Der Gamezone Jahresrückblick 2013 - Diese Spiele haben wir im letzten Jahr geliebt und gehasst

Special Sandro Odak

2013 neigt sich schnell dem Ende zu. Zeit, einen Blick zurück zu werfen. Wir haben Redakteure und Autoren von Gamezone befragt und wollten wissen: Welche Spiele, auch abseits des Mainstreams, habt ihr im vergangenen Jahr geliebt, welche gehasst? Ihre Meinungen, vollkommen losgelöst von objektiven Tests und Befindlichkeiten, findet ihr in unserem Jahresrückblick. Guten Rutsch!

Es ist Silvester, kurz vor dem Jahreswechsel. Traditionell ist das die Zeit der Jahresrückblicke. Einen vollen Rückblick auf die vielen Highlights und Lowlights wollen wir an dieser Stelle auslassen – das Gamezone-Archiv ist da sicherlich ausreichend genug. Stattdessen haben wir unsere Redakteure nach ihren persönlichen Favoriten und Enttäuschungen des Jahres gefragt – und heraus kamen ein paar spannende Perlen abseits des Mainstreams. Habt auch ihr Favoriten und Enttäuschungen in 2013 erlebt? Wart auch ihr mal abseits des Mainstream-Geschmacks? Verratet uns eure High- und Lowlights in den Kommentaren!
Sandro Odak - RIPerl

Spiel des Jahres: Papo & Yo

Wenn es schläft, ist das Monster aus Papo & Yo ja ganz süß. Ein Designer hat in Papo & Yo seine Kindheit mit einem alkoholkranken Vater verarbeitet. Harter Stoff! Quelle: Gamezone/Minority Wenn es schläft, ist das Monster aus Papo & Yo ja ganz süß. Ein Designer hat in Papo & Yo seine Kindheit mit einem alkoholkranken Vater verarbeitet. Harter Stoff! Hand hoch: Wer hat erwartet, von mir Battlefield empfohlen zu bekommen? Vor meinem inneren Auge schnellen nun einige Hundert Hände hoch. Und tatsächlich habe ich im vergangenen Jahr vermutlich mehr Zeit in Battlefield verbracht als in allen anderen Spielen zusammen. Aber hat es mich berührt? Ist mir Battlefield 4 im Kopf geblieben? Nein, eigentlich nicht. Ein GTA, Bioshock oder FIFA zu empfehlen, wäre auch zu einfach. Mein Favorit 2013 war der nischige Steam-Titel Papo & Yo. Die emotionale Geschichte, in der ein Game-Designer die Erfahrungen mit seinem alkoholkranken Vater verarbeitet hat, ist nachhaltig hängen geblieben. Spielerisch mag Papo & Yo vielleicht nur Durchschnittsware sein. Aber die emotionale Meta-Ebene hat mich wirklich tief gerührt. Mal schlafender, helfender Riese, mal furchtbar aggressives Monstrums - erst seit ich Papo & Yo gespielt habe, verstehe ich was die Kinder von Alkoholikern durchmachen müssen. Da lief es mir eiskalt den Rücken herunter. Abstrakt, lehrreich, gut! Hände weg von der Flasche!

Enttäuschung des Jahres: Assassin's Creed IV: Black Flag

Für viele ist es einer der größten Hits des Jahres: Die Wiederbelebung von Assassin's Creed. Ich aber habe den vierten Teil, das Piratenabenteuer "Black Flag", gehasst. Technisch hat sich die Serie nicht in eine "Next-Gen" weiterentwickelt, die Story war absurd. Auch wenn ich das Piraten-Setting interessant fand, noch nie hat mich Assassin's Creed so kalt gelassen. Nicht mal im langweiligen ersten Teil, der ja eigentlich nicht mehr als eine Tech-Demo war. Für mich bleibt der häufig kritisierte Teil 3 weiterhin die Assassinen-Referenz.

Alexander Schneider - JannLee

Spiel des Jahres: Battlefield 4

Dank seiner Bugs ist Battlefield 4 Favorit und Enttäuschung zugleich. Quelle: DICE/EA Dank seiner Bugs ist Battlefield 4 Favorit und Enttäuschung zugleich. 2013 gab es viele geniale Spiele, die uns die Wartezeit auf die nächste Konsolengeneration verkürzt haben. Für mich war klar, spätestens zum Release von Battlefield 4 muss eine neue Konsole ins Haus. Und schon beim Auspacken meiner Version wusste ich: Battlefield 4 ist mein Spiel des Jahres! Warum? Kurz gesagt: Es ist einfach geil. Klar, die Xbox-360- und PS3-Fassung ist mit 24 Spielern pro Server abgespeckt und die Grafik ziemlich altbacken, aber selbst diese Version rockt die Hütte. Mit meinem Squad auf einen der zahlreichen Server im Modus Eroberung das gegnerische Team gegen die Wand spielen, schlägt einfach jedes andere Spiel um Längen. Die Next-Gen-Version von Battlefield 4 ist für mich eine wahre Offenbarung. Nicht nur komme ich als Konsolenspieler endlich in den Genuss der großen Karten, auch die Optik auf der Playstation 4 und Xbox One haut mich aus den Latschen. Das Flaggschiff von EA und DICE hat mir schon unzählige Stunden Spaß beschert. Lach- und Fluchanfälle mit denen ich meine Teamkollegen im Party-Chat mit Hilfe kreativer Fäkalsprache in den Wahnsinn treibe und viele gesellige Unterhaltungen mit meinen Kumpanen versüßen mir die virtuelle Kriegsführung. Wir haben sogar das NATO-Alphabet an unsere Bedürfnisse angepasst, um das geniale Spielgefühl nochmal etwas zu verbessern. Und ganz ehrlich... es gibt nichts Genialeres als einen ahnungslosen Feind mit einem Nahkampfangriff zu demütigen! Battlefield 4, ich liebe dich!

Enttäuschung des Jahres: Battlefield 4

Battlefield 4 ist ein Hit. Ich liebe dieses Spiel. Umso größer war die Enttäuschung beim Launch, der vor allem mit Fehlermeldungen Aufsehen erregte. Es war nicht nur enttäuschend, sondern auch hochgradig peinlich, was EA und DICE sich da geleistet haben. Es ist das Flaggschiff des Publishers und Entwicklers. Da wollen sie Activisions Call of Duty Marktanteile abjagen und zelebrieren die Veröffentlichung von Battlefield 4 mit überlasteten Servern und unzähligen Bugs, die das Onlinespielen zur Tortur machen. Der Server-Browser ist absolut nutzlos, auf den Servern selbst jagt eine Katastrophe die nächste: Slowdowns, Ruckler und unglaublich viele Fehler gehören zur Tagesordnung. Da schweben unsichtbare Waffen durch die Luft, Spieler verschwinden, Grafikfehler zerschneiden das Spiel und ganze Spielstände werden geschrottet. Die negativen Meldungen nehmen kein Ende. So veröffentlicht man kein Triple-A-Spiel. Das war armselig, was hier für ein Schabernack mit den Fans getrieben wurde. Buh! Battlefield, was hast du getan? Schäm dich, ab in die Ecke!

Pit Hermes – Burgherr Ganon

Spiel des Jahres: Pokémon X & Y

Pokémon X & Y erfindet das Rad im Prinzip nicht neu. Die dynamische 3D-Optik, der monströse Umfang sowie die Verschmelzung der alten Elemente sorgen aber für die beiden besten Pokémon-Ableger seit Jahren. Alleine die Tatsache, dass man mit Pikachu, Schiggy und Co. auf Reisen gehen kann, sorgt für eine nostalgische Zeitreise zu den Ursprüngen der "Pocket Monsters". Hier verschmelzen die alten Elemente perfekt im neuen, modernen Gewand.

Unheimlich schlecht: Die plumpen Sexszenen sind das einzig lustige in Ride to Hell! Quelle: PC Games Hardware Unheimlich schlecht: Die plumpen Sexszenen sind das einzig lustige in Ride to Hell! Enttäuschung des Jahres: Ride to Hell: Retribution

Ride to Hell: Retribution. Diese Versoftung macht ihrem Namen alle Ehre und sorgt sicherlich für die unerfreulichste Entdeckung des abgelaufenen Jahres. Es ist nicht so als dass die bescheidene Technik nicht mitspielen würde; der langweilige Mix aus monoten Fahrsequenzen, lächerlichen Dialogen und öden Prügelorgien sorgen für das mit Abstand langweiligste Spielerlebniss seit langem. Ride to Hell: Retribution hätte man längst einstellen müssen. Dass dieses Machwerk doch noch veröffentlicht wurde, ist so überflüssig wie die roten Ampeln in GTA V.

Michael Stadler – ME2S

Spiel des Jahres: Ni No Kuni

Hinter dem bezaubernden Ni No Kuni steckt das Anime-Studio Ghibli. Quelle: Play 3 Hinter dem bezaubernden Ni No Kuni steckt das Anime-Studio Ghibli. Mit Ni No Kuni erschien mein Titel 2013 schon relativ früh. Dass er mir also bis zum Jahresabschluss im Gedächtnis geblieben ist, zeugt aus meiner Sicht umso mehr von der Qualität des JRPGs. Ich habe mich schlicht und ergreifend ab der ersten Spielminute in die Optik des Rollenspiels verliebt. Für mich ist Ni No Kuni der schönste Genrevertreter der Konsolengeneration. Ich hatte unglaublich viel Spaß mit der Spielmechanik per se und wurde von der ersten bis zur letzten Sekunde von der Geschichte und der Erzählweise mitgenommen. Da ist nur Drippys schottischer Akzent schöner!

Enttäuschung des Jahres: Beyond: Two Souls

Die größte Enttäuschung des Jahres lieferte mir David Cage mit Beyond: Two Souls. Auf der Gamescom von einer Präsentation vollkommen angefixt, fieberte ich dem Erlebnis Beyond bis zum Release entgegen. Als ich die Blu-Ray endlich in Händen hielt, saß ich schon kurz darauf mit Redaktionskollegin Astolat vor der Mattscheibe. Wir nahmen uns gemeinsam die ersten drei Stunden vor und waren komplett von den Socken. Atmosphäre top, Präsentation erste Sahne, Spiel des Jahres. Doch anscheinend hörten wir genau an der magischen Grenze auf. Denn als ich das Spiel daheim im Alleingang durchspielte, ging mit jedem neuen Lebensabschnitt, durch den ich Jodie begleiten durfte, die Magie der ersten Stunden kontinuierlich verloren. Am Ende stand ich da, vollkommen desillusioniert, abserviert und enttäuscht. Da helfen Willem Dafoe und Ellen Page auch nicht mehr.

Melanie Greier – Astolat

Spiel des Jahres: Tomb Raider

Das Remake von Tomb Raider katapultiert die Serie in die Moderne. Quelle: Square Enix Das Remake von Tomb Raider katapultiert die Serie in die Moderne. Bevor ich mit meiner Lobeshymne beginne, muss ich noch ein Geständnis ablegen: Ich persönlich habe für Tomb Raider zwei Anläufe gebraucht, um richtig in dieses Game hineinzufinden und Spaß daran zu haben. Weiß der Teufel wieso ich beim ersten Versuch nach einer halben Stunde den Controller missmutig weggelegt habe und das Spiel ein paar Wochen in meinem Schrank vor sich hinvegetierte. Beim zweiten Anlauf hat es mich dann so richtig gepackt!

Wo soll ich anfangen ohne groß auszuschweifen? Wahnsinnig fesselnde Story, eine bezaubernde und absolut coole Lara, tolle Spieldynamik, absolut geile Waffen (ich möchte von nun an bitte nur noch mit Pfeil und Bogen kämpfen!) und eine atemberaubende Grafik, die wirklich ihresgleichen sucht. Das Setting hat vorn und hinten zu 100% gepasst. Definitiv mein Stern dieses Jahr am Games-Himmel!

Enttäuschung des Jahres: Injustice: Gods Among Us

Meh. Das ist irgendwie das erste Wort, das mir zu Injustice einfällt. So sehr andere davon schwärmen (ich denke da beispielsweise an meinen Bruder, der es gefühlt tausendmal durchgezockt hat), ich kann diesem Spiel nichts Positives abgewinnen. Zunächst bin ich durchaus mit Vorfreude an das Beat'em Up herangegangen (Hallo? Die Helden und Schurken der DC Comics in einer Arena? Mega!), aber schon beim Intro haben sich meine Mundwinkel nach unten verzogen. Absolut lieblos und meiner Meinung nach zu verzerrte Charakterdesigns und ein grauenhaftes Gameplay sind nur zwei Punkte die ich hier erwähnen möchte. Für mich eindeutig ein Spiel der Kategorie "Wem's gefällt".

Patrick Büssecker - TommyKaira

Spiel des Jahres: The Legend of Zelda: The Wind Waker HD

Das zuckersüße HD-Remake Wind Waker HD bringt zum ersten Mal Zelda auf die Wii U - und macht Fans heiß auf das 'richtige' Next-Gen-Zelda! Quelle: Nintendo Das zuckersüße HD-Remake Wind Waker HD bringt zum ersten Mal Zelda auf die Wii U - und macht Fans heiß auf das "richtige" Next-Gen-Zelda! Dieses Jahr gab es ohne Zweifel jede Menge hervorragende Titel, aber das Spiel, welches mich nicht nur qualitativ überzeugen, sondern auch in vielerlei Hinsicht überraschen konnte, war am Ende "The Legend of Zelda: The Wind Wake HD" für die Wii U. Schon die Ankündigung in einer Ausgabe von Nintendo Direct war für mich eine große Überraschung, die anfangs bei mir eine gewisse Skepsis entfachte. Die hat sich jedoch schon kurz darauf langsam aber sicher in große Vorfreude entwickelt. War das Abenteuer auf dem GameCube doch ein richtig toller Ableger der Reihe, den ich zugegebenermaßen schon länger nicht mehr gespielt hatte. Jetzt auf der neuesten Hardware von Nintendo in HD? Warum denn nicht?

Und kaum hatte ich das Spiel gestartet, war ich begeistert. Die Grafik war hübsch, bot schöne Licht- und Schatteneffekte und Wind Waker selbst kann auch zehn Jahre nach seinem ursprünglichen Release vollends überzeugen. Auch, weil man einige Kritikpunkte beseitigt hat. Was bleibt ist am Ende eine sehr schöne HD-Neuauflage, die kaum besser sein könnte und mich positiv überrascht hat.

Enttäuschung des Jahres: Fehlanzeige

Es kann sein, dass ich im vergangenen Jahr einfach nur gute Spiele erwischt habe oder das Schlechte bei mir einfach nicht so arg hängenblieb. Aber spontan fällt mir keine große Enttäuschung 2013 ein.

Enrico Güttler – Alpha_Omega

Spiel des Jahres: Castle of Illusions

Castle of Illusions ist ein gelungenes Remake des Mega-Drive-Klassikers - aber nur wenige Stunden lang. Quelle: SEGA Castle of Illusions ist ein gelungenes Remake des Mega-Drive-Klassikers - aber nur wenige Stunden lang. Als Familienvater mit nur noch wenig Zeit für Videospiele sind mir vor allem zwei recht kurzweilige Titel in diesem Jahr in Erinnerung geblieben. Mit einem HD-Remake zum Mega-Drive-Klassiker "Castle of Illusions: Starring Mickey Mouse" schaffte es SEGA, dank märchenhafter Präsentation und verdammt engem Bezug zur Erstauflage, mich für zwei bis drei Stunden in die Tage meiner Kindheit zu versetzen, als ich das Original zum ersten Mal auf einen Röhrenfernseher erlebte. Weitaus schlimmer, nein eigentlich schon tragisch komisch, erging es mir hingegen beim Spiel "The Walking Dead: Survival Instincts", ein Spiel bei dem ich bis heute nicht weiß, ob es ein klassisches Survival Horror oder doch ein Zombie-Shooter sein wollte. Keine Atmosphäre sowie null Infos zur dazugehörigen TV-Serie verhagelten mir tierisch die Stimmung. Die lustig schaurig anzusehenden Zombies sowie fette (aber völlig sinnfreie) Splattereffekte hielten mich dennoch bis zum Abspann bei Laune.

Enttäuschung des Jahres: Call of Duty: Ghosts

Neben "The Walking Dead" schaffte es Activision aber auch den Namen "Ghosts" in diesem Jahr ordentlich durch den Kakao zu ziehen. Mit Ghosts brachte ich persönlich immer taktisch spannende Gefechte der Marke "Ghost Recon" aus dem Hause Ubisoft in Verbindung. Seit der Veröffentlichung von Call of Duty: Ghosts ist die einstige Elite-Einheit, die stets auf lautlose Art und Weiße agierte, zur lachhaften Rambo-Truppe mutiert, die auf endlos spawnende Gegnerwellen mit Moorhuhn-KI ballert und dessen Einzelschicksale noch über den Interessen der USA stehen, wo sind wir da nur hingeraten?

Sven Huber – Mersadion

Spiel des Jahres: FUSE

Der Koop-Shooter FUSE wollte mit Spezialwaffen begeistern. Quelle: Electronic Arts Der Koop-Shooter FUSE wollte mit Spezialwaffen begeistern. Was dem Einen die Enttäuschung des Jahres, ist dem Anderen die Überraschung des Jahres: FUSE. Klar, der Titel ist technisch keine Granate, die Story ziemlich 08/15 und der Singleplayer recht eintönig. Hat man aber noch drei Mitspieler an der Hand wird, aus FUSE eine echte Spaßgranate. Vor allem die sich ergänzenden Spezialwaffen machen im Koop Laune. Man muss sich gegenseitig mit seinen Fertigkeiten unterstützen, das macht einfach einen Heidenspaß! Selbst diverse Bugs sorgen mit den richtigen Leuten für diebische Schadenfreude und Gelächter statt für Frust und genervte Neustarts. Habt ihr ein paar Kumpels zur Hand, dann gebt FUSE eine Chance.

Enttäuschung des Jahres: Defiance

Wie vollmundig waren die Versprechungen im Vorfeld! Wie genial hätte das Cross-Media-Experiment Defiance werden können! Man versprach die ultimative Verflechtung von TV-Serie und Videospiel. Am Ende kam ein dröges MMO heraus, das dem Spieler gerade beim Gruppenspiel, dem Kernstück eines MMOs, massive Steine in den Weg legt. Dazu kommt eine fragwürdige Updatepolitik (Seasonpass für DLCs, die womöglich gar nicht mehr alle erscheinen), Micropayment mit völlig überzogenen Preisen und regelmäßige Downtimes, weil Fehler aus Patches wieder rausgepatcht werden mussten. Fazit: Experiment gewagt... Aber leider gescheitert.

Alexander Winkel – Perfect007

Spiel des Jahres: Brothers - A Tale of Two Sons

Die emotionale Geschichte in Brothers begeistert ohne ein einziges gesprochenes Wort. Quelle: PC Games Die emotionale Geschichte in Brothers begeistert ohne ein einziges gesprochenes Wort. Verträumt denke ich an den Download-Titel Brothers zurück. Die rührende Geschichte wird vollkommen ohne verständliche Worte und nur mit Gebrabbel und Mimik erzählt. Die Reise der beiden Brüder zaubert ein vor allem optisch und stilistisch märchenhaftes Abenteuer auf den Bildschirm, welches ich unkompliziert genossen habe. Interessante Knobelaufgaben wechseln sich mit gekonntem Teamwork ab. Dazu eine phantastische Welt voller mythischer Kreaturen und Überraschungen. Ganz klar mein Geheimtipp des Jahres!

Enttäuschung des Jahres: Xbox One

Ok, die Xbox One ist kein Spiel, aber wohl meine größte Enttäuschung des Jahres. Das Warum in Worte zu fassen, würde hier den Rahmen sprengen. Kurz zusammengefasst hat Microsoft vom Dashboard über die Profilverwaltung bis hin zu unnützen Features eigentlich fast alles in den Sand gesetzt, was irgendwie ging. Ein Blick zur Konkurrenz wie Sony und Apple hätte dem Konzern gut getan. Nicht verwunderlich, dass 95% meines Zocker-Weihnachtsurlaubs auf der Xbox 360 anstatt der Xbox One verbracht wurde. Das dürfte bezeichnend sein. Die One ist ein überteuerter DLC zur Xbox 360. Nicht mehr und nicht weniger! Wobei, doch! Einen wunderbaren Staubfänger gibt sie ja ab ...

Michael Sosinka – Database

Spiel des Jahres: The Last of Us

The Last of Us ist eine emotionale, spannende Geschichte, umhüllt von 'Zombie'-Action. Quelle: Youtube.com / https://www.youtube.com/watch?v=4D-lYA0DwDE The Last of Us ist eine emotionale, spannende Geschichte, umhüllt von "Zombie"-Action. Mir gefallen Spiele, die eine spannende Handlung haben, weswegen ich zum Beispiel von Bioshock Infinite oder GTA 5 (wer eigentlich nicht?) recht angetan war. Aber The Last of Us hat mich am meisten begeistert. Ich war fast schon selbst überrascht, wie stark mich die Geschichte von Ellie und Joel in ihren Bann gezogen hat. Kein anderes Spiel hat mich 2013 so an den Bildschirm gefesselt. Und die Grafik schlägt eigentlich auch noch die meisten Next-Gen-Titel. Naughty Dog hat es einfach drauf und ich freue mich auf Uncharted 4.

Enttäuschung des Jahres: Forza Motorsport 5

Enttäuschungen gab es einige in diesem Jahr. Wer hätte gedacht, dass Ride to Hell so abartig schlecht wird? Mit Aliens: Colonial Marines hat auch Gearbox Software mein Vertrauen verloren. Man, wurden wir da hinters Licht geführt! Aber die Enttäuschung aller Enttäuschungen war für mich als Forza-Fanboy das neue Forza Motorsport 5. Weniger Strecken, weniger Autos und eine Karriere, die mich eigentlich nur noch gelangweilt hat. Dabei habe ich Forza Motorsport 4 und Forza Horizon über Monate hinweg gesuchtet. Klar, Forza 5 ist immer noch ein gutes Rennspiel, aber diese Light-Version mit besserer Grafik ist einfach nichts mehr für mich. Aber juhu, jetzt kommen für viel Geld neue Wagen und Strecken als DLC…

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