Dragon's Dogma: Dark Arisen im Test - Eine fordernde Challenge selbst für erfahrene Dogmatiker

Test Michael Stadler

Mit Dragon's Dogma gelang Capcom im Mai letzten Jahres ein Geheimtipp im Genre der Action-RPGs. Das Gesamtpacket aus einer abwechslungsreichen Spielwelt, tiefgreifender Charakterentwicklung, jeder Menge Ausrüstungsgegenständen und packenden Kämpfen gegen nicht selten riesige Gegner fand Dragon's Dogma nicht nur in unserer Redaktion begeisterten Anklang. Dark Arisen heißt nun das Dragon's Dogma in der 2013er-Version, welches nun auch die letzten Zögerer überzeugen soll.

Dragon's Dogma 1.5

Dragon's Dogma: Dark Arisen (7) Quelle: Capcom Dragon's Dogma: Dark Arisen (7) Dragon's Dogma Dark Arisen fängt genau wie vor einem Jahr an: Ein riesiger Drache überfällt unser beschauliches Fischerdorf, zwingt uns in einem ungleichen Kampf in die Knie und nimmt sich als Trophäe unser noch schlagendes Herz gleich mit. Auf wundersame Weise überleben wir jedoch auch ohne unsere Pumpe. Natürlich können wir diesen Diebstahl nicht auf uns sitzen lassen und begeben uns auf die Suche nach unserem Herz. Anders als 2012 ist bei Dark Arisen dieses Jahr eine weitere Spiele-DVD in der Schachtel enthalten, welche nicht nur die japanische Sprachausgabe beinhaltet, sondern ein großes Texturpaket auf der Festplatte installiert. Leider sind die Verbesserungen in grafischer Hinsicht nicht sonderlich weltbewegend, eine nette Dreingabe ist es aber allemal.

Das wahre Highlight ist jedoch Finstergram, die große Kerkerinsel zur Halbinsel Gransys, dem Schauplatz der Hauptgeschichte. Bevor ihr euch jedoch nachts von einer geheimnisvoll anmutenden Dame aus dem Fischerdorf Kassardis nach Finstergram bringen lasst, solltet ihr jedoch schon im oberen Levelkosmos angekommen sein. Denn das deutlich dunkler designte Stück Land erwartet euch mit jeder Menge neuer und vor allem fieser Monster. Als ob das nicht schon genug wäre ist der Tod selbst eine omnipräsente Bedrohung, welcher euch urplötzlich ins Nirvana schicken kann – Dark Souls ick hör dir trapsen! Doch dort hört die teilweise schon frappierende Ähnlichkeit zum wohl schwersten Spiel der aktuellen Generation nicht auf.

Dragon's Dogma: Dark Arisen (4) Quelle: Capcom Dragon's Dogma: Dark Arisen (4) Abgesehen von einigen Fantasiewesen wie Orks oder Zyklopen solltet ihr euch auch nicht immer voller Vorfreude auf eine Kiste in Finstergram stürzen. Hier kann ähnlich der Souls-Serie auch schon mal das eine oder andere Monster versteckt sein und euch die Erwartung eines monumentalen Items radikal zerstören. Die Leistung im Hinblick auf das Leveldesign verlangt uns allerdings ein Lob ab. Abgesehen vom deutlich anspruchsvolleren Schwierigkeitsgrad werden wir stets zum Umherstreunen eingeladen und auch an den richtigen Stellen mit coolen Gegenständen belohnt. Neuerdings sind Gegenstände auch mit Flüchen belegt, welche man vor Gebrauch beseitigen sollte. Natürlich werden euch auch Vasallen nach Finstergram begleiten dürfen, allerdings wollen Rift-Steine, die als Portale für die wählbaren Sidekicks dienen, erst wieder hergestellt werden. Natürlich können auch diese Vasallen von den verfluchten Früchten Finstergrams kosten und profitieren.

Meinung

Wertung zu Dragon's Dogma (X360)

Wertung:

7.5 /10

Wertung zu Dragon's Dogma (PS3)

Wertung:

7.5 /10
Pro & Contra
Challenge selbst für hochrangige SpielerCoole neue ItemsEin Hauch von Dark SoulsTolles LeveldesignUnterhaltsamer SpielflussHauptspiel enthaltenKaufpreis von 30€
Unerwarteter TodAnlaufschwierigkeitenRedundanter GrafikpatchPartiell unübersichtliche Kämpfe
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