzeugt das Game mit einer durchwegs tollen Grafik, die auf keinem anderen PS2 Spiel so toll zur Geltung kommt.
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    Neben der wirklich auffällig guten Darstellung bietet unser Testspiel auch Soundmäßig einiges. Nicht zu vergleichen mit dem oben angesprochenen technischen Vergnügen, aber dennoch sehr ausgereift und qualitätsbewusst.
    Gleich nach Spielbeginn wird man von dem Introstück förmlich überrollt - Musik vom allerfeinsten, kleine Erinnerungen an die absolute Weltspitze des "Star Wars - Rouge Leaders" Soundtracks werden wach.
    Später wird der Melodiefluss dünner, das hohe Niveau bleibt aber bestehen, dazu kommen Effekte vom feinsten, welche zusammen mit der Sprachausgabe wirklich einmalig klingen.
    Nicht viele Games bieten einen Sound der sich auf einem derart hohen Level befindet - vom Anfang bis zum Ende.
    Absolute Spitzenklasse - Entäuschungen ausgeschlossen!
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    Zu guter Letzt werfen wir noch einen kleinen Blick auf die durchwegs einfache, aber tolle Steuerung.
    Gelenkt wird dein Mech - wie nicht anders zu erwarten - mit dem Analog Stick, ein Steuerkreuz wäre für die Lenkung in einem 360 Grad Spielfeld denkbar ungünstig gewählt. Zwei Feuertasten lassen Ada aus allen Rohren ballern, weiters besitzt du die Möglichkeit zu schlagen, zu treten und den sekundär Modus deiner Waffen zu aktivieren.
    Grob gesehen gehen alle Manöver recht leicht von der Hand, Neulinge lernen schnell, erfahrene Fighter haben den Dreh sofort raus.
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    Wie sollte es anders sein, die Perfektion wird uns PS 2 Spielern wieder nicht geschenkt. Auch wenn alles andere zu schön ist um wahr zu sein - das ist es auch!
    Der Haken an der Sache liegt - wie so oft - im Spielumfang.
    Jemand der sich seit einigen Jahren mit Computer und Konsole beschäftigt hat Konamis Action Fighter in 1 - 2 Tagen durch und muss erst einige Monate warten, bis der Spielspaß wieder soweit vorhanden ist um das Ganze nocheinmal durch zu zocken.
    So etwas musste ja fast kommen!
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    Mein Fazit:
    Gut, die technische Seite sieht grandios aus. Grafisch ein Top Titel hat auch die Musikkulisse vollste Anerkennung verdient und liegt weit über dem Durchschnitt.
    Trotzdem kann man es fast nicht glauben, wenn dann plötzlich wie aus dem nichts ein Abspann über den Bildschirm flakert.
    Wer dieses doch recht große Manko aus den Augen lässt wird sich die Tage an denen er sich mit "Zone of the Enders" beschäftigt hat sicherlich nicht über seinen missglückten Kauf ärgern.
    Auch Action Freaks haben kaum eine andere Möglichkeit als zumindest einmal hineinzuschnuppern, denn so viel Power findet man nirgends sonst auf der zweiten Sony Konsole.
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    Negative Aspekte:
    viel zu geringer Umfang, kaum andere Aufgaben als Kämpfe;

    Positive Aspekte:
    gute Grafik, wahnsinns Effekte, toller Sound, Action Spektakel, ausgeklügelte Steuerung;

    Infos zur Spielzeit:
    wolfpack666 hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Zone of the Enders

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: wolfpack666
    7.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    7/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    7/10
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    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
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Zone of the Enders
Zone of the Enders: Kämpfer der Zukunft - Leser-Test von wolfpack666
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22.08.2002
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