Das Social Network für Racer soll mit Drive Club endlich mit einem Spiel assoziiert werden. Was genau dahinter steckt fanden wir nun auf der Gamescom bei einem Termin mit Mitgliedern des Entwicklerteams von Evolution Studios heraus.
Obgleich es im ganzen Trouble zumeist untergeht, soll Drive Club auch einen Singleplayer-Modus bieten, welcher sich völlig zufrieden damit zeigt, etablierte Genrestandards zu erfüllen. Warum sich Drive Club so entspannt zeigt, ist mit dem Multiplayer-Part begründet. Drive Club ist ein Spiel für autofanatische Zocker, die sich am liebsten als eingefleischte Truppe mit anderen Grüppchen um die Spitzenplätze balgen. Ein Club besteht im Racer aus maximal 12 Mitgliedern und kann natürlich mit allerlei Hilfsmitteln individualisiert werden. In Drive Club startet die Herausforderung jedoch schon im eigenen Club. Ein Mitglied setzt eine Fabelzeit auf einer x-beliebigen Rennstrecke und möchte natürlich mit der Glanzleistung vor den anderen ordentlich angeben. Also kann per Ingame-Menü oder per Handy-App für iOS und Android im Handumdrehen eine Challenge an die PS-Junkies gesendet werden, welche dann per PSVita oder PS4 in Angriff genommen werden kann. Dabei kann eine Challenge, die besonders anspruchsvoll ist auch mal locker um die Welt gehen und in der Rangliste auf den ersten Platz steigen, je nachdem wie verbreitet und berüchtigt die etwaige Herausforderung ist.
Quelle: Sony
Drive Club (3)
Optisch lassen die Evolution-Jungs die Muskeln der neuen Generation ordentlich spielen. Statt unsägliche Zuschauermassen am Rande einer Strecke zu positionieren setzt man in Drive Club lieber auf detailliert ausgearbeitete Weitsicht-Panoramas. Der Clou dabei ist jedoch, dass jene Randerscheinung des einen Rennens schon im nächsten Wettkampf die Hauptrolle spielen darf. Dazu kommen in Echtzeit berechnete und willkürlich kombinierte Wolkenzüge bei Tag und akkurat positionierte Sterne bei Nacht. Die makellose Optik der Fahrzeuge kann nur vom leider lediglich visuell vorhandenen Schadensmodell versaut werden. Dabei ist die Framerate aktuell noch bei 30, jedoch versicherten uns die Jungs von Evolution, dass 60 das straff angepeilte Ziel sind. Vom akustischen Detailgrad hätten wir uns während der Präsentation gerne selbst überzeugt, jedoch ließ man die Boxen lieber stumm. So müssen wir Evolution Studios einfach vorerst vertrauen, dass sie mit 18 Mikrofonen den Motorsound jedes spielbaren Boliden aufgenommen und in das Spiel gepackt haben.
Drive Club wird es zudem in zwei Varianten geben. Neben der klassischen Box-Variante auf Bluray wird es für Playstation Plus-Mitglieder eine kostenlose Version geben, welche zwar alle Spielmodi beinhaltet, jedoch im Bezug auf den Content stark limitiert ist. Dem Spieler bleibt dann die Wahl sich entweder online das komplette Spiel zu kaufen, oder selektiv Autos und Strecken zum Portfolio hinzu zu fügen.
