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  • Zoo Empire im Gamezone-Test

    Mit Zoo-Empire lernen wir nicht nur die Bedürfnisse der wilden Tiere kennen, auch die Angestellten wollen betreut werden.

    Ein Tag im Zoo

    Die Enlight Studios, die uns vor kurzem mit Trackmania ein Rennspiel der etwas lustigeren Sorte präsentierten und auch sonst nicht müßig sind und uns Titel wie Joan of Arc oder Warlords Battlecry 3 lieferten, kredenzen uns nun das Zoo Empire, wobei es sich um eine Aufbau- und Managersimulation handelt die sich dem Tierpark als Thema angenommen hat. Ähnlich wie in WildLife Park von JoWooD müssen wir uns in Zoo Empire um das Wohl unserer Tiere ebenso kümmern wie um das der Besucher, die das dringend benötigte Geld in die Kasse bringen. Das verwendete Interface wurde komplett in 3D gehalten und gestattet es uns die Ansicht frei zu drehen und zu zoomen, ganz so wie wir es augenblicklich brauchen. Wollen wir eine Person oder ein Tier näher oder über einen längeren Zeitraum hinweg beobachten, können wir zusätzlich zwischen einer Verfolgerkamera sowie der Egoperspektive wählen. So ist es möglich direkt mit den Augen der Tiere oder Besucher unseren Park zu sehen. Klar, dass man immer mit der Zeit gehen muss und den Besuchern möglichst oft neue Attraktionen bieten sollte, in Form von neuen Gehegen und Tieren oder auch indem man neue Fahrgeschäfte baut und den Besuchern die Möglichkeit gibt ihre Bäuche zu füllen. Bekanntlich muss alles was einmal hineinging auch wieder heraus, wozu wir Mülleimer aufstellen, Reinigungskräfte einstellen und Toiletten hinstellen, damit sich unsere Besucher erleichtern können.

    Pandas mögen Eukalyptus Pandas mögen Eukalyptus Wie man es bei einem Spiel dieser Machart erwarten darf, nimmt die Zahl der verfügbaren Tiere und Gegenstände kontinuierlich zu, schließlich muss das Forschen im Spiel einen Zweck erfüllen, so wie auch der Arbeitsaufwand sie zu pflegen. Denn besonders die exotischen Tiere verlangen schon einer besonderen Aufmerksamkeit und wollen nicht nur ein Gehege ganz nach ihren Bedürfnissen, sondern müssen auch regelmäßig vom Tierarzt versorgt werden. Damit den Tierchen nicht langweilig wird und wir unsere Einnahmen steigern, ist es möglich sie zu trainieren. Dabei lernen sie allerlei Kunststücke die sie den Besuchern gerne vorführen. Doch darf man dabei nie aus dem Auge lassen, dass auch die tierischen Bewohner unseres Parks manchmal Ruhe haben möchten, weswegen wir dafür Sorge tragen müssen, dass sich die Tiere auch zurückziehen können bzw. die Besucher nicht jeden Punkt des Parks erreichen können.

    Bis wir freilich so weit sind gilt es erst einmal das sehr gelungene und ausführliche Tutorial durchzuspielen, welches uns Punkt für Punkt die Funktionen des Park-Simulators erklärt. Derweil ist das wirklich schöne an dem Tutorial, dass es so durchdacht umgesetzt wurde und den Spieler nicht in seinem Experimentierdrang behindert. Denn noch während uns die Stimme aus dem Off erklärt was wie funktioniert, können wir schon munter weiter agieren und werden mit den Hilfspfeilen auf alle wichtigen Dinge hingewiesen, ohne dass sich das Tutorial aus der Ruhe bringen lässt oder gar Fehler begeht.

    Ein eisiges Gehege Ein eisiges Gehege Doch auch nach dem Tutorial lässt uns Zoo Empire nicht im Regen stehen und bietet uns viele, offensichtlich mit viel Liebe zusammengetragene Informationen zu den einzelnen Tierarten. Ignorieren wir dies, meldet sich unser Tierpfleger auch von alleine zu Wort und gibt uns Ratschläge, wie wir welchen Tieren etwas Gutes tun können oder was wir an den bestehenden Gehegen ändern sollen, damit sich die darin befindlichen Tiere wieder so richtig wohl fühlen bzw. nicht krank werden.

    Klar, dass sich ein nicht kleiner Teil der Simulation ausschließlich den Finanzen widmet, denn wie im richtigen Leben ist auch in dieser Simulation ohne Moos nicht mehr viel los. Denn auch wenn der Aufbau der grundlegenden Strukturen zu Beginn des Spiels recht einfach ausfällt, muss man sich später schon ziemlich ins Zeug legen und seine Ausgaben genauestens im Auge behalten um im kommenden Quartalsbericht nicht plötzlich zu bemerken, dass man Pleite ist. Denn ist man erst einmal in der Situation, dass man seine Tiere verkaufen muss um seine Rechnungen bezahlen zu können, hat man bereits einen fatalen Fehler gemacht. Umso angenehmer, dass man die Simulation an jeder Stelle speichern kann, was sich besonders vor großen Umbauarbeiten empfiehlt.

    Die Schwebebahn Die Schwebebahn Das bereits angesprochene Interface geht einem recht schnell ins Blut über, da die einzelnen Fenster einen recht hohen Wiedererkennungswert besitzen und man bei der Entwicklung offensichtlich darauf geachtet hat den Spieler nicht mit x übereinandergelegten Fenstern zu belasten. Stattdessen falten sich die augenblicklich nicht mehr gebrauchten Fenster von alleine wieder weg, so dass es erst gar nicht zu dieser Situation kommt.
    Wollen wir genauere Informationen zu einem bestimmten Tier in unserem Park, können wir dies entweder über die Liste der Tiere in unserem Besitz tun, woraufhin die Kamera automatisch das ausgewählte Tier zeigt, oder wir klicken es direkt auf dem Schirm an, um über seine Bedürfnisse und seinen Zustand informiert zu werden. Gleiches funktioniert auch bei den Besuchern und unserem Personal, entweder wählen wir sie in der vorhandenen Liste aus oder wir klicken direkt auf sie. So erfahren wir auch welche Tiere die Besucher gerne sehen würden oder was ihnen augenblicklich nicht an unserem Park passt.

    Ein sehr lustiges Feature ist der Fotoapparat bzw. Die Videokamera im Spiel, die es uns erlauben Bilder oder Filme direkt in unserem Zoo zu erstellen. Diese können dann vollautomatisch als Website exportiert und online gestellt werden.

    Kunterbunte Stände Kunterbunte Stände Die gezeigte 3D-Grafik lässt sich, wie bereits erwähnt, absolut frei drehen und zoomen. Dafür genügt es die rechte Maustaste gedrückt zu halten. Leider ist es nicht möglich die Bewegungsrichtung umzustellen, welche fest einprogrammiert ist und das gesamte Gelände grundsätzlich rechts herum dreht wenn wir die Maus nach links schieben. Die präsentierte Grafik ist recht zweckmäßig und Bunt ausgefallen, glänzt aber nicht unbedingt wegen ihrer Detailfülle. Zwar sieht unser Zoo aus so manchem Blickwinkel heraus richtig gut aus, trotzdem lassen sich die wenigen Polygone aus denen Charaktere und Tiere zusammengesetzt wurden nicht verstecken. Auch grafische Effekte kommen so gut wie überhaupt nicht zum Einsatz, was zum einen für eine entsprechende Übersicht sorgt, da sich kaum etwas vor unserem Blick verbergen kann, zum anderen aber ein mitunter etwas leeres Bild ergibt. Denn auch wenn das Gezeigte absichtlich im Comic-Look gehalten wurde, hat man doch schon Schöneres gesehen.

    Die Soundkulisse bietet uns neben dem absichtlich seicht gehaltenen Soundtrack natürlich viel Stimmengewirr und vor allem die Geräusche unserer Tiere, die immer lauter werden je näher wir ihnen kommen. In der Totalen schließlich hören wir vom Grunzen der Tiere über das Rascheln der Büsche bis hin zum plätschern des Wassers alles was wir auch sehen können. Erst wenn wir uns weiter entfernen vermischt sich alles zu einem einheitlichem Grummeln, ganz so wie sich eben ein Freizeitpark anhört.

    Zoo Empire (PC)

    Singleplayer
    7,4 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Gelungenes Tutorial
    gesamt recht ausgewogenes Gameplay
    lustiges Foto- und Videokamera-Feature
    Veraltete 3D-Grafik
    nur Mission und freies Spiel möglich
    nicht umkehrbare Maussteuerung
  • Zoo Empire
    Zoo Empire
    Publisher
    cdv Software Entertainment AG (DE)
    Developer
    Enlight Software Ltd. (HK)
    Release
    20.09.2004

    Aktuelle Strategie-Spiele Releases

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Zoo Empire
Zoo Empire im Gamezone-Test
Mit Zoo-Empire lernen wir nicht nur die Bedürfnisse der wilden Tiere kennen, auch die Angestellten wollen betreut werden.
http://www.gamezone.de/Zoo-Empire-Spiel-43923/Tests/Zoo-Empire-im-Gamezone-Test-989991/
07.09.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/07/ZE047_jpg.jpg
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