Borderlands 2 Add-On Sir Hammerlocks Big Game Hunt in der Vorschau: Gearbox macht in Sachen DLCs alles richtig
SpecialAm 15. Januar erscheint die dritte Erweiterung des RPG-Shooters Borderlands 2. Wir haben uns Sir Hammerlocks Big Game Hunt schon vorab anschauen können, unsere ersten Meter im Hovercraft auf dem neuen Kontinent zurückgelegt und den Hexendoktor, die neue, fiese Gegnerklasse kennengelernt.
Es ist noch nicht der große Story-Erweiterer, den Gearbox als viertes Add-On ankündigt, aber es ist ein guter Start: Sir Hammerlocks Big Game Hunt stellt uns einen vollkommen neuen Kontinent vor: Aegris. Eigentlich sollte er ein bisschen wie Dschungel werden, aber als wir ihn zum ersten Mal betreten, erinnert er uns eher an ein wildes Moor mit ziemlich hohen Bergen in der Mitte. Die neue Map erzeugt durch viele vertikale Strukturen zwar kein völlig neues Gameplay, es passiert aber deutlich öfter, dass plötzlich jemand von oben oder unten auf uns schießt und nicht wie sonst immer vor uns auftaucht. Schwebende Schleimbeutel, riesige, neue Spinnenviecher und Plattformen in der Luft oder im Boden machen das möglich – cool.
Quelle: 2K Games
Das neue Vehikel, eine Art Hovercraft, gibt es in drei Ausführungen: Mit Flammenwerfer, Schock-Haftminen oder Korrosiv-Granaten.
Aber um was geht es eigentlich? Viel Zeit zum Anspielen hatten wir bei 2K Games leider nicht, die Rahmengeschichte ist aber schnell erklärt. Nach dem Tod von Hadsome Jack, geschichtlich also am Ende des Spiels angesiedelt, gibt es noch immer Kreaturen auf Pandora, die hoffen, ihren Chef wiederbeleben zu können. Und falls sie das nicht schaffen, dann wollen sie wenigstens seine Arbeit vollenden. Professor Nakayama sucht dafür die Hilfe der Ureinwohner Aegris. Hammerlock aber ignoriert den Verrückten zu Beginn noch – er ist immerhin hier, um seine Jagdhütte wieder in Betrieb zu nehmen und Großwild zu jagen!
Damit es etwas zu jagen gibt, haben die Gearbox-Macher neue Gegner, neue Bosse und ein neues Fahrzeug ins Spiel gepackt. Die Welt ist groß und versumpft, was würde also besser passen als ein Hovercraft? Gleich drei Ausgaben davon gibt es, man kann beim Herbeirufen auswählen, welche man will. Entweder einen Flammenwerfer, einen Schock-Haftgranatenwerfer oder einen Korrosiv-Granatenwerfer wird daran befestigt. Da es sich dabei um das erste Boot handelt, kann es auch auf Wasser fahren. Wer jetzt die ewigen Weiten des Meeres erkunden möchte, wird enttäuscht. Auf weitläufigen Wasserflächen gibt es Kanonentürme, die einen abknallen, wenn man zu weit raus fährt.
Heftig: Der Hexendoktor levelt Mobs auf
Schon kurz nach dem Start der ersten Mission treffen wir den charakteristischsten neuen Gegnertyp: den Hexendoktor. Er umgibt sich mit Wilden und Eingeborenen, hat massig HP und kann sich in einen elementaren Wirbelsturm verwandeln. Dann fackelt er einen
Quelle: 2K Games
Sir Hammerlock will auf Großwildjagd gehen. Er sucht wirklich grooooßes Wild!
entweder ab, schockt oder verätzt einen. Als wäre das nicht genug, levelt er mit der Zeit die ihn umgebenden Wilden auf. Nur weil sie zu Beginn noch mit Keulen und Level 30 auf einen zu rennen, heißt das nicht, dass sie nach ein paar Minuten nicht Speere oder Feuerwaffen tragen und Badass Level 36 haben könnten. So einen Hexendoktor sollte man deshalb am besten schnell loswerden.
Richtig kompliziert wird es, wenn dann sogar zwei oder mehr von ihnen auf einmal mit ihrem Gefolge auftauchen. In einer Verteidigungs-Mission passiert das und wir sterben – der Schwierigkeitsgrad für unseren Level 34 Commando ist schon etwas angestiegen. Das Level allgemein steigert Sir hammerlocks Big Game Hunt aber nicht, die Levelgrenze bleibt bis zum nächsten Update unangetastet bei 50.
Für ein paar Lacher wird ein wilder Häuptling-Clap-Trap sorgen. Er wird von den wilden angebetet und Statuen von ihm findet man überall in Aegris. Sie enthalten Waffen und Ausrüstung. Nettes Detail am Rande: Neben den Clap-Trap-Statuen gibt es auch andere neue Behälter, in denen Ausrüstung und Munition liegt. Das sorgt zumindest optisch für ein klein wenig Abwechslung.
